Die Künstlerkolonie in Berlin Wilmersdorf

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Gespräch mit Michael Müller zu Themen der Künstlerkolonie in Berlin und Hilfen für Künstler

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Treffen und Austausch zu aktuellen Themen die Kunst, die Künstler und die Künstlerkolonie Berlin betreffend, mit dem neuen Vorsitzenden des GdBA Landesverbandes Berlin-Brandenburg, Jesse Garon, der GdBA Beisitzerin für die Künstlerkolonie Berlin, Nadine Aßmann und dem Vorstand des Künstlerkolonie Berlin e.V., Christian Sekula.

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Erinnerung an die Schauspielerin, Sängerin und Kabarettistin
Dora Gerson
(1899-1943)

 

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Wir danken unserem langjährigen Mitglied Svea  für eine Klavierspende für unseren Kulturraum in der Künstlerkolonie. Wir hoffen bald wieder starten zu können !

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Teaserfoto Startnext-Kampagne

Andrea Sanchez del Solar als “Mata Hari”

Foto/Bearbeitung: Nadine Aßmann

Good News, Bad News !

Die guten Nachrichten zuerst:

Gründung des “KOLLEKTIV BARNAY” –
Künstler*innenkollektiv der Künstlerkolonie Berlin

Wir kennen uns seit vielen Jahren und setzen gemeinsam in unterschiedlichen Teamkonstellationen Projekte um:

                                               Mehr Informationen:     www.kollektivbarnay.berlin

SEYYIT EL-CHERBINY
 HEIKE FALKENBERG
TAMINA CISKOWSKI
NADINE AßMANN     
MICHAEL RUSCHEINSKY

                    Mail-Anhang
Nun hat unser Kollektiv einen Namen und ein Zuhause in der Künstlerkolonie Berlin gefunden. Im Februar hatte Heike Falkenbergs Tragikomödie “Die Ewigkeit im Dazwischen” Premiere am Theater unterm Dach in Berlin und Nadine Aßmann inszenierte Tamina Ciskowskis Texte der “Nussknacker-Revue” mit dem Zirkus Cabuwazi. Viele weitere Projekte sind in Planung und für unser aktuellstes brauchen wir nun eure Unterstützung!

→  Startnext-Kampagne: STÜCKENTWICKLUNG MATA HARI

Nach unserer erfolgreichen szenischen Mata Hari-Lesung mit Ausschnitten aus Paulo Coelhos “Die Spionin” möchten wir die Theaterschließungszeit überbrücken, um unsere lang erträumte eigene Version eines Mata Hari Stücks (Schauspiel mit Musik) zu schreiben und zu komponieren.         
                                                           
                                                                  

Schritt 1: Die Textfassung und Musik

Der erfahrene Pianist und Komponist Seyyit El-Cherbiny (u.a. Theater des Westens, Theater am Potsdamer Platz, Wintergarten Berlin) wird die Musik komponieren. Heike Falkenberg und Nadine Aßmannübernehmen Recherche, Grundgerüst und das Schreiben der Textfassung. 

Wir freuen uns über Unterstützung (finanziell oder durch Teilen) unserer Startnext-Kampagne, für ein “Recherche-/Schreib-/Kompositionsstipendium” während der Theaterschließungszeit  durch den Lockdown, in dem unsere Bühnenprojekte noch länger stillstehen müssen.

Stücke von und über Frauen sind in der Theaterwelt signifikant unterrepräsentiert. Wir möchten zu einer Veränderung dieser Situation beitragen. Die hochaktuelle Biographie der Tempeltänzerin Mata Hari bietet die historische Vorlage einer widersprüchlichen Persönlichkeit, die ihren Kampf um ein selbstbestimmtes, freizügiges Leben (vermutlich) unschuldig mit dem Tod bezahlt hat.

Kultur ist herzrelevant!


Mit eurem Beitrag unterstützt ihr drei professionelle Künstler*innen, die der Corona-Krise trotzen wollen! 

“Mata Hari hat sich stets neu erfunden, mehrmals ihre Lebensgrundlage verloren, nie aufgegeben und einen lebenslangen, lustvollen Tanz auf dem Vulkan gewagt. Ihr unterstützt unsere Auseinandersetzung mit einer exzessiven Künstlerin und unseren Plan mit diesem Projekt den Startschuss für weitere Stückentwicklungen zu geben, die von mutigen Lebensentwürfen erzählen.” 
(Heike Falkenberg)

zur Startnext-Kampagne

 

Über alle weiteren Schritte zu diesem Projekt werden wir euch gerne auf unserer Homepage www.kollektivbarnay.berlin und unserem Instagram-Account @kollektivbarnay informieren.

DANKESCHÖNS für eure Spende!

Durchstöbert auch unsere vielfältigen Dankeschöns in der Startnext-Kampagne an unsere Spender*innen: Von Mata Hari Postkarten und Live-Hörproben, Weißsagungen unseres Theaterkater Hamlet, Portraitzeichnungen bis Tickets für die “Szenische LeseReihe” in der Künstlerkolonie ist so einiges dabei!

