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Tagesspiegel-Kiezhelfer werden und die Künstlerkolonie unterstützen

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Das Online-Portal Tagesspiegel Kiezhelfer unterstützt Kiez-Orte, die von der Coronavirus-Krise bedroht sind – mit Ihrer Hilfe. Jetzt Gutscheine erwerben.

Was einer Stadt wie Berlin fehlt, merkt man erst, wenn man kaum mehr in ihr unterwegs sein kann. Was einem selbst fehlt, spürt man dann, wenn man seinen eigenen Kiez nicht mehr entdecken kann. Das Leben selbst in einer Metropole von Welt lebt von der Begegnung im Lokalen, vom Schwätzchen im Laden an der Ecke, vom Treffen im altbekannten Café oder im neu eröffneten Restaurant.

All diese liebgewonnenen Orte des Miteinanders haben nun geschlossen – und brauchen trotzdem in diesen Tagen unsere und Ihre Unterstützung, um nach der Coronavirus-Krise wieder öffnen zu können. Deshalb bauen wir ein neues Online-Portal auf: „Tagesspiegel Kiezhelfer“. Damit Berlins Kieze die Krise gut meistern.

Auf der Internetseite www.tagesspiegel.de/kiezhelfer können Sie künftig Gutscheine erwerben und damit Ihren Lieblingsorten in der Stadt helfen – um später dort einzukehren oder einzukaufen.

Wir danken allen Mitglieder, Nachbarn und Freunden für Ihre Unterstützung.

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Wie wir leben und was wir brauchen – So geht es Kindern und Jugendlichen in Deutschland

Die Bertelsmann Stiftung hat die Ergebnisse der Studie Children’s Worlds+ in einer Broschüre kurz und einfach erklärt. Für die Studie hat die Bertelsmann Stiftung gemeinsam mit Sabine Andresen und ihrem Team von der Goethe-Universität Frankfurt rund 3.500 Kinder und Jugendliche in ganz Deutschland zu ihrem Leben, ihren Bedarfen sowie ihren Sorgen und Ängsten befragt. Zudem wurden 24 Gruppendiskussionen mit jungen Menschen geführt. Die Broschüre soll vor allem Kindern und Jugendlichen einen schnellen und gut verständlichen Einblick in die Ergebnisse der Befragung geben.

Lesenswert !

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So geht es Kindern und Jugendlichen in Deutschland

© Bertelsmann Stiftung 2020

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Corona-Hotlines des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf

Neben der Berliner Hotline unter der Rufnummer 030 / 90 28 28 28 hat das Bezirksamt fünf spezifische Corona-Hotlines ins Leben gerufen, an die sich die Bürgerinnen und Bürger in Charlottenburg-Wilmersdorf wenden können.

 

    1. Bei Fragen zu bezirklichen Verdachtsfällen und Infizierungen mit dem Coronavirus erreichen Sie die Hotline des Gesundheitsamtes montags bis freitags zwischen 08.00 und 17.00 Uhr unter der Rufnummer 030 / 90 29 16662. Die Hotline steht Ihnen innerhalb der Sprechzeiten bei Fragen auch auf Englisch, Französisch, Arabisch und Kurdisch zur Verfügung. Auf Russisch und Ukrainisch erreichen Sie die Hotline werktags in der Zeit von 09.00 bis 13.30 Uhr.

 

    1. Wenn Sie eine ärztliche oder zahnärztliche Praxis in Charlottenburg-Wilmersdorf betreiben und beispielsweise Fragen zur Praxisgestaltung haben oder Mitarbeitende COVID19-positiv bzw. Kontaktpersonen sind, können Sie sich montags bis freitags zwischen 10.00 und 15.00 Uhr an die Hotline unter der Rufnummer 030 / 90 29 16274 wenden.

      Bitte haben Sie Verständnis, dass wir keine Fragen zu Schutzkleidung beantworten können.

      Informationen dazu finden Sie auf der Seite
      https://www.kbv.de/html/coronavirus.php.

 

    1. Sofern es sich um nicht medizinische Fragestellungen handelt, steht Ihnen montags bis freitags zwischen 09.00 und 15.00 Uhr eine Hotline unter der Rufnummer 030 / 90 29 12323 zur Verfügung. Hierunter fallen beispielsweise Fragen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bzw. Gewerbetreibenden, insbesondere auch zu Fördermöglichkeiten.

