+++ abgesagt +++ Hans-Jürgen Schatz liest Texte von Horst Pillau

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Zu Gehör kommen Texte wie ,,Robert Redford ruft bald an“ und andere.

Seit Horst Pillau 1997 Hans-Jürgen Schatz die Haupt- und Titelrolle des Steuerprüfers Georg Liebhaber in der Berliner Uraufführung seiner Komödie „Guten Tag, Herr Liebhaber!“ im Theater am Kurfürstendamm anvertraut hat, sind die beiden einander wunderbare Bühnenpartner, Fans und Freunde geworden. Mit „Robert Redford ruft bald an“ widmet Hans-Jürgen Schatz dem über Jahrzehnte erfolgreichen Theater-, Fernseh- und Buchau­toren Horst Pillau erstmals ein ganzes Lesepro­gramm aus dessen Erzählungen und Gedich­ten. Darunter Texte, deren erster Interpret Schatz auf der Bühne des Renaissance­-Theaters war. Er kennt „seinen Pillau“ – den heiteren, den betrübten, den leisen wie den selten lauten -, der meistens eine rettende Pointe in der Hinterhand hat. Ähnlich wie Erich Kästner ist Horst Pillau ein stiller Menschenbeobachter und keine mensch­liche Regung ist ihm fremd, was nicht heißt, dass sie ihn nicht befremden könnte. Seit seinen ersten Veröffentlichungen 1948 im Berliner „Telegraf“ und bei RIAS Berlin hat er sein Publikum viele tausend Male zum Lachen gebracht, hat es nachdenklich gestimmt, ja vielleicht sogar eine Träne der Rührung weinen lassen.

Er ist ein treuer Mensch. Menschen gegenüber, seinen Prinzipien und Gewohnheiten, seinen Vorlieben und seinen Themen, den Lebensthe­men, gegenüber. In zahlreichen prominent besetzten Fernsehserien, Theatererfolgen mit Platte, Hancke und Plathe, Romanen, Sketchen und Szenen für Hans Rosenthals „Dalli Dalli“ konnte er seine Sicht auf das Leben zur Freude des Publikums darlegen.

 

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+++ abgesagt +++ Berliner Charme trifft russische Seele

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Karin Grüger verkörpert den Berliner Charme, der Pianist Konstantin Nasarov die russische Seele. 

Historisch gesehen existiert diese oft sehr leidenschaftliche Verbindung schon lange. Das russisch geprägten Areal zwischen Kurfürstendamm, Tauentzienstraße und Wittenbergplatz beherbergte Anfang der zwanziger Jahre circa 400 000 russische Flüchtlinge. Hier gab es zeitweise so viele russiche Lokale, Kinos, Theater, Buchhandlungen, Verlage und Geschäfte, dass sich die Bezeichnung „Charlottengrad“ einbürgerte. Unter den vierhundertfünfzigtausend Russen, die nach der Oktoberrevolution nach Berlin flohen, waren zahlreiche Künstler, unter ihnen viele Zigeuner. Sie belebten das kulturelle Leben der Exil­Gemeinschaft und bereicherten die Berliner Avantgarde mit ihrer Kunst. Wohl inspiriert von dieser – „Babylon -Berlin“ – Atmosphäre textete zum Beispiel 1922 Kurt Tucholsky: „Mir ist heut so nach Tamalan“. Was zeichnete die Musik jener Jahre aus? Friedrich Luft sagte einmal, die Chansons spiegeln die kesse Ironie, die traurige Lustigkeit dieser Jahre wieder. Lassen sie sich also von sehnsuchtsvollen Klängen verführen, die die Seele bewegen und schmunzeln sie ab und zu über den typischen Berliner-Humor jener Jahre . 