 

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Im KunstRaum der Künstlerkolonie stellen wir zur Zeit Bilder von Alexander Solowjow nach Themen von Thomas Mann‘s Roman „Joseph und seine Brüder“ aus. Bislang konnte die Ausstellung jeweils Sonntags von 12 bis 18 im Beisein des Künstlers angesehen werden. Die Ausstellung ist geplant bis Ende März. Leider kann das geplante Begleitprogramm zur Zeit nicht angeboten werden. Durch die neuen erweiterten Einschränkungen wird dies in den kommenden Wochen nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich sein.

Bitte tragen Sie eine Maske und beachten Sie bitte die aktuellen AbstandsRegeln.

 

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In Vorbereitung einer Ausstellung in der Künstlerkolonie Berlin gibt die Familie Wagner bereits einen kleinen Einblick in das grosse Werk unseres ehemaligen Bewohners Hansjörg Wagner.

(Zum öffnen bitte auf das Bild klicken)

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Kurt Tucholsky Lesung – Der Mensch

mit Sabine Kotzur

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Ingrid Ihnen-Haas singt Van Morrison – Days Like This

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Aufzeichnung der Lesung vom 29. Oktober 2020 mit
Ulrich Grasnick und Steffen Marciniak

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Sie finden Beiträge u.a. von 

Anita Rehm
BI Breitenbachplatz
Jürgen Polinske
Ernst Busch Gesellschaft
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Cornelia Schönwald
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Ingrid Ihnen-Haas
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u.v.a. 

 

 


Zukunftsideen für das Stadtgebiet rund um den Breitenbachplatz

Im neuen „KunstRaum“, den die Vonovia im ehemaligen Elektrogeschäft in den Kolonnaden der Künstlerkolonie am Breitenbachplatz 1 eingerichtet hat, werden ab sofort bis zum 18. Juli 2020 Examensarbeiten von Architektur-Studierenden der Hochschule Bremen gezeigt. Die Ausstellung, die kurze Zeit in der Verkehrsverwaltung am Köllnischen Park gezeigt worden war, befasst sich mit einer Neugestaltung rund um den Breitenbachplatz und den Rüdesheimer Platz. Mit Rücksicht auf die Corona-Restriktionen ist die Ausstellung für jeweils eine begrenzte Besucherzahl dienstags und samstags von 14 bis 16 Uhr oder auch nach Absprache unter pietschker@breitenbachplatz.de (Lutz Pietschker) zugänglich. Der Initiative Breitenbachplatz geht es darum, neuen Ideen ein Forum zu bieten, ohne sich selber mit den Inhalten der Vorschläge sowie Interessen der Vonovia zu identifizieren, der gleichwohl die Einrichtung des Kunstraums zu verdanken ist. www.breitenbachplatz.de


Erinnerung an
Helene Jacobs


Berlin Wilmersdorf | Bilderbuch


Erinnerung an die Grundsteinlegung
der Künstlerkolonie Berlin
am 30. April 1927

(Zum Start auf das Bild klicken)


 

Ein Brief an euch aus Auschwitz

(Zum Start auf das Bild klicken)

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Ein Brief an euch aus Auschwitz 2017 besuchte eine Gruppe Schuljugendlicher aus Vlotho Auschwitz. Auf Vorschlag des Gruppenleiters verfasste die damals 17-jährige Schülerin Lea Miriam Ausländer diesen Brief aus Auschwitz. Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V., Berlin


 

 

 

 

Von der Entstehung der Künstlerkolonie Berlin (1926/27) bis zur nationalsozialistischen Machtübernahme 1933 / Die Künstlerkolonie 1926-1945

– Planung und Gründung der Künstlerkolonie
– Bau und Architektur
– Das Leben in der Künstlerkolonie
– Gegen Ende der Weimarer Republik: Terror von rechts
– Die Zeit des Nationalsozialismus
– Der Überfall auf die Künstlerkolonie
– Helene Jacobs

Exkurs zum Vereinnahmungsversuch der Künstlerkolonie durch die Nazis

Die juristische Stellung der Künstlerkolonie

Die Künstlerkolonie in der Nachkriegszeit (1946-55)

Die Künstlerkolonie im Umbruch West-Berlins (1955-85)

– Mitte der 50er Jahre
– Die Erweiterungsbauten der Künstlerkolonie
– Ein Platz wird grün und wohnlich
– Namenswechsel am Platz
– Einige Bewohner in den Jahren 1955-1985
– Unstimmigkeiten
– Das Interesse wächst

Die Künstlerkolonie Mitte der 1980er Jahre bis Ende 89

Die Künstlerkolonie nach dem Fall der Berliner Mauer

Alwin Schütze ist 1. Vorsitzender des Künstlerkolonie Berlin e.V. und langjähriges Mitglied,


 

Ostergruss von Dieter Hallverorden

(Zum Start auf das Bild klicken)


 

Dankeschön an alle die sich bereits als Helfer gemeldet haben. Zum Beispiel

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Lernen Sie unseren Traditionsverein der 1927 gegründeten Berliner Künstlerkolonie kennen, seine Zielsetzungen und unsere Aktivitäten und Veranstaltungen.

