Geschichtssalon im Beginenhof

„Testimonials from the uterus“

Film über die Gesundheitsfürsorge für geflüchtete Frauen

Von und mit Women in Exile und u.a. mit Petra Bentz vom Feministischen FrauenGesundheitsZentrum e.V. in Berlin

In dem Film berichten drei Flüchtlingsfrauen über ihre unterschiedlichen Erfahrungen mit ihren Gesundheitsproblemen und darüber, wie das Gesundheitssystem sie als Asylbewerberinnen behandelt.

Auch Fachleute, die Flüchtlinge unterstützen, teilen ihre Überlegungen darüber, was es bedeutet, eine Nicht-Staatsangehörige zu sein um Zugang zum deutschen Gesundheitssystem zu erhalten.

Der Film dauert etwa 30 Minuten und ist in deutscher Sprache, bzw. mit deutschen Untertiteln.

Frauen der Initiative von Women in Exile, die sich 2002 in Brandenburg gegründet hat, um für ihre Recht zu kämpfen, werden aus Potsdam zu uns kommen, den Film zeigen, über ihre Arbeit berichten und zur Diskussion zur Verfügung stehen (Moderation: Gisela Notz)

Wir freuen uns auf Euren/Ihren Besuch. Der Eintritt ist frei; wir bitten jedoch um Spenden für die Arbeit von Women in Exile.

Klingel: Erkelenzdamm 51, Gemeinschaftsraum

 

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Ausstellungseröffnung COMIZI D’AMORE oder LIEBE IN ZEITEN DES KAPITALISMUS

Am 6. Februar 2020, 19 Uhr, eröffnet die Ausstellung »Love Meetings oder Liebe in Zeiten des Kapitalismus« von Konstanze Schmitt in der Galerie Wedding – Raum für zeitgenössische Kunst. Funktioniert die Liebe so wie der Markt und ist die romantische Liebe eine Legende? Muss man hart (an sich) arbeiten um geliebt zu werden? Wie zeigt sich die Liebe heute in Berlin-Wedding?

Im Sommer 2019 forschte die Künstlerin und Theaterregisseurin Konstanze Schmitt gemeinsam mit der Filmemacherin Minze Tummescheit und der Performerin Mariana Senne zu Liebesbeziehungen im Berliner Ortsteil Wedding. Auf der Grundlage von Pier Paolo Pasolinis Film »Comizi d’amore/ Gastmahl der Liebe« (Italien 1963) unternahmen sie Interventionen im öffentlichen Raum und führten Gespräche mit Menschen jeden Alters.

Die Interviews arbeiten mit filmischen Überlagerungen von Aufnahmen der Protagonistinnen und Protagonisten von heute und aus den 1960ern. Schmitt spricht darin Pasolinis Fragen wie z.B. »Ist der Gedanke an Sex eher mit Glücksgefühlen oder mit Angst verbunden?« – aus dem Off, die heutigen Teilnehmenden wiederholen zunächst die Antworten aus dem Film, um sie anschließend persönlich zu beantworten und zu ihren heutigen Erfahrungen im Kapitalismus in Beziehung setzen.

Die performative Recherche im Wedding und deren künstlerische und materielle Umsetzung in fünf Filmsequenzen ergeben den letzten von drei Teilen von Schmitts künstlerischer Arbeit zur »Liebe in Zeiten des Kapitalismus«:

Teil 1: »Comizi d`amore« – performative Recherche im Wedding im August/ September 2019, Teil 2: »Everybody Needs Only You« – Performance in Zusammenarbeit mit Bini Adamczak am Berliner HAU/Hebbel am Ufer (Premiere: 6. Dezember 2019) und

Teil 3: »Love Meetings« – Einzelausstellung in der Galerie Wedding im Februar/ März 2020.

Die im Sommer entstandenen Filmsequenzen, ausgewählte Kostüme und Bühnenelemente aus der Performance im HAU sowie Dokumentationen und Bearbeitungen von Gesprächen und performativen Interventionen werden in der aktuellen Einzelausstellung »Love Meetings oder Liebe in Zeiten des Kapitalismus« von Konstanze Schmitt in der Galerie Wedding zusammengeführt.