 

    1. Bei Fragen zur vom Senat erlassenen Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus in Berlin sowie deren Auslegung, insbesondere auch in Bezug auf die Öffnungsmöglichkeiten im Einzelhandel, wenden Sie sich bitte an die Zentrale Anlauf- und Beratungsstelle (ZAB) des Ordnungsamtes unter der Rufnummer 030 / 90 29 29000.

 

  1. Darüber hinaus haben die durch das Integrationsbüro des Bezirks finanzierten Begegnungszentren in Zusammenarbeit mit vielen weiteren sozialen Akteuren, Initiativen und Kirchengemeinden eine zentrale Anlaufstelle ins Leben gerufen, damit in den Nachbarschaften einander geholfen werden kann.

    Sie erreichen die Anlaufstelle telefonisch unter der Rufnummer 030 / 90 29 14970. Weitere Informationen finden Sie hierzu auch in unserer Pressemittelung “Charlottenburg-Wilmersdorf hält zusammen – Nachbarschaftsunterstützung in Zeiten von Corona” vom 24.03.2020.

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Initiativen zentralisieren Nachbarschaftshilfe für Risikogruppen in Berliner Woche

Gabriele Weber ist eine Leseratte. Weil sie wegen der Corona-Krise gerade lieber zuhause bleibt und nicht immer Lust hat, ihre Bücher ein zweites Mal zu lesen, sorgt Christian Sekula, Nachbar und Pressesprecher des Vereins Künstlerkolonie Wilmersdorf, für Nachschub. Foto: Matthias Vogel

 

Die Corona-Krise ist schlimm, hat aber auch positive Auswirkungen. Die Menschen solidarisieren sich, rücken enger zusammen. In Wilmersdorf findet die Nachbarschaftshilfe der Künstlerkolonie gerade große Resonanz. Nicht nur im Kiez, sondern im ganzen Bezirk.

Christian Sekula hat Freunde in Italien und Frankreich. Deren Schilderungen bezüglich der Situation vor Ort aufgrund der Corona-Pandemie machten ihm klar: Die Risikogruppe der älteren Menschen und Kranken in der Künstlerkolonie muss vor dem Virus geschützt werden. Am 15. März gesagt, einen Tag später getan: Seither laufen beim Pressesprecher der Künstlerkolonie Wilmersdorf die Fäden telefonisch zusammen. Wer braucht Hilfe, wer kann helfen? Sekula vermittelt. 40 Nachbarn, Familien und Freunde haben sich bisher angeboten, die Älteren des Viertels dabei zu unterstützen, möglichst wenig Kontakt zu anderen Menschen zu haben. Sie übernehmen die Einkäufe von Lebensmitteln oder holen Medikamente aus der Apotheke. „Wir sind von der Resonanz überwältigt“, sagt Sekula.

Und auch von den Wellen, die seine Initiative schlägt: „Mittlerweile haben sich die Mieter der einzelnen Häuser zusammengetan, um ihren Senioren zu helfen. In jedem Flur hängt der Zettel mit unserer Nummer. Aber die rufen kaum noch an bei uns, sondern organisieren alles selber. Das ist großartig, die Menschen reden viel miteinander“, berichtet er begeistert. Und es kam noch besser.

Unter der Überschrift „Nachbarschaftshilfe in Zeiten von Corona“ haben jetzt unter der Ägide der Künstlerkolonie und des Vereins Nachbarschafft ein Dutzend Begegnungszentren, Kirchengemeinden und Kiezinitiativen in Charlottenburg-Wilmersdorf eine zentrale Anlaufstelle ins Leben gerufen, damit sich Nachbarschaften in Zeiten der zunehmenden Isolation nach dem gleichen Prinzip unterstützen können. Über ein Online-Formular auf den Webseiten der beteiligten Organisationen, auf der Homepage willkommenim-westend.de/nachbarschaftshilfeoder unter der Rufnummer 0157/33 17 92 36 kann eine Hilfeanfrage oder ein Hilfeangebot registriert werden. Mit an Bord sind etwa die Kirchengemeinde Neu Westend, die Interkulturanstalten Westend (Ulme 35), „Willkommen im Westend“, die evangelische Auenkirche, die Vereine Kiezbündnis Klausenerplatz und Divan sowie “charlottenburg-hilft”. Die lokalen Initiativen wollen die Hilfegesuche zielgenau vermitteln und dadurch Menschen ermutigen, das Angebot auch zu nutzen.