 

Die Künstlerkolonie in Berlin

Ein historischer Ort

 

 

 

Die im Berliner Stadtteil Wilmersdorf gelegene KünstlerkolonieGrundsteinlegung 1927 – wurde schnell zur Heimstatt bedeutender Persönlichkeiten des Kulturlebens der Weimarer Republik. Wir laden Sie ein, mit uns die Spuren dieses legendären Viertels um den heutigen Ludwig-Barnay-Platz herum zu erkunden.


 

Berliner Abendschau vom 21. April 2018


Kleine Geschichte der Künstlerkolonie Berlin

 

Viele Leute fragen sich was es mit der Künstlerkolonie Berlin eigentlich auf sich hat. In diesem Beitrag erklären wir was die Künstlerkolonie ist, wie sie gegründet / erbaut wurde, wer sie bewohnt und welche Aktivitäten ausgeführt werden.

AUS DEM NICHTS SCHAFFT IHR DAS WORT,
UND IHR TRAGT’S LEBENDIG FORT,
DIESES HAUS IST EUCH GEWEIHT,
EUCH, IHR SCHÖPFER UNS’RER ZEIT.

 

„1926 kaufte die “Berufsgenossenschaft deutscher Bühnenangehöriger” (75%) und der “Schutzverband deutscher Schriftsteller” (25%) das Areal von der Laubenheimer Straße bis zum Breitenbachplatz und gründeten die „Gemeinnützige Heimstätten m.b.H. Künstlerkolonie“ (heute GEHAG).

Laubenheimer Platz, um 1934

 

Diese baute seit 1927 zunächst nur rund um den damaligen Laubenheimer Platz (heute Ludwig-Barnay-Platz) zwei Wohnblöcke bis zur Bonner Straße, 1928 einen dritten Block bis zum Barnayweg (seit 21.02.1940 durch das Naziregime umbenannt in „Steinrückweg“ nach dem Schauspieler Albert Steinrück, verstorben 1929), damals waren es etwa 1000 Bewohner.

 

Ludwig Barnay, der 1924 verstorbene Schauspieler und Direktor des Königlichen Schauspielhauses in Berlin war einer der Begründer der Bühnengenossenschaft (1870). Die Wohnblöcke der seither sogen. „Künstlerkolonie“ entstanden im Rahmen des Konzepts der “Rheinischen Siedlung”, das schon vor dem Ersten Weltkrieg entstanden und 1911-15 um den Rüdesheimer Platz herum realisiert worden war.

Dieses stellte eine bewußte Alternative dar zur Blockbebauung (“Mietskasernen”). Zu erschwinglichen Preisen sollte eine “Gartenterrassenstadt” mit hoher Wohnqualität entstehen. Die Architekten waren Ernst und Günther Paulus.

Es sollte vor allem gemeinschaftliches Wohnen gefördert werden. Auch die Gestaltung der Block-Innenhöfe (siehe Fotoausstellungen) sollte der Begegnung der Bewohner dienen.

Das Areal der Künstlerkolonie ist begrenzt von der Laubenheimer Straße im Norden, dem Südwestkorso im Westen, der Kreuznacher Straße im Osten und dem Breitenbachplatz im Süden.

 

“Der Westen” 30. März 1926

Nach 1932 sollte der vierte Block bis zum Breitenbachplatz gebaut werden, dieses hat das Naziregime unterbunden. Am 15. März 1933 wurde die Siedlung von SA-Truppen gestürmt, Bücher wurden auf dem Laubenheimer Platz verbrannt, kritische Schauspieler, Schriftsteller und jüdische Bewohner wurden verhaftet und abgeführt. Etwa zwei Drittel der Bewohner flohen ins Ausland.

 

Berliner Morgenpost, 16. März 1933

Verbrennung von Fahnen im Anschluss an eine Razzia auf der Kreuzung Laubenheimer/Wetzlaer Straße

4 Gedanken zu „Die Künstlerkolonie in Berlin Wilmersdorf

  1. Eure Webseite gefällt mir gut. Ich war gerade auf einer Führung mit/von Christian Sekula, am Tag des offenen Denkmals. Für mich, der seit 25 Jahren um die Ecke wohnt, viele interessante und auch mir noch nicht bekannten Geschichten um die Bebauung und um die Bewohner dieser Siedlung. Ich interessiere mich für eure öffentliche Arbeit und möchte gern in euren Verteiler aufgenommen werden.
    Meine E-Mail-Adresse:
    m.teschers@t-online.de

    1. Hallo Michael,

      das freut uns und wir nehmen Dich gern in unseren Verteiler auf.

      Deine Künstlerkolonie

  2. Liebe Leute von der Künstlerkolonie,
    ich finde es wunderbar, dass ihr die Tradition der Künstlerkolonie fortführt. Wir würden gern bei euch /über euch vermittelt, eine Lesung machen aus unserem Buch: “Sie emigrierten nicht, fliehen mussten sie”. Es geht u.a. um Bewohner der Künstlerkolonie Anfang der 30iger Jahre wie z. B. Ernst Bloch, Alfred Kantorowicz, Artur Koestler. (s. Website)
    MfG
    Guenter Schmidt

    1. Sehr gerne

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