Ausstellungslaufzeit:

07.Februar 2020 – 28.März 2020

Weitere Veranstaltungen:

07.02.2020, 17 Uhr, Ausstellungsrundgang mit Künstlerin Konstanze Schmitt und Kuratorin Solvej Helweg Ovesen

28.03.2020, 18 Uhr, Performance mit Nora Decker und Anja Meser, anschließend Finissage der Ausstellung

 

    • Galerie Wedding – Raum für zeitgenössische Kunst

      Müllerstraße 146/147, 13353 Berlin | www.galeriewedding.de

      Öffnungszeiten: Di-Sa, 12-19 Uhr. | Der Eintritt ist frei. | Die Galerie ist barrierefrei zugänglich.

 

Gäste mit Kommunikations- bzw. Assistenzbedarf melden diesen bitte unter (030) 9018-42386 oder post@galeriewedding.de an.

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+++ abgesagt +++ Sabine Oehring, Gitarre Clair de Lune – Nachtstücke für Gitarre

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Clair de Lune – Nachtstücke für Gitarre

Über die Jahrhunderte ist die Menschheit fasziniert vom Mond und seinen Gezeiten. Kunstwerke der Malerei, Dichtung und Musik spiegeln diese Faszination wider. Sabine Oehrings aktuelles Konzert ist eine Hommage an den Mond und die Magie seines Lichts: Debussys Clair de Lune, Beethovens Mondschein-Sonate und Moonlight von Hosokawa werden u.a. zu hören sein.

Sabine Oehring

Sabine Oehring studierte Musik/Klassische Gitarre in Berlin an der Hochschule für Musik, bei Prof. Feldmann und bei Prof. Rennert an der Universität der Künste.

Als Gitarristin gab sie zahlreiche Solokonzerte, initiierte eigene Projekte mit Ensembles und Rundfunksendern, spielte aber auch mit führenden Orchestern, wie den Berliner Philharmonikern, dem Rundfunksinfonieorchester/RSO und dem Deutschen Symphonie-Orchester/DSO.

Anlässlich des 70sten Geburtstages von HANS WERNER HENZE 1996, initiierte Sabine Oehring ein Projekt mit dem SFB, dem Konzerthaus Berlin und dem Boris-Blacher-Ensemble unter der Leitung von Friedrich Goldmann, bei welchem eine Auswahl von Gitarrenwerken Henzes zur Aufführung kamen. Konzert u.a. zu den Berliner Festwochen im Konzerthaus Berlin.

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Stephan Bormann. Sologitarren (Spätsünder-Meisterkonzert)

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DER ALLROUNDER AN DER GITARRE

Stephan Bormann, studierter Jazz-Gitarrist mit extremer Offenheit für jede Spielart origineller Musik, zählt zu den vielseitigsten deutschen Gitarristen. Mit kreativem Spaß schafft er Klänge, die sich in die jeweiligen Projekte fügen und prägt diese mit seinem individuellen Stil. Stephan Bormann ist Professor für Gitarre Jazz/Rock/Pop an der Hochschule für Musik in Dresden.

DER KOMPONIST

Stephan Bormann ist erfolgreicher Musiker (u.a. mit dem Cristin Claas Trio, dem 10String Orchestra, seiner Band Open Range oder im Konzert mit Jazzstars wie Nils Landgren) und Komponist hoch geschätzter Publikationen bei Schott Music (Solo Guitar Book) und im AMA-Verlag (Acoustic Guitar Duets).

 

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Vortrag zum gartenkünstlerischen Werk des kursächsischen Hofbaumeisters Friedrich August Krubsacius (1718 – 1789)

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“Eine Nachahmung der Natur, die durch Kunst und Ordnung verherrlicht ist.“ –

Zum gartenkünstlerischen Werk des kursächsischen Hofbaumeisters Friedrich August Krubsacius (1718 – 1789)

Friedrich August Krubsacius, seit 1755 kurfürstlich-sächsischer und königlichpolnischer Hofbaumeister in Dresden, gilt als Wegbereiter des Klassizismus in Deutschland. Sein gartenkünstlerisches Werk ist Referenz und leidenschaftliches Plädoyer für den geometrischen Garten unmittelbar vor dem „Einbruch des Landschaftlichen“ in die deutsche Gartenkunst.

