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Jan
23
Do
2020
Stirbt unser Wald? Vortrag in der Heinrich-Schulz-Bibliothek @ Heinrich-Schulz-Bibliothek mit Musikabteilung (Rathaus Charlottenburg)
Jan 23 um 19:30 – 22:00
Stirbt unser Wald? Vortrag in der Heinrich-Schulz-Bibliothek @ Heinrich-Schulz-Bibliothek mit Musikabteilung (Rathaus Charlottenburg)
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Nach den Dürresommern der letzten Jahre hat sich der Zustand der deutschen Wälder drastisch verschlechtert. Neun von zehn Bäumen sind gefährdet. Am Beispiel der Revierförsterei Tegeler See erläutert der Leiter Frank Mosch die Auswirkungen der Klimaveränderungen auf den Wald. Wie hat sich der Berliner Stadtwald historisch entwickelt? Wie wird der stark genutzte Erholungswald derzeit bewirtschaftet? Welche klimabedingte Entwicklung ist zu beobachten? Welche Möglichkeiten gibt es, den Wald auf die Klimaveränderung einzustellen?

Antworten auf all diese Fragen und einen professionellen Einblick in ein spannendes Thema gibt Förster Frank Mosch in dieser Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Verein Waldfreunde Tegelsee e.V. 

Der Eintritt ist frei.

Ort: Heinrich-Schulz-Bibliothek mit Musikabteilung (Rathaus Charlottenburg), Otto-
Suhr-Allee 96, 10585 Berlin.

Verkehrsverbindungen: Bus M45, U 7 Richard-Wagner-Platz

Weitere Informationen: www.stadtbibliothek.charlottenburg-wilmersdorf.de, www.wir-bieten-vielfalt-einen-ort.de,

Waldfreunde Tegelsee e.V.: www.waldfreunde-tegelsee.org

Jan
24
Fr
2020
„Ob ich noch einmal wiederkomme?“ Szenische Theatercollage über das Schicksal der jüdischen Familie Meyerowitz @ SOS Kinderdorf Berlin e.V.
Jan 24 um 18:00 – 20:00
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„Ob ich noch einmal wiederkomme?“
Szenische Theatercollage über das Schicksal der jüdischen Familie Meyerowitz
10. Dezember 2019: Fünf Mädchen und ein Junge stehen am Eingang zur Ausstellung WIR WAREN NACHBARN eng beieinander: Kichernd und flüsternd können sie ihre Nervosität kaum verbergen. Sie sind sechs von insgesamt 14 Jugendlichen im Alter von 14 bis 18 Jahren, die gleich im Rahmen einer szenischen Lesung die Geschichte der Familie Meyerowitz vorstellen werden. 
14 Jugendliche aus Moabit, fast alle mit Migrations-hintergrund, die in ihrer Freizeit den Lebens- und Leidensspuren des jüdischen Rechtsanwalts Martin Meyerowitz und seiner Ehefrau Helene, geborene Eichelbaum, gefolgt sind. Sie werden darüber berichten, wie sich nach deren Kindheits-, Jugend- und Ausbildungsjahren, ihrer Eheschließung und dem erfolgreichen beruflichen Aufstieg von Martin Meyerowitz vom Oberlandesgericht Königsberg zum Reichsgericht in Leipzig ab 1935 mit den Nürnberger Gesetzen ihr Leben dramatisch veränderte.
Wie Martin Meyerowitz als Anwalt entlas-sen, wegen „Verkehr mit Ariern“ denun-ziert, verhaftet und im KZ Flossenbrügg ermordet wur-de. Und wie sich seine im Roll-stuhl sitzende Frau Helene, voller Sehn-sucht nach ihren Kindern, wenige Stunden vor ihrer Deportation vom Güterbahn-hof Moabit ins KZ Flossenbürg die Frage stellt: „Ob ich noch einmal wiederkomme?“
Aus den eben noch aufgeregt kichernden Jugendlichen werden mit Beginn der Lesung ganz auf ihre Texte konzentrierte Darsteller: Sie lesen Gesetzestexte, Briefe und Kommentare, illustriert und vertieft über Bildprojektionen, Lichteffekte und Geräusche. Alles zusammen, vor allem jedoch die Präsenz der Darsteller, erzeugen bei den Zuhörern zuerst eine Spannung und schließlich eine Ergriffenheit, die das Alter und die Sprachfehler der Lesenden vergessen lassen. Es ist, als wäre ihre eigene Erschütterung bei der Recherchereise durch das Leben der Meyerowitz‘ eingegangen in die Ernsthaftigkeit ihres Vortrags. Diese Ernsthaftigkeit geben sie weiter – und so entwickelt ihre Präsentation einen Sog, dem sich die Zuhörer kaum entziehen können. Am Ende ist es sehr still in der Ausstellungshalle, und als diese Jugendlichen, deren Familien das mit Flucht und Ausgrenzung verbundene Leid nicht fremd ist, ihre Lesung mit den Artikel 3 des Grundgesetze: „Gleichheit vor dem Gesetz“ beenden, hält die ergriffene Stille im Saal weiter an – bis begeistertes Klatschen die Spannung löst.