Christian Sekula dreht im Schatten dieses Erfolges schon an der nächsten Schraube. Online-Lesungen von Literaten aus den Reihen der Künstlerkolonie sollen die Einsamkeit der in Isolation lebenden Mitbürger lindern. Täglich sollen Beiträge ins Netz gestellt werden, der erste am Montag, 23. März.. „Die Menschen sehen das bekannte Gesicht eines Nachbarn und hören zu. Das schafft soziale Nähe und baut Ängste ab“, ist Sekula überzeugt. Den Anfang wird Sigrun Casper machen, Autorin mehrerer Romane. Fünf weitere Protagonisten aus dem Kiez konnte Sekula bereits gewinnen. Wer aus der Nachbarschaft der Künstlerkolonie auch gerne aus seinen Büchern, Texten oder anderen Publikationen etwas vorlesen und damit zum Gelingen des virtuellen kulturellen Treffpunktes beisteuern möchte, kann sich unter den gleichen Telefonnummern melden, wie Helfer und Hilfesuchende: Telefon: 0178/198 66 38 oder Telefon: 23 56 23 76.

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Meinungsäußerungsfreiheit – Neuerscheinung AUS POLITIK UND ZEITGESCHICHTE

Freie Rede

Die Meinungsäußerungsfreiheit ist für die demokratische Willensbildung unerlässlich und genießt in Deutschland weitreichenden Schutz. Wie verhält sich dieses Grundrecht zu Hate Speech und Political Correctness?

Sich frei äußern und die eigene Meinung öffentlich verbreiten zu können, ist für freiheitliche demokratische Gesellschaften unerlässlich: Der ungehinderte Austausch konkurrierender Argumente und Sichtweisen ermöglicht politischen Wettbewerb und ist eine wesentliche Voraussetzung für die demokratische Willensbildung. Entsprechend weitreichend ist der Schutz, den die Meinungsäußerungsfreiheit nach Artikel 5 Grundgesetz genießt.

Angesichts der on- wie offline zu beobachtenden sprachlichen Enthemmung und vermehrten Hassrede werden die Grenzen der freien Rede gerade vielfach ausgetestet und von Gerichten zum Teil neu definiert. Zugleich wird “politisch korrekter” Sprachgebrauch von einem nennenswerten Bevölkerungsanteil offenbar als Einschränkung der freien Rede empfunden.

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Nachbarschaftshilfe in Charlottenburg-Wilmersdorf

Gemeinsame Pressemitteilung Berlin, 18.03.2020

Charlottenburg-Wilmersdorf:

Nachbarschaftshilfe in Zeiten von Corona

Begegnungszentren, Kirchengemeinden und Kiezinitiativen in Charlottenburg-Wilmersdorf haben eine zentrale Anlaufstelle ins Leben gerufen, damit sich Nachbarschaften in Zeiten der zunehmenden Isolation unterstützen können. Es gibt Menschen, die nicht einkaufen gehen dürfen, Leute, die ihren Hund nicht ausführen können, andere, die alleine sind und (telefonische) Zuwendung brauchen. Wir wollen diejenigen, die Hilfe brauchen und diejenigen, die sie bieten können, zusammenbringen. Ab dem 18. März 2020 bemühen wir uns über ein Online-Formular, telefonisch, sowie über Aushänge Unterstützung zu vermitteln.

Hierbei geht es nicht um bezahlte Arbeit, sondern um kleine Tätigkeiten, die Nachbar*innen übernehmen können, damit Risikogruppen und Kranke nicht unnötig aus dem Haus müssen. Zudem sind die Personendaten nicht öffentlich einsehbar und die Vermittlung der eingehenden Gesuche erfolgt durch Teams der lokalen Initiativen. Damit wollen wir Vertrauen schaffen, die Hilfen zielgenau vermitteln und Menschen ermutigen, das Angebot zu nutzen.

Über ein Online-Formular auf den Webseiten der beteiligten Organisationen und bei willkommen-im-westend.de/nachbarschaftshilfe oder tele-fonisch (0157 – 331 792 36) kann eine Hilfeanfrage oder ein Angebot registriert werden.Für die beteiligten Organisationen:

Kirchengemeinde Neu Westend
Interkulturanstalten Westend eV (Ulme35)
Willkommen im Westend
Auenkirche 
Das Team von nachbarschafft e.V.
Künstlerkolonie Berlin e.V.
Das Team von charlottenburg-hilft
Das Team vom Divan e.V.
Das Team vom Kiezbündnis Klausenerplatz e.V.

