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Jun
26
Mi
2019
Gartenlesung mit Dagmar von Gersdorff – Julia Mann, die Mutter von Heinrich und Thomas Mann. Eine Biographie @ Gottfried-Benn-Bibliothek
Jun 26 um 19:00 – 21:00
Gartenlesung mit Dagmar von Gersdorff - Julia Mann, die Mutter von Heinrich und Thomas Mann. Eine Biographie @ Gottfried-Benn-Bibliothek
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Ihr Leben hatte begonnen wie ein Roman. Sie war nicht im Haus ihrer Eltern, überhaupt in keinem Haus, sondern im brasilianischen Urwald geboren worden. Julia da Silva-Bruhns (1851-1923) wuchs auf einer Zuckerrohrplantage bei Rio de Janeiro auf.

Mit achtzehn heiratete sie den Konsul Johann Thomas Heinrich Mann in Lübeck. In der Hansestadt war sie eine aparte Schönheit mit exotischem Flair. Sie spielte ausgezeichnet Klavier, sang sehr gut, malte, schrieb Gedichte und Erzählungen sie war es, die ein poetisches, musisch-exotisches Element in die nüchterne Lübecker Kaufmannsfamilie einbrachte.

Laut Thomas Mann stammen »Künstlertum und Bohème« von ihr; immer wieder hat er in seinem Werk den Gegensatz von nord-und südländischer Kultur, von Bürgerexistenz und Künstlertum zum Thema gemacht. Als Mutter von fünf Kindern musste Julia Mann dramatische familiäre Verwerfungen erleiden: das schwierige Verhältnis der Geschwister untereinander, den Selbstmord der jüngeren Tochter; aber sie war stolz auf ihren Anteil am schriftstellerischen Erfolg der Söhne und auf ihren eigenen großen künstlerischen Freundeskreis.

Datum: 26.06.2019 um 19:00 Uhr
Eintritt: frei
Ort: Gottfried-Benn-Bibliothek, Nentershäuser Platz 1, 14163 Berlin
Weitere Informationen: (030) 90299-5458


Stammtisch @ Theater Coupe
Jun 26 um 19:30 – 22:30
Stammtisch @ Theater Coupe
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Offener Stammtisch des Vereins für alle Kultur, Kunst und Nachbarschaftsinteressierte


Jun
27
Do
2019
Erinnerungen an Ewald Wenck @ Hans-Rosenthal-Haus
Jun 27 um 15:00 – 16:30
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Erinnerungen an das Berliner Urgestein Ewald Wenck

Buchlesung im Hans-Rosenthal-Haus, Bolchener Str. 5, 14167 Berlin
zu erreichen: S1 – Bhf. Sundgauer Str. oder Bus X11 – Bolchener Str.

Jun
29
Sa
2019
“Hommage à Vienne” @ Schwartzsche Villa Großer Salon
Jun 29 um 19:00 – 22:00
"Hommage à Vienne" @ Schwartzsche Villa Großer Salon
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Konzerttipp
“Hommage à Vienne”
CD-Vorstellung

„Hommage à Vienne“ ist eine spannende Klavier-Reise durch Wien von der Klassik in die Romantik. Es werden sowohl sehr bekannte Werke als auch echte Raritäten vorgestellt, die innerhalb von nur 25 Jahren den Epochenwechsel angezeigt haben! Im von der Interpretin moderierten Konzert erklingt Musik von L. v. Beethoven, C. Schumann-Wieck, F. Schubert, A. Diabelli, R. Schumann u.a.

Elena Gaponenko – Klavier und Moderation

Samstag, 29. Juni um 19 Uhr
Schwartzsche Villa, Großer Salon
Veranstalterin: Elena Gaponenko
Eintritt: 12 € (8 €) | Karten an der Abendkasse
www.gaponenko.de
www.facebook.com/Gaponenko.Music


Jul
2
Di
2019
Konzert des Mundharmonika-Orchesters @ Hertha-Müller-Haus
Jul 2 um 14:00 – 17:00
Konzert des Mundharmonika-Orchesters @ Hertha-Müller-Haus
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Genießen Sie ein abwechslungsreiches Musik-Potpourri während des Sommerkonzertes. Seien Sie gespannt, wie vielfältig eine Mundharmonika klingen kann.

Ort: Hertha-Müller-Haus, Argentinische Allee 89, 14163 Berlin Tel.: 814 999 53
Termin: Di, 02.07.2019
Einlass: 14:00 Uhr
Beginn: 15:00 Uhr
Kosten: 4,00 €, zzgl. Kaffeegedeck 2,50 € (bei Bedarf) Weitere Getränke werden gegen Entgelt für Sie bereitgehalten.
Anmeldung: Anmeldung im Hertha-Müller-Haus.