Die szenische Theatercollage „Ob ich noch einmal wiederkomme? Erinnerungen an die Familie Meyerowitz“ ist ein Projekt des Vereins Tanz Theater Dialoge unter der künstlerischen Leitung von Elizabeth Kahn/ David Sutherland und Kooperationspartnern. Gefördert wird es vom Bundesverband Netzwerk von Migrantenorganisationen e.V.. Den Prozess der Erarbeitung begleitete die Pädagogin Sabeth Schmidthals. Gemeinsam hatten sie bereits mit Schülern der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule die generations-übergreifende Theater-Collage „Gleis 69 – Erinnerungen an eine deutsche Familie“ entwickelt und im Januar 2019 öffentlich vorgestellt. Ausgangspunkt dieser Inszenierung war das Gelände des ehemaligen Deportationsbahnhofs Moabit, das der Schule gegenüber liegt. Die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft sowie der Projektfonds Kulturelle Bildung waren Förderer dieses Vorhabens.

Die Theater-Collage „Ob ich noch einmal wiederkomme?“ wird im Januar 2020 noch zweimal gezeigt – unbedingt hingehen!
·         Fr., 24. Januar, 18:00 Uhr, SOS Kinderdorf Berlin e.V., Waldstraße 23/24, 10551 Berlin
·         Do., 30. Januar, 18:00 Uhr, Aula der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule, Quitzowstraße 141, 10559 Berlin

 
Ilona Zeuch-Wiese
Fotos: Ilona Zeuch-Wiese

Jazzfest Neukölln 2020 @ Schloss & Gutshof Britz Kulturstall
Jan 24 um 19:30 – 22:00
Jazzfest Neukölln 2020 @ Schloss & Gutshof Britz Kulturstall
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Als Highlights am Freitag werden der Schlagzeug–Virtuose Diego Pinera mit seiner All Star Band sowie das Composers Orchestra Berlin unter der Leitung von Hazel Leach erwartet.

Die Gewinner des Wettbewerbs für Nachwuchs-Jazztalente sorgen am Samstag für Hochspannung: Sie werden beim Preisträgerkonzert des StuVo-Jazz-Contest ihr Können unter Beweis stellen. Bezirksstadträtin Karin Korte wird die Preise und Urkunden feierlich überreichen.

Im Anschluss daran stehen gleich zwei der drei Wettbewerbsjuroren mit Thärichens Tentettauf der Bühne des Kulturstalls.

Zum krönenden Abschluss des Festivals werden am Sonntag wieder zwei Großformationen erwartet: Die aus Lübeck stammende Big Band Salt Peanuts unter der Leitung von Sven Klammer und die Flintstones Big Band, die unter der Leitung des Musikschulleiters Daniel Busch Werke der britische Komponistin Hazel Leach präsentieren wird.

Schloss & Gutshof Britz
Kulturstall
Alt-Britz 81–83
12359 Berlin

Beginn:
Freitag + Samstag 19:30 Uhr / Sonntag 11:00 Uhr

Eintritt:
Freitag + Samstag 12,- €, ermäßigt 6,- €
Sonntag 8,- €, ermäßigt 5,- €

Jan
25
Sa
2020
Chinesisches Neujahr
Jan 25 ganztägig
Chinesisches Neujahr
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Xing Nian Kuai Le!