Ansprechpersonen: 

Frank Vöhler, Kirchengemeinde New Westend und Ulme35: 01739437036

Adam Naber, Projektkoordinator vom Haus der Nachbarschafft: 01784532411

Hannes Habekost, Charlottenburg-hilft: 0174 38 50 59 7

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EFFI BRIEST | SERIENSTOFF – RBB

Effi Briest (1/12) | rbbKultur Serienstoff © rbb/Inga Israel

 
 

EFFI BRIEST (1/12)

Unbeschwert lebt die siebzehnjährige Effi in ihrem Elternhaus in Hohen-Cremmen. Das Leben könnte ewig so weitergehen. Doch ein gewisser Geert von Instetten, Landrat und mehr als doppelt so alt wie sie, hat seinen Besuch angemeldet und hält um ihre Hand an.

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Effi Briest (2/12) | rbbKultur Serienstoff © rbb/Inga Israel

 
 

EFFI BRIEST (2/12)

Effi wird heiraten. Um die Aussteuer zu komplettieren, fährt sie mit Mutter und Vetter Briest nach Berlin. Nachdem sich die erste Aufregung gelegt hat, kommen Effi jedoch bange Gedanken. Ist heiraten wirklich das Richtige für sie? Und dieser Instetten – liebt sie ihn wirklich? Noch wäre Zeit …

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Effi Briest (3/12) | rbbKultur Serienstoff © rbb/Inga Israel

 
 

EFFI BRIEST (3/12)

Das Hochzeitsfest war schön und standesgemäß. Doch ganz sicher ist sich Vater Briest nicht über die Aussichten dieser Ehe. Derweil fahren Effi und Instetten auf Hochzeitsreise nach Venedig. Als sie schließlich in Kessin ankommen, sieht Effi zum ersten Mal ihr neues Zuhause.

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Effi Briest (4/12) | rbbKultur Serienstoff © rbb/Inga Israel

 
 

EFFI BRIEST (4/12)

Ein merkwürdig schleppendes Geräusch hat Effi in der ersten Nacht nicht schlafen lassen. Instetten kümmern solche Dinge nicht. Überhaupt hat er als Landrat wenig Zeit. Effi bleibt sich selbst überlassen und ist froh, dass ihr Apotheker Gieshübler seinen Antrittsbesuch macht.

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Effi Briest (5/12) | rbbKultur Serienstoff © rbb/Inga Israel

 
 

EFFI BRIEST (5/12)

Der Winter in Kessin ist zum Sterben langweilig! Instetten erweist sich als redlicher Ehemann, ein Liebhaber aber ist er nicht. Am liebsten verbringt er die Zeit in seinem Arbeitszimmer. Im Juli bekommt Effi ein Kind: Annie. Noch einen Neuzugang gibt es in Kessin: Major Crampas mit Frau.

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Effi Briest (6/12) | rbbKultur Serienstoff © rbb/Inga Israel

 
 

EFFI BRIEST (6/12)

Crampas und Instetten verstehen sich gut. Man reitet zusammen aus. Bald brechen Effi und Crampas allein mit ihren Pferden auf. Die Weihnachtstage verbringt man mit allerlei Empfängen und einer Schlittenpartie. Als Crampas und Effi im selben Schlitten landen, weiß Crampas den Moment zu nutzen …

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Effi Briest (7/12) | rbbKultur Serienstoff © rbb/Inga Israel

 
 

EFFI BRIEST (7/12)

Effi hat kaum noch Lust, sich in das Kessiner Leben zu fügen. Die Affäre mit Crampas belastet sie, und die öden Besuche bei den besseren Familien sind ihr ein Graus. Da wird Instetten zum Ministerialrat in Berlin berufen. Der anstehende Umzug beflügelt Effi. Sie schreibt einen Abschiedsbrief an Crampas.

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Effi Briest (8/12) | rbbKultur Serienstoff © rbb/Inga Israel

 
 

EFFI BRIEST (8/12)

In Berlin begibt sich Effi auf Wohnungssuche und wird schnell fündig. Endlich trifft auch Instetten ein. Sie genießen ihr neues Leben und brechen schließlich in die Sommerfrische nach Saßnitz auf. Aber warum muss das Nachbardorf ausgerechnet „Crampas“ heißen? Die Vergangenheit lässt Effi nicht los.