Vortrag: Dr. Thomas Kuhn

Termin: Freitag, 07.02.2020, um 18 Uhr

Eintritt: frei. Weitere Informationen unter Tel.: (030) 90299-2410

Veranstaltungsort: Ingeborg-Drewitz- Bibliothek, Grunewaldstr. 3, 12165 Berlin

Veranstalter: Eine Veranstaltung der Ingeborg-Drewitz-Bibliothek in Kooperation mit der Pückler-Gesellschaft

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Jugend `45 – RechercheTheater-Projekt für Jugendliche

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Im Mai 1945 waren sie 18 oder sogar erst 14 Jahre alt. Sie waren schon an der Front, als Soldat, als Krankenschwester. Oder sie waren in der Heimat Kriegshelfer, bei der Luftabwehr, im sogenannten Volkssturm. Sie gingen noch zur Schule und zogen einen Tag vor dem Einmarsch der Alliierten in ihrer HJ- bzw. BDM-Uniform demonstrativ durch die Stadt.

Mit interessierten Jugendlichen schauen wir zurück und nach vorne.

Wir lesen Tagebücher, Briefe und Draußen vor der Tür, führen Interviews mit Zeitzeug*innen, besuchen Gedenk- und Theatervorstellungen zum Thema.

Allmählich entsteht ein Bild vom Frühjahr 1945, und es taucht ein Mensch auf, dem wir spielerisch eine Gestalt, eine Stimme, eine Seele geben: in drei Aufführungen im Haus der Jugend Zehlendorf und einem Auftritt im Deutsch-Russischen Museum in Berlin-Karlshorst: am 8. Mai, an dem Ort, wo vor 75 Jahren der Krieg in Europa offiziell zu Ende ging.

Erste Treffen: 10.02/ 11.02/ 14.02/ jeweils um 18 Uhr

Ort: Haus der Jugend Zehlendorf, Argentinische Allee 28, 14163 Berlin

Das Projekt Jugend`45 wird gefördert durch Wege ins Theater, dem Projekt der ASSITEJ im Rahmen des Förderprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Eine Zusammenarbeit mit dem Haus der Jugend Zehlendorf

Weitere Informationen: Tel. (030) 8090991

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+++ abgesagt +++ „und ewig lockt das Weib…“ mit dem Duo Klarton im Schloss Britz

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Verlockung, Verstrickung, Freude, Klage 
der betörten Männer 
auf Schloss Britz 

 

Peter Siche – Gesang, Rezitation
Klaus Schäfer – Klavier, Rezitation

Mit Werken von Holger Münzer, Willi Kollo, Ralph Benatzky, Rudolf Nelson, Otto Reutter, Fredy Sieg

Duo Klarton, das ist der Berliner Sänger Peter Siche mit seinem Pianisten Klaus Schäfer. Beide Künstler bringen an diesem Abend im historischen Ambiente des Festsaals elf der schönsten Couplets von Otto Reutter zum Vortrag. Etwa den „Herrn Neureich“. Man kommt aus der Freude janich raus, die Phantasie ist bestimmt schöner als die Wirklichkeit und stets und ständig hat man die Uhr in der Hand. Es ändert sich eben nichts Wesentliches im zwischenmenschlichen Mit- und Gegeneinander. Darum sind Reutters Verse zeitlos. Und geht manches daneben, so ist es spätestens in 50 Jahren vorbei und drum heißt es auch: „Gräme dich nicht!“

Dazu kommen Lieder seiner Zeitgenossen. Um nur einige zu nennen: Kollo, Nelson, Benatzky, die Waldoff und Fredy Sieg, der über die Hochzeit eines gewissen „Zickenschulze aus Bernau“ zu berichten weiß.