Jan
26
So
2020
GEDENKVERANSTALTUNG ZUM INTERNATIONALEN HOLOCAUST-GEDENKTAG @ Apostel-Paulus-Kirche in Schöneberg
Jan 26 um 17:00 – 20:00
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Seit die Vereinten Nationen 2005 den 27. Januar, dem Tag der Befreiung von Auschwitz, zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust erklärt haben, führt das Ausstellungsprojekt WIR WAREN NACHBARN, das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V. (GCJZ Berlin) und die Deutsch-Israelische Gesellschaft Berlin und Brandenburg e.V. (DIG Berlin und Brandenburg) eine gemeinsame Gedenkveranstaltung durch. Auch 2020 werden wir diesen Gedenktag wieder begehen – wie im vorangegangenen Jahr  um 17:00 in der Apostel-Paulus-Kirche in Schöneberg.

Unter dem Motto: „Ein Leben in Stücken:  Arno Nadel – Musiker, Komponist, Dirigent, Musikwissenschaftler, Maler und Autor“ werden wir diesmal den Schöneberger Musiker, Komponisten, Dirigenten, Musikwissenschaftler, Maler und Autor Arno Nadel, der 1943 ermordet wurde, in den Mittelpunkt der Veranstaltung stellen. Viele seiner Arbeiten, darunter eine siebenbändige Sammlung jüdischer Musik, wurden vernichtet. Das Leben dieses weithin unbekannten Künstlers, das Frau Dr. Ladwig-Winters im Rahmen der Veranstaltung vorstellen wird, wurde auch für unser Ausstellung aufgezeichnet und wird in dem neuen biografischen Album nachlesbar sein, das wir zur Gedenkveranstaltung präsentieren.
Wir freuen uns sehr, dass darüber hinaus auch einzelne Kompo-sitionen und Bearbei-tungen Nadels zur Aufführung kommen werden. Zu verdanken ist dies dem Klari-nettisten Nur Ben Shalom, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Werke verges-sener jüdischer Kom-ponisten aus der Zeit der Verfolgung zu entdecken und wieder aufzuführen. Für die Gedenkveranstaltung hat er verschiedene Stücke Nadels für Klarinette und Klavier arrangiert und wird sie selber vorstellen.
Programm:

Begrüßung:
Martina Steffen-Elis, Pfarrerin der Apostel-Paulus-Gemeinde
Michael Raddatz, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises
Angelike Schöttler, Bezirksbürgermeisterin
Jutta Kaddatz, Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Soziales

Grußworte:
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V.
Deutsch-Israelische Gesellschaft Berlin und Brandenburg e.V.

Musik:
Nur Ben Shalom spielt Kompositionen und Bearbeitungen von Arno Nadel

Leben in Stücken – die Biografie Arno Nadels:
Dr. Simone Ladwig-Winters

Kurze Einführung in den Jahresschwerpunkt der Ausstellung WIR WAREN NACHBARN:
“Nicht kampflos – die vielfältigen Formen des jüdischen Widerstands”
Dr. Simone Ladwig-Winters

Jan
27
Mo
2020
Stolpersteine in Berlin Ausstellungseröffnung, Film und Diskussion @ Rosa-Luxemburg-Stiftung Foyer
Jan 27 um 18:30 – 22:30
Stolpersteine in Berlin Ausstellungseröffnung, Film und Diskussion @ Rosa-Luxemburg-Stiftung Foyer
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Stolpersteine sind kleine Gedenksteine, die vor dem letzten freiwillig gewählten Wohnort ebenerdig in den Boden eingelassen werden. Diese kleinen, 10 x 10 cm großen, Messingplatten erinnern an die Einzelschicksale derer, die zur Zeit des Nationalsozialismus in den Tod getrieben oder ermordet wurden. Geht man an ihnen vorbei, muss man sich verbeugen, um die Inschrift lesen zu können und «stolpert» in Gedanken über Geschichte: die Geschichte Deutschlands, des Bezirks und die Geschichte eines einzelnen Menschen. Schaut man wieder hoch, kann man oft nur erahnen, wie das Haus, vor dem man nun verweilt, vor über 70 Jahren aussah. Wer einmal einen Stolperstein bewusst wahrgenommen hat, dem fallen die vielen anderen auf. So werden Opfer des Hitlerfaschismus im Straßenbild sichtbar.

«Stolpersteine» ist ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig. Die Ausstellung stellt die vielfältigen Facetten dieses europäischen Kunst- und Erinnerungsprojekts vor.

