image_print
Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Familien-Kiez-Fest auf dem Rüdesheimer Platz

Liebe Mitglieder der Künstlerkolonie,

im Namen der SPD Wilmersdorf-Süd lade ich Sie am Samstag, den 15.06.2019 von 14.30-18.30 Uhr herzlich zu dem sommerlichen Familien-Kiez-Fest auf dem Rüdesheimer Platz ein, dass in diesem Jahr bereits zum fünfzehnten Mal in Folge stattfindet.

Das kinder- und familienfreundliche Kiezfest mit Unterhaltungsprogramm und politischer Prominenz bietet sowohl großen als auch kleinen Leuten eine abwechslungsreiche und bunte Mischung. Kinder können sich schminken lassen, basteln und auf der Hüpfburg austoben. Auch für das leibliche Wohl ist mit verschiedenen Ständen wie Getränkeausschank, Grill- und Kuchenstand wieder gesorgt. Die Gäste haben die Möglichkeit, sich mit Politikerinnen und Politikern der Bezirks- und Landesebene über politische Themen auszutauschen.

Seitens des Senats haben sich die Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Dilek Kalayci, der Senator für Inneres und Sport, Andreas Geisel, der Senator für Finanzen, Matthias Kollatz sowie der Chef der Senatskanzlei, Christian Gaebler, angekündigt. Aus dem Abgeordnetenhaus werden der Präsident des Abgeordnetenhauses, Ralf Wieland sowie die Abgeordneten der SPD-Fraktion Franziska Becker, Ülker Radziwill, Frank Jahnke und Christian Hochgrebe erwartet. Aus dem Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf hat die Bezirksstadträtin Heike Schmitt-Schmelz zugesagt sowie aus der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf die Vorsteherin Annegret Hansen, der SPD-Fraktionsvorsitzende Alexander Sempf und die Bezirksverordnete Constanze Röder.

Verschiedene Stände sozialdemokratischer Arbeitsgemeinschaften runden das Angebot ab, informieren über die politische Arbeit und zeigen Partizipationsmöglichkeiten auf.

Musikalisch begleitet wird das Kiezfest wieder von der Big Band der Paul-Natorp-Oberschule.

Wir würden uns freuen, Sie begrüßen zu dürfen.
Ihr Florian Dörstelmann

Florian Dörstelmann – Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin – SPD-Fraktion
Wahlkreisbüro – Landauer Straße 8 – 14197 Berlin
Tel. (030) 47052760
Öffnungszeiten: Montag-Donnerstag von 10.00 – 17.00 Uhr
info@florian-doerstelmann.de


Please follow and like us:
error
Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Antrag der SPD-Abteilung Wilmersdorf Süd zur Künstlerkolonie und Breitenbachplatz

Künstlerkolonie und Breitenbachplatz weiter entwickeln:

Rekommunalisierung, Breitenbachplatzumbau und studentisches Wohnen jetzt

 

Die KDV Charlottenburg-Wilmersdorf möge beschließen, der Landesparteitag der SPD Berlin möge beschließen:

 

Der Senat von Berlin wird aufgefordert, in Verhandlungen mit dem Wohnungskonzern Vonovia mit dem Ziel einzutreten, die „Künstlerkolonie” in Wilmersdorf durch Rückkauf wieder in das Eigentum einer landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft zu überführen. Das bestehende Belegungsrecht der Bühnengenossenschaft ist dabei vollumfänglich zu erhalten. In diesem Zug sollen der Abriss der Autobahnbrücke über den Breitenbachplatz erfolgen und der Straßenraum einschließlich der Verkehrsflüsse neu geordnet werden.

Die frei werdenden Flächen, die durch Neuordnung der Verkehrsflüsse und eine Verschmälerung der Schildhornstraße entstehen, werden für die Errichtung von modernen Studentenwohnheimkonzepten durch die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft genutzt. Der Schwerpunkt soll dabei auf studentischem Künstlerwohnen liegen. Hierfür werden zur Belegung Kooperationsvereinbarungen mit den einschlägigen Berliner Hochschulen Universität der Künste (UdK), Hochschule für Musik “Hanns Eisler” und Hochschule für Schauspielkunst “Ernst Busch” geschlossen.