Jul
4
Do
2019
Eröffnung der Ausstellung “Maki Na Kamura und sieben Bilder” @ Gutshaus Steglitz
Jul 4 um 17:00 – 20:00
Eröffnung der Ausstellung "Maki Na Kamura und sieben Bilder" @ Gutshaus Steglitz
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Die Ausstellung “Maki Na Kamura und sieben Bilder” wird vom 05.07. bis zum 29.09.2019 im Gutshaus Steglitz, Schloßstraße 48, zu sehen sein (Öffnungszeiten: Mo bis So von 10 bis 18 Uhr).

Die Eröffnung findet am Do, 04.07.2019, um 17 Uhr, in Anwesenheit der Künstlerin Maki Na Kamura statt.

Kuratorin: Dr. Brigitte Hausmann, Leitung Fachbereich Kultur Steglitz-Zehlendorf. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen: (030) 90299-2302

„Ich sehe mich sowohl als Traditionalisten als auch als Maler des 21. Jahrhunderts. Als Maler der Zeit bin ich der Tradition verpflichtet.“

Das Werk von Maki Na Kamura zählt zu den interessantesten Positionen innerhalb der zeitgenössischen Malerei. Die Künstlerin verwendet Elemente der alten und neuen Tradition der Malerei und rekontextualisiert sie sinnentleert. Dadurch definiert Maki Na Kamura eine neue Ebene in der zeitgenössischen Malerei, die die Frage Figuration versus Abstraktion obsolet macht.

Die Ausstellung „Maki Na Kamura und sieben Bilder“ im Gutshaus Steglitz präsentiert Bilder aus den Jahren 2018 und 2019, darunter wie Landschaftsmalerei anmutende Arbeiten aus den Serien DL, dXd, See, Isoton und DSM. Maki Na Kamuras Werk besticht durch seine koloristische Raffinesse. Ihre Malerei wirkt durch eine spezifische Palette und „eine eigenwillige Technik des Malens mit jeweils mehreren Schichten, mit der Mischung von Ölfarben mit Wasser und dem zusätzlichen Einsatz von Gouachen, Tinten, Lasuren und Trockenfarben.“ (Robert Fleck)

In der „Kammer der winkenden Bildnisse“ dagegen hat die Künstlerin eine Reihe von Selbstporträts zusammengestellt, die ersten in Na Kamuras Oeuvre. Die grassierende Selfiemanie motivierte sie zu Darstellungen, die kein Gesichtserkennungsprogramm jemals mit ein und derselben Person in Verbindung bringen würde, da sie scheinbar unterschiedliche künstlerische Handschriften tragen. Dies ist eine Erweiterung ihres bisherigen Werks. Der Titel, so Maki Na Kamura, „ist dem Märchen „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ entlehnt. Ich habe aber die Bedeutung des Märchens auf den Kopf gestellt.“

Gleichsam verdichtet wird Maki Na Kamuras Verständnis von Kunst und ihrer Geschichte wie ihr eigenes Selbstverständnis als Posttraditionalistin schließlich in einem Lithografiezyklus mit dem bezeichnenden Titel „Stille Post“ anhand des für ihr Werk so markanten Motivs des Bilderrahmens.

Maki Na Kamura wurde in Osaka/Japan geboren und studierte an der Kunstakademie Düsseldorf. 2013 wurde sie mit dem Falkenrot-Preis ausgezeichnet. Sie hatte zahlreiche Einzelausstellungen, u.a. im Osthaus Museum in Hagen, im Museum Dhondt-Dhaenens im belgischen Deurle, im Oldenburger Kunstverein und im Haus Kasuya in Yokosuka/Japan. Auch war sie in vielen internationalen Gruppenausstellungen vertreten, u.a. in der Städtischen Galerie Karlsruhe, im Marta Herford und im University Museum in Bangkok. Sie zählt zu den ausgewählten Künstlerinnen und Künstlern in den Nachschlagwerken „Landscape Painting Now“ (Thames & Hudson, 2019) und „Vitamin P2 New Perspectives in Painting“ (Phaidon, 2011).

Anlässlich der Ausstellung erscheint ein Katalog im Kettler Verlag, Dortmund, mit einem Essay von Kristian Vistrup Madsen sowie dem ersten Interview mit Maki Na Kamura.

Rahmenprogramm
Samstag, 31. August, 15 Uhr: Künstlerinnengespräch mit Maki Na Kamura und Silke Hohmann, Monopol

Veranstalter:
Fachbereich Kultur Steglitz-Zehlendorf


Jul
12
Fr
2019
Mitglieder Event Besuch des Renaissance Theaters @ Renaissance Theater Berlin
Jul 12 um 16:30 – 18:30
Mitglieder Event Besuch des Renaissance Theaters @ Renaissance Theater Berlin
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Die Intendanz des Renaissance Theaters lädt  alle Mitglieder des Künstlerkolonie Berlin e.V. zu einer Backstage Besichtigung und einem Gespräch mit dem Intendanten Herrn Filohn und der Chefdramaturgin Frau Reinig für den 

 

12. Juli 2019 zu 16.30 Uhr

 

 in das Renaissance Theater ein. 