Begrüßung: Dr. Gesine Lötzsch (MdB DIE LINKE), Dr. Silvija Kavčič (Koordinierungsstelle Stolpersteine) und Dr. Florian Weis (Rosa-Luxemburg-Stiftung)
Musik: Frank-Paul Schubert, Saxophon

Im Anschluss im Salon:
«Sterne» von Konrad Wolf
Film und Diskussion mit Anika Taschke (Rosa-Luxemburg-Stiftung) und Dr. Detlef Kannapin (Filmhistoriker); Moderation: Paul Werner Wagner

Griechische Juden haben 1943 auf ihrer Deportation ins Todeslager Auschwitz einen dreitägigen Aufenthalt in einer kleinen bulgarischen Stadt. Hier begegnet der Wehrmachts-Unteroffizier Walter der Jüdin Ruth. Sie bittet ihn um Hilfe für eine gebärende Mitgefangene. Er hilft, so gut er kann, verliebt sich in Ruth und sie sich in ihn. Durch diese Liebe beginnt sich der ehemalige Kunststudent, der als Soldat seine Pflicht erfüllen wollte, zu wandeln. Er gerät in Konflikt mit seinem Vorgesetzten und Freund Kurt, einem überheblichen und brutalen Landser. Zunächst lehnt Walter es ab, den im Wehrmachtsstützpunkt arbeitenden bulgarischen Widerstandskämpfern zu helfen. Sein humanistisches Engagement will er auf die Rettung Ruths begrenzen. Doch er kann ihren Transport nach Auschwitz nicht verhindern.

In Kooperation mit Willi-Münzenberg-Forum, neues deutschland, Aktives Museum und Stolpersteine in Berlin.


Jan
28
Di
2020
Die Zukunft beginnt jetzt – politische Bildung in globaler Perspektive @ Berliner Landeszentrale für politische Bildung
Jan 28 um 14:00 – 19:30
Die Zukunft beginnt jetzt – politische Bildung in globaler Perspektive @ Berliner Landeszentrale für politische Bildung
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Eine Tagung der Berliner Landeszentrale für politische Bildung geht der Frage nach, inwieweit Prozesse der Globalisierung in der politischen Bildung zunehmend wichtig werden. Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Politikdidaktik und politische Bildung am Otto-Suhr-Institut der FU Berlin (Frau Professorin Sabine Achour) durchgeführt.

Die Tagung findet statt am

Dienstag, 28. Januar 2020,

von 14:00 bis 19:30 Uhr

in der Berliner Landeszentrale für politische Bildung,

Hardenbergstraße 22-24, 10623 Berlin.

Die „Fridays for Future“-Proteste machen deutlich, dass globale Zukunftsfragen (nicht nur) junge Menschen in Bewegung setzen. Sie bringen auf diesem Weg ihre Interessen in den politischen Diskurs ein und entwickeln sich so zu politischen Akteuren. Ein Glückfall auch für die politische Bildung. Für diese bietet sich die Chance, die gestellten Fragen nach der Zukunft unserer Art zu leben und zu wirtschaften durch vielfältige Angebote der politischen Bildung zu begleiten.

Aber ist die politische Bildung auch so aufgestellt, dass sie diese Chance nutzen kann? Hat sich die Pro-fession in ausreichendem Maße mit den globalen – auch ökonomischen – Zusammenhängen, den internationalen politischen Gestaltungsfragen, der Bedeutung der internationalen Menschenrechte, den Themen Klima, internationale Migration, Protest als politische Artikulationsform und globalen Entwicklungszielen in ausreichendem Maße auseinandergesetzt und (pädagogische) Konzepte entwickelt, damit diese mit Angeboten der politischen Bildung aufgegriffen werden können?

Mit der Tagung soll die globale Perspektive politischer Bildung einer Prüfung unterzogen werden. Was verstehen wir unter globaler Perspektive? Welche Bedeutung haben in diesem Kontext die Menschenrechtskonventionen der UN? Welche „blinde Flecken“ weist die politische Bildung auf? Welche Ansätze einer politischen Bildung in globaler Perspektive wurden bereits entwickelt und wie können wir diese auf eine breitere Grundlage stellen?

Die Tagung bildet den Abschluss der Veranstaltungsreihe „Menschenrechte, Menschenrechtsbildung und politische Bildung: Das Recht auf politische Teilhabe anerkennen, schützen und gewährleisten“.

