Musik und Lesung zum Gedenktag

Roswitha und Heidi präsentieren aus Ihrem aktuellen Programm Lieder und Texte von Erich Kästner.

Im Abschluss liest Sigrun kurze Passagen aus dem neuen Buch von Uwe Wittstock das Buch „Februar 33 – der Winter das Kapitel „15. März“, das vom Überfall der Nazischergen auf die Künstlerkolonie berichtet. Mit Schwerpunkt auf die zukünftige Frau von Ernst Bloch und auf Manés Sperber.

 

Es ging rasend schnell. Der Februar 1933 war der Monat, in dem sich auch für die Schriftsteller in Deutschland alles entschied. Uwe Wittstock erzählt die Chronik eines angekündigten und doch nicht für möglich gehaltenen Todes. Von Tag zu Tag verfolgt er, wie das glanzvolle literarische Leben der Weimarer Zeit in wenigen Wochen einem langen Winter wich und sich das Netz für Thomas Mann und Bertolt Brecht, für Else Lasker-Schüler, Alfred Döblin und viele andere immer fester zuzog.

Wer schmiegt sich den neuen Machthabern an, wer muss um sein Leben fürchten und fliehen? Auf der Grundlage von teils unveröffentlichtem Archivmaterial entsteht ein ungeheuer dichtes Bild einer ungeheuren Zeit.

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Beratung der BVV CW zu einem Antrag der Künstlerkolonie

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Der Ausschuss für Umwelt, Grünflächen, Natur- und Klimaschutz

empfiehlt der BVV;

die BVV möge beschließen:

Das Bezirksamt wird gebeten, zu prüfen, ob auf dem Ludwig-Barnay-Platz im Rahmen der aktuellen Neugestaltung eine Infotafel oder ein Schaukasten zur Geschichte der Künstlerkolonie aufgestellt werden kann.

Dabei soll der Verein der Künstlerkolonie eingebunden werden.

 

Der BVV ist bis zum 30.09.2025 zu berichten.

 

Begründung:

Es gibt in der Künstlerkolonie zahlreiche Gedenktafeln für die ehemaligen berühmten Bewohner und auch einen Gedenkstein. Es gibt aber bisher keine Informationen über die Hintergründe und die Geschichte der Künstlerkolonie. Darüber sollte ursprünglich im abgerissenen Kiosk informiert werden. Eine Infotafel oder ein Schaukasten sollen dafür nun ein kleiner Ersatz sein.

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