(1867-1948)
Bamberger Str. 42
Schriftsteller, Theaterkritiker, Journalist
Vor 1933 galt Alfred Kerr als Berlins einflussreichster Theaterkritiker. 1933 wurden seine Bücher von den Nationalsozialisten verbrannt, er selbst wurde ausgebürgert. Über Prag, Lugano, Zürich und Paris erreichten er und seine Familie London. Im Exil schrieb Kerr für neu gegründete deutschsprachige Zeitungen, arbeitete u.a auch für den von ihm mitbegründeten Freien Deutschen Kulturbund und den Deutschen [Exil] P.E.N. in London.
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