Jazzfest Neukölln 2020

Als Highlights am Freitag werden der Schlagzeug–Virtuose Diego Pinera mit seiner All Star Band sowie das Composers Orchestra Berlin unter der Leitung von Hazel Leach erwartet.

Die Gewinner des Wettbewerbs für Nachwuchs-Jazztalente sorgen am Samstag für Hochspannung: Sie werden beim Preisträgerkonzert des StuVo-Jazz-Contest ihr Können unter Beweis stellen. Bezirksstadträtin Karin Korte wird die Preise und Urkunden feierlich überreichen.

Im Anschluss daran stehen gleich zwei der drei Wettbewerbsjuroren mit Thärichens Tentettauf der Bühne des Kulturstalls.

Zum krönenden Abschluss des Festivals werden am Sonntag wieder zwei Großformationen erwartet: Die aus Lübeck stammende Big Band Salt Peanuts unter der Leitung von Sven Klammer und die Flintstones Big Band, die unter der Leitung des Musikschulleiters Daniel Busch Werke der britische Komponistin Hazel Leach präsentieren wird.

Schloss & Gutshof Britz
Kulturstall
Alt-Britz 81–83
12359 Berlin

Beginn:
Freitag + Samstag 19:30 Uhr / Sonntag 11:00 Uhr

Eintritt:
Freitag + Samstag 12,- €, ermäßigt 6,- €
Sonntag 8,- €, ermäßigt 5,- €

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Chorfesttage zum 500. NoonSong

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Chorfesttage zum 500. NoonSong

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Festival vom 25.1. 2020 bis 15.2.2020

Am 15.2.2020 wird es den 500. NoonSong geben – ein Grund, groß zu feiern. Denn ohne jede institutionelle Förderung hat sich der NoonSong als Zeichen besonderen bürgerschaftlichen Engagements über 10 Jahre hinweg prächtig entwickelt und wird wegen seiner besonderen künstlerischen Qualität international beachtet. Von Anfang an verzichtete der NoonSong auf Eintrittsgelder, er ist damit ein künstlerisches, spirituelles wie soziales Angebot. Dies wurde nur möglich durch die Spenden der begeisterten Besucher, durch den stetig wachsenden Förderverein sowie durch die großartige Unterstützung vieler ehrenamtlicher Helfer und Helferinnen und der Kirchengemeinde Am Hohenzollernplatz. Nirgendwo sonst gibt es ein professionelles Musikangebot, das jährlich über vierzig verschiedene Programme vor annähernd 10.000 Zuhörern vorträgt und das ohne hauptberufliches Management auskommt.

Den 500. NoonSong wollen wir feiern, indem wir mit Gastchören und Konzerten die ökumenischen Wurzeln besonders hörbar machen. In den Wochen vor dem 500. NoonSong wird jeweils ein Gastchor mittags den NoonSong singen und abends in einem Konzert noch ein eigenes Programm präsentieren.

Für die anglikanische Tradition wird das der Choir of Trinity College, Cambridge (einer der besten Chöre weltweit, dessen Anfänge bis in 14. Jahrhundert zurückgehen), für die katholische der Kölner Domchor(Knabenchor) und für die protestantische der Staats- und Domchor Berlin(Knabenchor) sein.

Eintrittskarten zu den Konzerten können Sie ab sofort platzgenau hier buchen.

Im Jubiläums-NoonSong erklingen Werke, die typisch für den NoonSong sind: eine Entdeckung der Alten Musik, ein Werk eines jungen amerikanischen Komponisten, der gerade eine steile Karriere beginnt und in Deutschland noch unbekannt ist, Chormusik aus Island und ein Kleinod der Renaissance.

Daniel Clark Orgel
Prof. Dr. Wolfgang Huber, Liturg

Liturgie zu Sexagesimae

Preces & Responses:

Richard Ayleward (1626 – 1669) Preces & Responses

Tagespsalm:

Jake Runestadt (*1986): I will lift my eyes

 

Wochenpsalm:

Orlando di Lasso (1532–1594): Iniquos odio habui

 

Responsorium:

gregorianisch

Canticum:

Sigurður Sævarsson (*1963): Magnificat

Hymnus:

Michael Praetorius (1571 – 1621) : Herr, für Dein Wort sei hoch gepreist

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Gedenken an Ernst Busch

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Am 08. Juni 1980 verstarb der Jahrhundert-Sänger und -Schauspieler Ernst Busch, der von 1929 bis zu seiner Flucht vor den Häschern des Naziregimes 1933 hier in der Künstlerkolonie wohnte (und auch nochmal wieder vom Mai 1945 bis 1946).