Jul
13
Sa
2019
Geführte Radtour „Berliner Moderne auf der Dahlem Route“
Jul 13 um 14:00 – 18:00
Geführte Radtour „Berliner Moderne auf der Dahlem Route“
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Im Sommer letzten Jahres wurde mit der Dahlem Route die erste bezirkliche Radroute eröffnet. Nun bietet die Agentur minoy services in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung des Bezirksamtes Steglitz-Zehlendorf geführte Radtouren zum Thema „Berliner Moderne auf der Dahlem Route“ an. Erleben Sie Berlin von einer neuen Seite und genießen Sie eine Fahrradtour durch den grünen Südwesten der Stadt. Erfahrene Guides bringen Ihnen die architektonischen Highlights der Berliner Moderne entlang der Dahlem Route näher und vermitteln die oft spannende Geschichte dazu.

Es werden zwei Touren angeboten – die Ostroute und die Westroute. Auf der Ostroute sehen Sie die Waldsiedlung, den Fischtalpark, den Campus der Freien Universität und andere private und öffentliche Gebäude bekannter Architekten. Die Westroute führt vorbei an Gebäuden von Gropius und Taut aus den 30er Jahren bis hin zu Bauten aus der neueren Moderne. Fast alle der gezeigten Gebäude der beiden Routen stehen unter Denkmalschutz.

An folgenden Terminen finden die ca. 2,5 stündigen geführten Radtouren statt:

8. Juni 2019, Samstag, 14:00 Uhr, Ostroute
13. Juli 2019, Samstag, 14:00 Uhr, Westroute

Als Überraschungsgast wird am 08. Juni auch die Bezirksbürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski an der geführten Tour teilnehmen.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmendenzahl ist eine Anmeldung erforderlich unter: mail@minoy-services.com oder telefonisch unter: 030 75479517.

Die geführte Fahrradtour kostet 15,00 Euro pro Person mit dem eigenen Rad. Gegebenenfalls kommen die Kosten für ein Mietfahrrad hinzu. Eine Fahrradvermietung befindet sich direkt am Startpunkt der Touren im U-Bahnhof Onkel Toms Hütte.

Auch Gruppenanmeldungen zu Sonderterminen sind nach Absprache möglich.


Jul
14
So
2019
Kaffeetreff @ Sternstunde
Jul 14 um 16:00 – 18:00
Kaffeetreff @ Sternstunde
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Kaffeetreff für alle Interessierten im Vereinslokal Sternstunde


Jul
17
Mi
2019
Lesung Horst Pillau @ Theater Coupe
Jul 17 um 19:30 – 22:00
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Wir feuen uns Horst Pillau für eine Lesung aus seinem neuen Buch und einem sich anschliessenden Besuchergespräch zu seinem Leben, seinen Büchen und seinen grossen Theater und TV Erfolgen im Theater Coupe begrüssen zu dürfen.

Horst Pillau wurde 1932 in Wien geboren, ist seit dem zweiten Lebensjahr aber Urberliner. Nach seinem Debüt mit einem Rundfunksketch bei RIAS Berlin wurde er mit siebzehn Jahren freier Schriftsteller und ist seit Jahrzehnten einer der erfolgreichsten Theater-, Fernseh-, Hörfunk- und Buchautoren Deutschlands. “Das Fenster zum Flur”, gemeinsam mit Curth Flatow geschrieben, war bisher in rund 350 Inszenierungen zu sehen – u. a. mit Inge Meysel und Edith Hancke in der Hauptrolle.

Das Erfolgsstück “Der Kaiser vom Alexanderplatz“, brachte Rudolf Platte in der Titelrolle den Spitznamen “Langspiel-Platte” ein. Weitere große Bühnenerfolge waren “Guten Tag, Herr Liebhaber!” mit Brigitte Grothum, Brigitte Mira und Hans-Jürgen Schatz, “Es muss nicht immer Kaviar sein” (nach Simmel) sowie “Kohlenpaul” und “Zille” mit Walther Plathe.

Horst Pillau schrieb zahlreiche Fernseh-Drehbücher, darunter “Salto Mortale“, “Die Wilsheimer“, “Es muss nicht immer Kaviar sein” und “Wanderungen durch die Mark Brandenburg” sowie kurze Theaterstücke für “Dalli Dalli“, der Quizshow seiner langjährigen Freundes Hans Rosenthal.