 

Begründung:

 

Die Künstlerkolonie stand mit ihrer Gründung in den 1920er Jahren für genossenschaftlich organisiertes Wohnen von Künstlerinnen und Künstlern. Errichtet von der Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger, stellte sie bezahlbaren und lebenswerten Wohnraum für Kunstschaffende und ihre Familien bereit.

 

An diese Tradition wollen wir mit unserem Vorschlag anknüpfen und zugleich eine städtebauliche Sünde der „autogerechten Stadt“ beheben – durch einen Rückbau der Autobahn über den Breitenbachplatz. Mit dieser längst überfälligen Stadtreparatur schaffen wir Raum, um neues Wohnen ganz im Sinne der alten Künstlerkolonie zu ermöglichen.

 

Durch die hervorragende Verkehrsanbindung sowohl zur Freien Universität (FU) als auch zur UdK mit ihrem Hauptsitz an der Bundesallee, bietet sich der Standort Künstlerkolonie/Breitenbachplatz als Standort für studentisches Wohnen mit einem Schwerpunkt auf angehenden Kunstschaffenden an.

 


Please follow and like us:
error
Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Argumentationstraining gegen rassistische und rechtsextreme Sprüche

Auf Initiative der SPD Abgeordneten im Berliner Abgeordnetenhaus Franziska Becker und Florian Doerstelmann nahmen wir an einem Argumentationstraining gegen rassistische und rechtsextreme Sprüche teil das im Bürgerbüro am Rüdesheimer Platz stattfand.


Please follow and like us:
error
Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

KueKo war dabei – Neujahrsempfang Florian Dörstelmann, MdA SPD

Neujahrsempfang samt Vernissage am 26. Januar 2019 im Wahlkreisbüro (Landauer Str. 8, 14197 Berlin) von Florian Dörstelmann, MdA SPD am Rüdesheimer Platz.
 
Wie im letzten Jahr hat uns Florian Dörstelmann zu seinem Neujahrsempfang eingeladen. Dieses Jahr wurde der Empfang begleitet von der Berlin Swing Band die für das Musikprogramm gesorgt hat. Zudem bestand die die Gelegenheit, Fotografien aus dem Kiez von Sven Klingele – wohlbekannt von Glas macht Spaß! – im Rahmen einer Vernissage kennenzulernen. Für einen kleinen Imbiss war ebenfalls gesorgt.
 
So macht Kiez Spass.

 

 

 

 

Neujahrsempfang des MdA Forian Dörstelmann am Rüdesheimer Platz am 26 Januar 2019.

https://www.florian-doerstelmann.de/wordpress/buergerbuero/

KueKo war dabei !

Please follow and like us:
error
Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Vortrag bei der SPD Wilmersdorf-Süd

Bericht über die Mitgliederversammlung

am 09. Januar 2018

 

 

TOP  1: „Die Künstlerkolonie – ein ganz besonderes Kulturprojekt“ 

Referent: Alwin Schütze

Dr. Kai Lobo führte in das Thema ein und verwies darauf,  dass die Künstlerkolonie  zwischen Laubenheimer Straße, Südwestkorso, Kreuznacher Straße und Breitenbachplatz in unserem Abteilungsgebiet liegt und hinsichtlich ihrer historischen und kulturellen Bedeutung  auch enge Beziehungen zur Sozialdemokratie hat, die nun auch weiter gestärkt und gepflegt werden sollen. Deshalb ist es dem Wahlkreisabgeordneten, Florian Dörstelmann, ein besonderes Anliegen, sich der Themen des Vereins KünstlerKolonie Berlin e.V. sowie der Bewohnerinnen und Bewohnern der Künstlerkolonie anzunehmen. Gerade auch in seinem Wahlkreisbüro will er diese Kontakte vertiefen.

In seiner Einführung ging Alwin Schütze auf die Geschichte der Künstlerkolonie ein. Die Künstlerkolonie  ist als Projekt der  Berufsorganisationen der Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger (GDBA) und des Schutzverbandes Deutscher Schriftsteller im Jahr 1927 als Wohnkomplex mit über 600 Wohnungen erbaut worden, und zwar zu günstigen Hypotheken für die Mitglieder der Verbände. Nach dem Erstbezug wohnten dort mehr als tausend Künstlerinnen und Künstler sowie deren Angehörige. Diese Bewohner lebten nun in einem sozialen Umfeld, das in seiner Art bis heute einmalig in Deutschland ist.