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Effi Briest (9/12) | rbbKultur Serienstoff © rbb/Inga Israel

 
 

EFFI BRIEST (9/12)

Zurück in Berlin wirkt Effi schwermütig. Doktor Rumschüttel schickt sie zur Kur nach Bad Ems. Instetten bleibt mit Tochter Annie zu Hause. Als sich das Kind bei einem Sturz verletzt, findet Instetten auf der Suche nach Verbandsmaterial ein Päckchen Briefe in Effis Nähtisch.

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Effi Briest (10/12) | rbbKultur Serienstoff © rbb/Inga Israel

 
 

EFFI BRIEST (10/12)

Instetten liest die Briefe, die Major von Crampas an Effi geschrieben hatte und zieht seinen Freund, den Ministerialrath Wüllersdorf, ins Vertrauen. Wüllersdorf gelingt es nicht, Instetten umzustimmen: das Duell findet zwei Tage später am Strand von Kessin statt. Crampas stirbt.

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Effi Briest (11/12) | rbbKultur Serienstoff © rbb/Inga Israel

 
 

EFFI BRIEST (11/12)

Effi ahnt nichts. Bis ein Brief ihrer Eltern eintrifft und sie über Crampas Tod und die anstehende Scheidung informiert. Da Effi Schuld auf sich geladen habe, blieben ihr fortan nicht nur Instettens Haus, sondern auch ihr Elternhaus verschlossen. Auch ihr Kind dürfe sie nicht wiedersehen.

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Effi Briest (12/12) | rbbKultur Serienstoff © rbb/Inga Israel

 
 

EFFI BRIEST (12/12)

Einsam und abgeschieden lebt Effi in ihrer Berliner Wohnung. Der Besuch ihrer Tochter, den sie mühsam erwirkt hat, wird zur großen Enttäuschung. Auf Bitten Dr. Rummschüttels nehmen ihre Eltern Effi wieder auf. Doch sie erholt sich nicht mehr. Ihr Gesundheitszustand verschlimmert sich zusehends.

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Effi Briest © Inga Israel

 
 

EFFI BRIEST – TRAILER

Effi ist 17, als sie sich verheiratet. Es ist keine Liebesheirat, nur eine gute Partie. Die Ehe wird für die junge Frau zum Gefängnis. Da taucht ein gewisser Major von Crampas auf. Jahre später entdeckt ihr Ehemann die Affäre… Fontanes berühmter Gesellschaftsroman als Hörspiel-Serie mit Cordula Trantow als Effi Briest.

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100 Jahre Groß-Berlin-Gesetz – Die Metropole, die immer weiter wachsen muss

Bild: akg-images/Gebrüder Haecke

Das Groß-Berlin-Gesetz vom 1. Oktober 1920 machte aus einer überfüllten Stadt eine Metropole mit fast vier Millionen Einwohnern. Heute sagt der Stadtentwicklungsexperte des Senats, Jens-Holger Kirchner: Es ist Zeit, dieses Gesetz fortzuschreiben.

rbb: Herr Kirchner, Ortsteile wie Buckow, Buch oder Heinersdorf gehörten bis zum 1. Oktober 1920 nicht zu Berlin. Heute ist das vielen in der Stadt vermutlich gar nicht mehr bewusst.   

Jens-Holger Kirchner: Auch Pankow oder selbst Charlottenburg wären nicht in Berlin gewesen. Damals platzte die Stadt aus allen Nähten. Die Umlandgemeinden prosperierten, die konnten vor Kraft nicht laufen. Aber sie haben sehr wohl auch einen Beitrag geleistet für die städtische Infrastruktur von Berlin. Seien es die Rieselfelder, die Wasserversorgung oder eben die Krankenhäuser. Das sind so Sachen, an die man sich schon erinnern sollte, auch für die Zukunft.  

Pankow 1902 | Bild: Pharus Verlag Berlin

 

War das damalige Berlin also abhängig von seinem Umland?

Ja. Und heute heißt es: Berlin kann nicht ohne Brandenburg, aber Brandenburg ist ohne Berlin auch nix. Und bei den mitunter komplizierten Beziehungen zwischen beiden Ländern, zwischen der großen Stadt und den Umlandgemeinden, sind schon Parallelen zu ziehen zwischen damals und heute. Gucken Sie sich mal in den Umlandgemeinden die Rathäuser an. Der Kreistag und die Kreisverwaltung im Landkreis Barnim – das ist alles vom Feinsten.