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Präsentation: Breitenbachplatz – Zukunftsideen für das Stadtgebiet rund um den Breitenbachplatz

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Datum 06.03.2020 bis 12.03.2020
Öffnungszeiten 10:00 bis 18:00 Uhr (feiertags geschlossen)
Ausstellungsort Am Köllnischen Park 3, 10179 Berlin
Rechter Ausstellungsraum des Lichthofes.
Der Zugang ist barrierefrei.
Veranstalter Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Studentinnen und Studenten des Studiengangs Architektur und Stadtplanung der Hochschule Bremen, unter Leitung von Professor Klaus Schäfer, haben sich im vergangenen Semester intensiv mit Zukunftsideen für das Stadtgebiet rund um den Breitenbachplatz beschäftigt. Bereits im Oktober 2019 wurden hierzu erste Ideen entwickelt.
Nach intensiver Auseinandersetzung mit dem Stadtgebiet präsentieren die Studierenden nun am 05. März 2020 ihre fertigen Entwürfe und stehen Interessierten für spannende Diskussionen zur Verfügung. Im Anschluss an die Veranstaltung werden die Entwürfe für eine Woche ausgestellt.
 
Der Eintritt ist frei.

Präsentation:
05.03.2020, 17:00 bis 18:30 Uhr

Einleitend informieren hier die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen sowie die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz kurz über die „Verkehrs- und Machbarkeitsuntersuchung Breitenbachplatz“, welche sich derzeit in Vorbereitung befindet. Hierzu wird über die Ausgangssituation, den Ablauf und den Inhalt der Machbarkeitsuntersuchung sowie das weitere Vorgehen berichtet.
 

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Ingo Schulze: Die rechtschaffenen Mörder – Buchpremiere

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Protagonist des neuen Romans von Ingo Schulze ist der hochgeachtete Dresdner Antiquar Norbert Paulini, bei dem Bücherliebhaber Schätze und Gleichgesinnte finden. Doch plötzlich verändert er sich, wird aufbrausend, unversöhnlich und steht im Verdacht, an fremdenfeindlichen Aktionen beteiligt zu sein. Ist Paulini ein Reaktionär oder ein Revolutionär, tragische Figur oder ein Mörder? Wie kann ein Büchermensch zum rechten Täter werden? Ein fulminanter Roman über drängende Fragen unserer Gegenwart. Gespräch mit Ulrike Vedder und dem Dresdner Autor Thomas Rosenlöcher.

Lesung: Ingo Schulze

Gespräch mit Ulrike Vedder und Thomas Rosenlöcher

In deutscher Sprache

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Stolpersteinverlegung für die Familie Harpuder

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Stolpersteinverlegung

Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann nimmt am Montag, dem 24. Februar 2020, um 13.10 Uhr an der Verlegung von drei Stolpersteinen am Südwestkorso 59, 14197 Berlin, teil.

Die drei kleinen Gedenktafeln sollen an das Ehepaar Hans und Gerda Harpuder sowie ihren fünfjährigen Sohn Ralf erinnern, die ihr Leben im März 1939 durch eine Flucht nach Shanghai retten konnten.

In Charlottenburg-Wilmersdorf wurden bis Juli 2019 3324 Stolpersteine verlegt. Die Stolpersteininitiative Charlottenburg-Wilmersdorf kümmert sich um das Gedenkprojekt und wird darin vom Bezirksamt unterstützt. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: www.stolpersteine.charlottenburg-wilmersdorf.de

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+++ abgesagt +++ Workshop zur Sonderausstellung: Hinter der Kamera – Jüdische Fotografinnen

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Die derzeit laufende Sonderausstellung Hinter der Kamera im Rahmen der Ausstellung WIR WAREN NACHBARN beleuchtet die Biografien von zehn Fotografinnen.
In einem eigenen Workshop im Rahmen des Frauenmärzes werden diese Fotografinnen vertiefend vorgestellt. Das Leben und die Arbeiten der Einzelnen werden untersucht, dabei werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausgearbeitet.
Und ihr Schaffen wird im kulturellen und zeithistorischen Kontext betrachtet, wobei auch Bezüge zu männlichen Kollegen hergestellt werden.
Es wird auf die schwierige Situation der Überlieferung der Arbeiten jener jüdischen Fotografinnen eingegangen, die alle nach 1933 mit der Verfolgung durch die Nationalsozialisten konfrontiert waren.
 
Dauer:    3 Stunden.
Termin: 20. März 2020, 15:00 – 18:00 Uhr
Leitung: Dr. Simone Ladwig-Winters
Ort:          WIR WAREN NACHBARN,
                   Rathaus Schöneberg 
                  Ausstellungshalle und separater Saal.

 
Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung erforderlich, Tel.: 030-90277-2838 oder
per Mail: projekt@wirwarennachbarn.de

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