Das Duo Klarton beschäftigt sich schon viele Jahre mit den „Goldenen“ 20er Jahren und hat dieses Programm auch auf CD gebrannt. Freuen Sie sich auf einen Abend mit viel Humor, der Sie noch auf dem Heimweg schmunzeln lässt.

Peter Siche stammt aus Berlin und hat dort auch sein Gesangsstudium absolviert. Auftritte mit mittelalterlicher Musik hatte er bereits seit seiner Schulzeit. Es folgten Kabarett-Revuen in Berlin und Zürich, Auftritte im Theater des Westens und in freien Produktionen, bis hin zur Oper; dazu eine Reihe von Konzertprogrammen, begleitet von Piano, Laute oder anderen alten Instrumenten. Nach wie vor arbeitet er viel auf historischen und mittelalterlichen Märkten. Seine Auftritte brachten ihn in viele Städte Deutschlands, nach Österreich, in die Schweiz, Luxemburg, nach Frankreich, Spanien, Tschechien, Tunesien, Brasilien und nach Hong Kong.

Klaus Schäfer hat zur gleichen Zeit mit Peter Siche an der Universität der Künste studiert. Beide verbindet bis heute eine 33jährige Zusammenarbeit mit ebenso viel gemeinsam erarbeiteten Programmen. Ferner begleitet der Pianist Schauspieler und Sänger bei Solo-Programmen, Revuen und Konzerten sowie die Internationalen Meisterkurse für Chanson-Interpretation von Gisela May. Er spielt, singt, rezitiert und komponiert und wirkt bei Rundfunk- und Fernsehproduktionen mit. Sein besonderes Interesse gilt den Autoren und Komponisten der „Goldenen Zwanziger“ und ihren Nachfolgern.

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Yi He Zhongwen – Ein Kasten Chinesisch Unter der Leitung von Andrea Valenzuela

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Sie öffnen einen Kasten und finden darin die chinesische Sprache.

Mit den im Konfuzius-Institut an der Freien Universität Berlin entwickelten Lehrmaterialien „Yi He Zhongwen“ kann man die chinesische Sprache spielerisch erlernen. Ob Sie als Chinesischlehrer die Materialien im Unterricht benutzen möchten oder selbst Chinesisch lernen, in diesem Workshop bekommen Sie eine ganz neue Sicht auf die chinesische Sprache und entdecken, dass Chinesisch nicht schwer ist und dass Sie Chinesisch genießen können wie eine Schachtel Pralinen.

In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt des Workshops auf Methoden und Spielen zur Vermittlung der chinesischen Grammatik, sowie auf der Didaktik des ergänzenden Übungsheftes „读汉字 Schriftzeichen lesen und verstehen“ mit dem Fokus auf visueller Verknüpfung.

Eintägige Weiterbildung für Chinesischlehrende, Studierende und SelbstlernerInnen.

Andrea Valenzuela ist Sinologin, Konferenzdolmetscherin Deutsch/Chinesisch/Englisch und war lange Zeit Inhaberin einer Sprachschule in Tucson, USA. Sie hat jahrelang an amerikanischen Schulen Chinesisch unterrichtet und eigene Lehrmaterialien konzipiert und verwendet. Sie arbeitet als Lehrerin für Chinesisch, Englisch und Politik im deutschen Schuldienst.

Termin:

YHZ001 Samstag, 22. Februar 2020, 9-15 Uhr

Veranstaltungsort:
Konfuzius-Institut an der Freien Universität Berlin

Goßlerstraße 2-4
19145 Berlin

Die Teilnahme an diesem Weiterbildungsangebot ist kostenfrei, die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Anmeldung bitte unter: anmeldung@konfuziusinstitut-berlin.de

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Lesung mit Annette Hess: „Deutsches Haus“

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Frankfurt 1963. Eva, gelernte Dolmetscherin und jüngste Tochter der Wirtsleute Bruhns, steht kurz vor ihrer Verlobung. Unvorhergesehen wird sie gebeten, bei einem Prozess die Zeugenaussagen zu übersetzen. Ihre Eltern sind, wie ihr zukünftiger Verlobter, dagegen: Es ist der erste Auschwitz-Prozess, der in der Stadt gerade vorbereitet wird. Eva, die noch nie etwas von diesem Ort gehört hat, folgt ihrem Gefühl und widersetzt sich ihrer Familie. Sie nimmt die Herausforderung an, ohne zu ahnen, dass dieser Jahrhundertprozess nicht nur das Land, sondern auch ihr eigenes Leben unwiderruflich verändern wird.