Zu seinem ehrenden Gedenken legt die Ernst-Busch-Gesellschaft zusammen mit dem Verein der Berliner Künstlerkolonie wie jedes Jahr am Geburtstag von Ernst Busch Blumen an der Gedenktafel seines ehemaligen Wohnhauses in der Bonner Staße 11 ab 13 Uhr und lädt zu einer kleinen Erinnerung an Lieder und das Leben ein aus dem Repertoire des „Barrikadentaubers“, der mit der bisweilen schneidend scharfen und zum Revoluzzen treibenden, bisweilen ironisierenden, aber auch eindringlich vom Frieden singenden Stimme die sozialen Bewegungen des 20. Jahrhunderts sowohl kommentierte als auch selber prägte.,

 

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Stolpersteine in Berlin Ausstellungseröffnung, Film und Diskussion

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Stolpersteine sind kleine Gedenksteine, die vor dem letzten freiwillig gewählten Wohnort ebenerdig in den Boden eingelassen werden. Diese kleinen, 10 x 10 cm großen, Messingplatten erinnern an die Einzelschicksale derer, die zur Zeit des Nationalsozialismus in den Tod getrieben oder ermordet wurden. Geht man an ihnen vorbei, muss man sich verbeugen, um die Inschrift lesen zu können und «stolpert» in Gedanken über Geschichte: die Geschichte Deutschlands, des Bezirks und die Geschichte eines einzelnen Menschen. Schaut man wieder hoch, kann man oft nur erahnen, wie das Haus, vor dem man nun verweilt, vor über 70 Jahren aussah. Wer einmal einen Stolperstein bewusst wahrgenommen hat, dem fallen die vielen anderen auf. So werden Opfer des Hitlerfaschismus im Straßenbild sichtbar.

«Stolpersteine» ist ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig. Die Ausstellung stellt die vielfältigen Facetten dieses europäischen Kunst- und Erinnerungsprojekts vor.

Begrüßung: Dr. Gesine Lötzsch (MdB DIE LINKE), Dr. Silvija Kavčič (Koordinierungsstelle Stolpersteine) und Dr. Florian Weis (Rosa-Luxemburg-Stiftung)
Musik: Frank-Paul Schubert, Saxophon

Im Anschluss im Salon:
«Sterne» von Konrad Wolf
Film und Diskussion mit Anika Taschke (Rosa-Luxemburg-Stiftung) und Dr. Detlef Kannapin (Filmhistoriker); Moderation: Paul Werner Wagner

Griechische Juden haben 1943 auf ihrer Deportation ins Todeslager Auschwitz einen dreitägigen Aufenthalt in einer kleinen bulgarischen Stadt. Hier begegnet der Wehrmachts-Unteroffizier Walter der Jüdin Ruth. Sie bittet ihn um Hilfe für eine gebärende Mitgefangene. Er hilft, so gut er kann, verliebt sich in Ruth und sie sich in ihn. Durch diese Liebe beginnt sich der ehemalige Kunststudent, der als Soldat seine Pflicht erfüllen wollte, zu wandeln. Er gerät in Konflikt mit seinem Vorgesetzten und Freund Kurt, einem überheblichen und brutalen Landser. Zunächst lehnt Walter es ab, den im Wehrmachtsstützpunkt arbeitenden bulgarischen Widerstandskämpfern zu helfen. Sein humanistisches Engagement will er auf die Rettung Ruths begrenzen. Doch er kann ihren Transport nach Auschwitz nicht verhindern.

In Kooperation mit Willi-Münzenberg-Forum, neues deutschland, Aktives Museum und Stolpersteine in Berlin.


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Stirbt unser Wald? Vortrag in der Heinrich-Schulz-Bibliothek

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Nach den Dürresommern der letzten Jahre hat sich der Zustand der deutschen Wälder drastisch verschlechtert. Neun von zehn Bäumen sind gefährdet. Am Beispiel der Revierförsterei Tegeler See erläutert der Leiter Frank Mosch die Auswirkungen der Klimaveränderungen auf den Wald. Wie hat sich der Berliner Stadtwald historisch entwickelt? Wie wird der stark genutzte Erholungswald derzeit bewirtschaftet? Welche klimabedingte Entwicklung ist zu beobachten? Welche Möglichkeiten gibt es, den Wald auf die Klimaveränderung einzustellen?