Wir Berliner mit unserer notorischen Finanzknappheit waren da immer hochgradig neidisch. Aber es ist eine Illustration dessen, was im unmittelbaren Umfeld von Berlin passiert. Das heißt ja nicht umsonst “Speckgürtel”. Wie groß auch der Nutzen ist, den die Umlandgemeinden aus der Berlinnähe ziehen: Gemeinsames Handeln aber auch gemeinsames Denken für die gesamte Region sind das Gebot der Stunde.

Sie haben alle Ebenen der Berliner Verwaltung erlebt, vom Bezirk bis zum Senat. Wie hat das Groß-Berlin-Gesetz von damals die Verwaltung bis heute geprägt?

Es hat Berlins Grenzen beeinflusst, im doppelten Sinne. Einmal natürlich die Grenze zu Brandenburg, die immer noch in allen Planungen ausgewiesen ist. Und dann die Verwaltungsgrenzen, die ja auch manchmal Denkgrenzen sind. Gerade im Verkehr war es lange so, dass etwa der “Stadtentwicklungsplan Verkehr”  – jetzt heißt er “Stadtentwicklungsplan Mobilität und Verkehr” – weitgehend ohne Brandenburg stattgefunden hat. Obwohl die vielfältigen verkehrlichen Verflechtungen zwischen Brandenburg und Berlin virulent sind, das erleben die Bürgerinnen und Bürger jeden Tag. Trotzdem weiß bis heute niemand, wie eigentlich die Aufteilung der Verkehrsmittel für die Pendlerinnen und Pendler ist: Es gibt zwar Vermutungen. Aber wer nun wirklich unterwegs ist und womit – Straßenbahn, U-Bahn, Auto – das weiß keiner.

1920 – ein Jahr der Gegensätze

Bild: akg-images/Otto Haeckel

 

Er hat’s erfunden: Der damalige Oberbürgermeister Adolf Wermuth hat das “Groß-Berlin-Gesetz” auf den Weg gebracht.

Und wie sieht es konkret mit dem Verhältnis zwischen Bezirken und Landesregierung aus?

Es gab schon damals Konflikte ohne Ende, auch markige Sprüche wie “Es schütze uns des Kaisers Hand vor Großberlin und Zweckverband” [der Zweckverband Groß-Berlin bestand von 1912-21]. Das müssen also schon heftige Auseinandersetzungen gewesen sein. Das ist allerdings schon lange her, und spielte lange keine Rolle. Nach der Wende war dann der Unterschied Ost-West wichtiger, die Mauer in den Köpfen und die unterschiedlichen Standards, etwa in den Infrastrukturen. Doch seit zehn, fünfzehn Jahren ist nun wieder die wachsende Stadt Thema. Und es ist nicht bloß die Stadt, sondern die Metropolregion. Wie gesagt: Berlin ist ohne Brandenburg nix; Brandenburg ohne Berlin auch.

Rixdorf 1902, heute NeuköllnBild: Pharus Verlag Berlin

 

So dachten wohl auch 1920 viele Menschen. Aber trotzdem: Warum gab es diese Mega-Fusion, nach der Berlin plötzlich fast vier Millionen Einwohner hatte?

Aus Praktikabilitätsgründen. Wenn ich mir überlege, wie das damals alles organisiert war: Zigtausend Straßenbahnlinien, etliche Einzelunternehmen etwa bei der Wasserversorgung oder der Müllentsorgung. Das war für eine Metropole schwer zu organisieren. Dazu kam dann sicherlich auch ein fiskalischer Aspekt: Warum sollten die Bürger, die in Berlin arbeiten und vielleicht schon damals gutes Geld verdient haben, in Brandenburg Steuern zahlen? Das ist ja auch heute noch präsent, diese ganze Nutzung der Infrastrukturen durch die jeweiligen Bewohnerinnen und Bewohner des Nachbarlandes.  

Andererseits waren Städte wie Charlottenburg oder Spandau eigenständig und selbstbewusst. Sind das die Bezirke bis heute oder gibt es sowas wie eine “Groß-Berliner-Identität”?