Annette Hess stammt aus Hannover und studierte zunächst Malerei und Innenarchitektur, später Szenisches Schreiben. Sie arbeitete als freie Journalistin, Regieassistentin sowie Drehbuchlektorin. Seit 1998 ist sie ausschließlich als Drehbuchautorin tätig. Bekannt wurde sie durch ihre Fernsehserien Weissensee, Ku’damm 56 und Ku’damm 59. Annette Hess lebt in Niedersachsen und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den Grimme-Preis, den Frankfurter Preis der Autoren sowie den Deutschen Fernsehpreis. Deutsches Haus ist ihr erster Roman.

Termin: Donnerstag, 06.02.2020, von 18:30 bis 20:30 Uhr

Eintritt: frei. Information und Voranmeldung unter Tel (030) 90299-2410

Veranstaltungsort: Ingeborg-Drewitz- Bibliothek, Grunewaldstr. 3, 12165 Berlin

Veranstalter: Eine Veranstaltung der Ingeborg-Drewitz-Bibliothek in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung

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Kulturgeschichte der Digitalisierung

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Oft wird davon ausgegangen, dass Digitalisierung und Computertechnik untrennbar miteinander zusammenhängen. Das Digitale ist jedoch Teil einer viel älteren Kulturgeschichte, nämlich der Symbole und Zeichen, die Menschen schon seit den ersten Höhlenmalereien, den ersten Schriftzeichen und mathematischen Symbolen erfinden und weiterentwickeln, um ihre Welt zu beschreiben, zu strukturieren und mit anderen zu teilen. Die Geburt des Digitalen erfolgte also nicht erst durch Maschinentechniken, sondern bereits durch frühe Symbolisierungspraktiken. In diesem Sinne ist das Alphabet ein Prototyp eines digitalen Systems, aber auch alle Zählsysteme, die unsere Welt quantifizieren und vergleichbar machen. In ihrem Vortrag versucht die Philosophin Sybille Krämer daher, die Verbindung von Digitalisierung und Computertechnik ein Stück weit aufzulösen um zu verstehen, warum die Digitalisierung unser Leben und unsere Gesellschaft so schnell und so tiefgreifend durchdringen kann. Denn die Fragen „Was bedeutet digital?“ und „Was bedeutet digitalisieren?“ können auch jenseits vernetzter Computertechnologie beantwortet werden.

Die Veranstaltung wird von Tobi Müller moderiert.

Der derzeit rapide voranschreitende technologische Wandel ruft enorme Ungewissheiten hervor. Umfassende Erklärungen werden notwendig, um die Veränderungen besser verstehen und eine gemeinsame Zukunft gestalten zu können. Das Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) und die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) führen daher auch in diesem Jahr die 2017 ins Leben gerufene Redenreihe „Making Sense of the Digital Society“ fort. Ziel ist es, eine europäische Perspektive auf den gegenwärtigen Transformationsprozess unserer Zeit und dessen gesellschaftliche Auswirkungen zu entwickeln.

Programm
18:30 Einlass
19:00 – 19:15 Begrüßung und Einführung
19:15 – 20:00 Kulturgeschichte der Digitalisierung, Sybille Krämer (Leuphana Universität Lüneburg)
20:00 – 21:00 Moderiertes Gespräch und Fragen aus dem Publikum
21:00 – 22:00 Get-together

Veranstalter

bpb, Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG)

Anmeldung

Teilnahmegebühr: Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung über die Website des Kooperationspartners ist notwendig. Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt und wir simultan auf Englisch übersetzt.

Anmeldung bei

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