Die Teilnahme ist nach Anmeldung entgeltfrei. Anmeldung unter: www.berlin.de/politische-bildung/veranstaltungen/veranstaltungen-der-berliner-landeszentrale/die-zukunft-beginnt-jetzt-politische-bildung-in-globaler-perspektive-872542.php

Ansprechpartner in der Berliner Landeszentrale für politische Bildung:

Thomas Gill, Leitung der Berliner Landeszentrale für politische Bildung, thomas.gill@senbjf.berlin.de

Jan
29
Mi
2020
Ausstellung Dr. Hans-Wilm Schütte: Buddhismus in China zwischen Religionspolitik, Pilgertourismus, Volksreligion und Lokalpatriotismus @ Konfuzius-Institut an der Freien Universität Berlin
Jan 29 um 18:00 – 22:00
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Wussten Sie, dass ungefähr die Hälfte aller Buddhisten in China lebt? Dort sind in den letzten Jahrzehnten vor allem zum Zweck regionaler Tourismusförderung teils gigantische Beträge in neue Kultstätten investiert worden – und in Kolossalfiguren, von denen einige über 100 Meter groß sind. In welchem Verhältnis steht dies zur Religionspolitik der Regierung?  Und was eigentlich glauben chinesische Buddhisten? Welche Wirkungsmöglichkeiten haben Klöster? Schüttes reich bebildertes 2019 in der EDITIONfrölich erschienenes Buch Im Dienst des Irdischen. Buddhismus in China heute gibt Einblick in erstaunliche Verhältnisse und fördert unerwartete Befunde und Gegensätze zutage.

Eine Auswahl von 82 seiner Fotos wird jetzt im Konfuzius-Institut gezeigt. Ihre thematische Gliederung greift die des Buches auf.

Dr. Hans-Wilm Schütte, Hamburger Sinologe und Publizist, zählt zu den meistgelesenen deutschen China-Autoren. Er lehrte an den Universitäten von Hamburg und Marburg sowie an der Hochschule Bremen. Seine China-Reiseführer stehen in jeder Buchhandlung. Er ist Mitherausgeber des Großen China-Lexikons.

Eröffnung mit einem Vortrag von Dr. Hans-Wilm Schütte

Hans-Wilm Schütte: Im Dienst des Irdischen. Buddhismus in China heute, EDITIONfrölich 2019, 156 Seiten, 155 farbige Abbildungen.

Vernissage: 29. Januar 2020, ab 18.00 Uhr
Ausstellung: 30. Januar bis 14. April 2020

 

Ehe im Schatten – D/DEFA, s/w, 104 Min., Spielfilm, Regie: Kurt Maetzig. @ Kinosaal im Rathaus Berlin-Schöneberg Anschluss an die Vorführung
Jan 29 um 18:00 – 21:00
Ehe im Schatten -  D/DEFA, s/w, 104 Min., Spielfilm, Regie: Kurt Maetzig. @ Kinosaal im Rathaus Berlin-Schöneberg Anschluss an die Vorführung
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Mit diesem Film setzen wir unsere Reihe früher Filme zum Thema Holocaust fort. Die Filme „Ehe im Schatten“ von 1947 und ein Jahr zuvor „Die Mörder sind unter uns“ behandelten die deutsche NS-Vergangenheit. Beide wurden von der im Mai 1946 in der sowjetischen Besatzungszone ge­grün­deten deutschen Filmproduktionsgesellschaft DEFA hergestellt. Thema von „Ehe im Schatten“ sind die drama­tischen Folgen der sogenannten Nürnberger Rassengesetze von 1935 für einen Schauspieler, seine im Sinne dieser Gesetze „jüdi­schen“ Ehefrau und ihren gemeinsamen Sohn. Der Film beruht auf einem authentischen Vorfall am 7. November 1941.

„Zwar gibt es hier keine filmischen Experimente und keine substantielle Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und seiner Ideologie; immerhin wird hier jedoch ein bewegender Fall mit echter Anteilnahme, mit Geschick und Geschmack geschildert.“ (Reclams Filmführer, 1973)
„Einer der wichtigsten Filme der Nachkriegszeit. Sehenswert.“ (6000 Filme, 1963)
„Der Film über die Judenverfolgung im NS-Staat […] hat in seinem erschütternden Bekenntnis zur Menschlichkeit über die Jahre hinaus seine eindringliche Kraft bewahrt.“ (Evangelischer Filmbeob­achter, 1949)
Künstler Stammtisch @ Theater Coupe
Jan 29 um 19:00 – 22:00