Nö. [lacht] Ich habe noch nie erlebt, dass sich irgendwer in einem Bezirk als Berliner fühlt. Das sind immer Kreuzberger oder Charlottenburger oder Spandauer. Spandau ganz besonders, die “freie Havel-Republik”. Da wird natürlich ein bisschen Folklore betrieben. Aber ich finde das ja nicht schlecht: selbstbewusste Bezirke, selbstbewusste Landkreise, selbstbewusste kommunale Ebene. Sie sind der Ausdruck eines positiv besetzten bürgerlichen Engagements.

Aber das Groß-Berlin-Gesetz ist doch dann in diesem Punkt gescheitert: Das eine, große Berlin gibt es nicht.

Das sehe ich anders. Vielfalt ist unsere Stärke. Da muss man einfach auch souverän sein und sagen: Nee, das Berliner Stadtmodell ist nicht die eine Mitte, wo sich alles zentral fokussiert. Wir haben ja auch ein anderes, förderalistisches Staatsverständnis. Und ich finde nicht, dass das Gesetz gescheitert ist, sondern man sollte es mal langsam weiterschreiben.

Was heißt “weiterschreiben”?

Zum Beispiel, dass es nicht mehr “Bernau bei Berlin” sondern “Bernau von Berlin” heißen sollte. Weil die Siedlungsstrukturen in den nächsten Jahrzehnten noch weiter wachsen werden und fließend ineinander übergehen. Wenn sie in Mahlsdorf unterwegs sind, wissen sie irgendwann nicht mehr, ob sie in Hönow sind oder in Hoppegarten. Oder nehmen Sie Falkensee und Spandau. Solche Beispiele gibt es viele. Da sollte man ernsthaft darüber nachdenken, ob diese Stadt nicht auch, was die Gebiete betrifft, weiter wächst. Die Fusion zwischen Berlin und Brandenburg war ja mal so eine Überlegung. Es gibt doch genügend verwaltungs- und kommunalpolitische Ansätze. Weil alle erkannt haben, dass diese Grenzen künstlich sind. Es würde viel einfacher sein, wenn man diese Grenzen auch überschreitet, was Verwaltung, Planung und vor allen Dingen die Realisierung gemeinsamer Projekte betrifft.

Die Verkehrswegeplanung zum Beispiel könnten sie wesentlich einfacher machen. Stellen Sie sich mal vor, heute wollen sie eine U-Bahn nach Brandenburg bauen. Da schlagen alle die Hände über dem Kopf zusammen. Damals, vor hundert Jahren, war das üblich. Was die Planung von Infrastruktur angeht, die ja der Siedlungsentwicklung vorausgehen muss, wäre das wesentlich einfacher.

Sie würden also ein “Update” zum Groß-Berlin-Gesetz von 1920 machen, mit weiteren Eingemeindungen?

Nicht bloß Eingemeindungen, das hört sich so nach Okkupation an. Sondern man muss für diese Region das Beste suchen, auch zum Nutzen der Gemeinden rund um Berlin. Das ist das Gebot der Stunde. Und da sind natürlich hundert Jahre Groß-Berlin nicht bloß ein guter Anlass, sondern auch ein guter Zeitpunkt.

Die Stadterweiterung 1920 sollte allerdings auch stärker zentralisieren. Wäre es einfacher, wenn Berlin nur noch aus dem Roten Rathaus regiert werden würde?

Nein, ohne Bezirke geht es nicht. Die haben ihre Aufgaben. Was ich mir wünsche – und auch deswegen ist so eine Debatte wichtig – ist, dass wir mal aus diesem Loch rauskommen, in dem sich Berlin gerne befindet: Da schimpfen die Bezirke über die Senatsverwaltung und umgekehrt. Es ist eine gemeinsame Stadt, jeder hat seine Rolle.

Wir brauchen vermutlich sogar mehr als zwölf Rathäuser, wenn die Stadt weiter wächst. Ich bin immer ein großer Freund von Anpassungen an Gegebenheiten. Diese Bezirksfusionen geschahen seinerzeit unter völlig anderen Voraussetzungen, damals hieß es, die Stadt schrumpft. Das ist heute nicht mehr so. Pankow mit über 400.000 Einwohnern ist fast schon zu groß, weil die Verwaltung gar nicht mit gewachsen ist.  

Vielen Dank für das Gespräch.

Das Gespräch führte Sebastian Schöbel.

Sendung: Inforadio, 31.12.2019

© RBB Inforadio

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