Antworten auf all diese Fragen und einen professionellen Einblick in ein spannendes Thema gibt Förster Frank Mosch in dieser Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Verein Waldfreunde Tegelsee e.V. 

Der Eintritt ist frei.

Ort: Heinrich-Schulz-Bibliothek mit Musikabteilung (Rathaus Charlottenburg), Otto-
Suhr-Allee 96, 10585 Berlin.

Verkehrsverbindungen: Bus M45, U 7 Richard-Wagner-Platz

Weitere Informationen: www.stadtbibliothek.charlottenburg-wilmersdorf.de, www.wir-bieten-vielfalt-einen-ort.de,

Waldfreunde Tegelsee e.V.: www.waldfreunde-tegelsee.org

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„Tiefe und Leichtigkeit“ – Klavierabend mit Valentine Buttard

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Die französische Konzertpianistin Valentine Buttard lädt zum Innehalten, Horchen und Staunen ein: erzählerisch-leidenschaftlich-zärtlich mit Brahms, fröhlich-humorvoll mit Haydn, poetisch-impressionistisch mit französischen-japanischen Miniaturen von Toru Takemitsu und Philippe Hersant.

Valentine Buttard wurde 1986 in Belfort/Frankreich geboren und studierte bis zu ihrem Masterabschluss an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover. Sie tritt mit Soloabenden und als Solistin diverser Orchester regelmäßig in Frankreich, Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz auf. 2002 gewann sie den 1. Preis beim Internationalen Wettbewerb für zeitgenössische Musik in Fribourg (Schweiz). Von bedeutenden Komponisten unserer Zeit für die Sensibilität ihrer Interpretationen anerkannt, engagiert sie sich seit mehreren Jahren für die zeitgenössische Musik. Der französische Komponist Philippe Hersant widmete Valentine Buttard 2009 den Zyklus Steps. 2014 erhielt die Pianistin Stipendien für die Realisierung ihrer Solo-CD Piano Works/Philippe Hersant, die im November 2015 beim Pariser Label NoMadMusic erschien.

Der Musikbereich der Ingeborg-Drewitz-Bibliothek freut sich auf einen außergewöhnlichen Klavierabend.

Termin: Donnerstag, 30. Januar 2020, um 18:30 Uhr

Eintritt: frei

Voranmeldung erbeten und Information unter (030) 90299-2410

Veranstaltungsort: Ingeborg-Drewitz-Bibliothek / Musikbereich, Grunewaldstr. 3, 12165 Berlin, 3. Etage, barrierefrei

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Ausstellung Dr. Hans-Wilm Schütte: Buddhismus in China zwischen Religionspolitik, Pilgertourismus, Volksreligion und Lokalpatriotismus

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Wussten Sie, dass ungefähr die Hälfte aller Buddhisten in China lebt? Dort sind in den letzten Jahrzehnten vor allem zum Zweck regionaler Tourismusförderung teils gigantische Beträge in neue Kultstätten investiert worden – und in Kolossalfiguren, von denen einige über 100 Meter groß sind. In welchem Verhältnis steht dies zur Religionspolitik der Regierung?  Und was eigentlich glauben chinesische Buddhisten? Welche Wirkungsmöglichkeiten haben Klöster? Schüttes reich bebildertes 2019 in der EDITIONfrölich erschienenes Buch Im Dienst des Irdischen. Buddhismus in China heute gibt Einblick in erstaunliche Verhältnisse und fördert unerwartete Befunde und Gegensätze zutage.

Eine Auswahl von 82 seiner Fotos wird jetzt im Konfuzius-Institut gezeigt. Ihre thematische Gliederung greift die des Buches auf.

Dr. Hans-Wilm Schütte, Hamburger Sinologe und Publizist, zählt zu den meistgelesenen deutschen China-Autoren. Er lehrte an den Universitäten von Hamburg und Marburg sowie an der Hochschule Bremen. Seine China-Reiseführer stehen in jeder Buchhandlung. Er ist Mitherausgeber des Großen China-Lexikons.

Eröffnung mit einem Vortrag von Dr. Hans-Wilm Schütte

Hans-Wilm Schütte: Im Dienst des Irdischen. Buddhismus in China heute, EDITIONfrölich 2019, 156 Seiten, 155 farbige Abbildungen.

Vernissage: 29. Januar 2020, ab 18.00 Uhr
Ausstellung: 30. Januar bis 14. April 2020

 

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