In  den Jahren nach 1933 übernahm die Reichskulturkammer  unter dem Motto „Das rote Loch wird ausgeräuchert“ die  Künstlerkolonie und die Nationalsozialisten versuchten so, die Immobilie unter ihre Kontrolle zu bringen, indem sie Parteigenossen der NSDAP in Wohnungen eingewiesen hat. Eine wirksame ideologische Einflussnahme gelang jedoch nicht. Nach dem Krieg wurde die Siedlung an die Vereine rückübereignet. Anfang 1950 plante der West-Berliner Senat Ergänzungsbauten, die aber die GDBA finanziell nicht stemmen konnte. Daraus ergab sich eine juristisch einmalige Sondersituation: Unter der Auflage, dass die GDBA weiterhin das Vorschlags-/Belegungsrecht zu den Wohnungen für ihre Mitglieder behielt,  wurde die Immobilie an die Verwaltung durch eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft abgegeben. An diesem Vorschlagsrecht hat sich auch nichts nach der Veräußerung der Wohnungsbaugesellschaft an die Vonovia geändert. Dieses Vorschlagsrecht wird auch genutzt, auch wenn es eine große Anzahl von Nichtmitgliedern der KünstlerKolonie, zu denen nicht nur Künstler, sondern auch Bühnenangestellte u.ä. Beschäftigtengruppen gehören, Mieter in den Wohnungen der Künstlerkolonie sind.

Nach dem Mauerbau 1961 zogen viele Künstler aus Berlin weg, sodass sich auch die Sozialstruktur in der Künstlerkolonie geändert hat und ein bürgerliches Publikum, vielfach auch aus dem öffentlichen Dienst hinzugezogen ist. Nach dem Mauerfall hat es wieder Veränderungen in der Sozialstruktur gegeben, da viele Künstler aus dem Berliner Westen nach Mitte verzogen sind; dies ist allerdings wieder rückläufig, sodass heute etwas über die Hälfte der Bewohnerinnen und Bewohner der Künstlerkolonie aus dem Kulturbereich kommen.

Mitte der 1980er Jahre wurde nach Aussage von Alwin Schütze der Verein KünstlerKolonie Berlin e.V. gegründet, der nicht nur einen regelmäßigen Wilmersdorfer Künstlerstammtisch  im TheaterCoupé am Fehrbelliner Platz, sondern auch regelmäßige Kulturveranstaltungen  durchführt und ausbaut. So sind Mitglieder der KünstlerKolonie Berlin e.V. auch regelmäßig aktiv am RüdiNet-Fest beteiligt. Nach anfänglicher Stagnation hat sich die Mitgliederzahl seit 2014 wieder deutlich stabilisiert.

Alwin Schütze wies darauf hin, dass es in der Vergangenheit eine starke Verbundenheit des Vereins KünstlerKolonie zu unserer SPD-Abteilung gegeben hat. Dieses gilt auch wieder aufzubauen, zumal es gerade im Zusammenhang mit den Mietverhältnissen in der Künstlerkolonie große Probleme geben wird. Die Künstlerkolonie will deshalb auch an die BVV herantreten, um das Gebiet als Milieuschutz ausweisen zu lassen. Constanze Röder wird sich als Fraktionsvorsitzende der SPD-BVV Fraktion dieses Themas annehmen.

In der anschließenden Diskussion wurde verdeutlicht, dass die Zusammenarbeit mit Künstlerkolonie gerade für unsere Abteilung und den Wahlkreis von besonderer Bedeutung sein kann. Zum einen stärkt dies die Zusammenarbeit mit gesellschaftlich relevanten Gruppen im Wahlkreis und zum anderen sind sowohl die Auseinandersetzung mit der Geschichte der Künstlerkolonie und ihren Bewohnerinnen und Bewohner als auch das Kümmern um die aktuellen Probleme  insbesondere im Zusammenhang mit der Mietsituation gute Grundlagen für kiezbezogene Parteiarbeit.


Please follow and like us:
error