Dr. Tanja von Fransecky: Bis ans Maul der Bestie. Nelly Klein – eine österreichische Jüdin im belgischen Widerstand

Die Autorin spricht mit Eva Sturm, Nelly Kleins Tochter. Moderation: Dr. Annette Leo (Publizistin, Historikerin

Im August 1939 flieht die jüdische Familie Klein aus Wien nach Belgien. Als die Wehrmacht im Mai 1940 auch in Belgien einmarschiert, gerät Familie Klein erneut ins Visier der nationalsozialistischen Judenverfolgung. Tochter Nelly schließt sich der kommunistischen Sektion Travail allemand an, deren Ziel es ist, den Kampfgeist der Deutschen zu brechen. Nelly soll Kontakte zu Wehrmachtsoldaten knüpfen, um sie zum Verrat militärischer Geheimnisse, zum Desertieren und zur Mitarbeit im Widerstand zu bewegen.

Wegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 20. Oktober 2019 per E-Mail: veranstaltung@gedenkstaette-stille-helden.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00.

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Gedenkveranstaltung am Mahnmal »Gleis 17« » … abgeholt!«

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Gedenken an den Beginn der nationalsozialistischen Deportationen von Juden aus Berlin vor 78 Jahren (S-Bahnhof Grunewald, 14193 Berlin)

Die Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum, das Land Berlin, die Jüdische Gemeinde zu Berlin, die Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin, die Inge Deutschkron Stiftung und die Deutsche Bahn Stiftung laden Sie und Ihre Freunde herzlich dazu ein.

Zum Thema

Am 18. Oktober 1941, vor 78 Jahren, verließ der erste Berliner »Osttransport« mit mehr als 1.000 jüdischen Kindern, Frauen und Männern den Bahnhof Grunewald in Richtung Litzmannstadt (Łódź). Ab 1942 fuhren Deportationszüge auch vom Anhalter Bahnhof und vom Güterbahnhof Moabit ab. Ziele der Transporte waren Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslager in Minsk, Kowno, Riga, Piaski, Warschau, Theresienstadt, Sobibor, Rasik, Auschwitz und Sachsenhausen.

Greta Leyser wohnte mit Ihrem Mann Leopold und der kleinen Tochter Karin in der Fürbringerstraße 18 in Kreuzberg. Grete war Zwangsarbeiterin in einer Kartonfabrik in Neukölln wie auch bei »Ehrich & Graetz« in Treptow; Leopold wurde zu Gleisbauarbeiten gezwungen. Am 1. November 1941 verschleppte die Gestapo die Familie mit dem vierten Transport von Grunewald nach Litzmannstadt. Am 8. Mai 1942 erstickten SS-Angehörige Grete, Leopold und Karin Leyser in Gaswagen bei Kulmhof (Chełmno).

Insgesamt wurden bis zu sechs Millionen Kinder, Frauen und Männer Opfer des nationalsozialistischen Völkermordes an den Juden Europas, darunter mehr als 50.000 aus Berlin.

 

Programm

Begrüßung

Prof. Dr. Andreas Nachama, Vorsitzender der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum 2019 und Direktor der Stiftung Topographie des Terrors

Grußworte
Dr. Wolfgang Schäuble, Präsident des Deutschen Bundestages

Dr. Martina Münch, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Gedenkrede
Ingeborg Geißler (*1932), Holocaustüberlebende

Beiträge von Berliner Schülerinnen und Schülern des John-Lennon-Gymnasiums Berlin-Mitte

Musikalische Umrahmung durch Boris Rosenthal

Am Ende der Veranstaltung werden weiße Rosen am Bahnsteig niedergelegt. Bitte bringen auch Sie eine mit! Herzlichen Dank.

Vom S-Bahnhof Grunewald aus fuhren von Herbst 1941 bis vermutlich Frühjahr 1942 Deportationszüge mit Berliner Jüdinnen und Juden in den Osten. Die »Beförderung« stellte die Bahn in Rechnung – pro gefahrenem Kilometer vier Pfennige für Erwachsene und zwei Pfennige für Kinder über vier Jahre. Seit 1998 erinnert das Mahnmal »Gleis 17« an die Transporte der Deutschen Reichsbahn

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Luo Lingyuan Gelbe Seide – Lesung

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In ihrem 2018 im OSTASIEN Verlag erschienenen Band „Gelbe Seide“ erzählt die chinesische Autorin Luo Lingyuan mit viel Gespür für Details Geschichten aus China und Deutschland. Die 16 Texte – von der journalistischen Reportage bis zur klassischen Short Story – faszinieren durch die präzise, oft unterkühlte Beschreibung von Schicksalen, die erst durch die literarische Darstellung in unser Blickfeld geraten. In den Begegnungen mit ihren meist weiblichen Protagonisten offenbaren die Texte eine Realität voller Zufälle und Widersprüche.
 

Luo Lingyuan wurde 1963 in China geboren. Nach dem Studium von Informatik und Journalismus in Shanghai verließ sie ihre Heimat und lebt seit 1990 in Berlin. Sie hat zahlreiche Reportagen und Bücher auf Chinesisch und Deutsch veröffentlicht. Ihr erster Erzählband „Du fliegst jetzt für meinen Sohn aus dem fünften Stock“ (2005) wurde mit dem Chamisso-Förderpreis ausgezeichnet.

Im Anschluss an die Präsentation wird die Autorin gerne ihr Buch für Sie signieren.

Luo Lingyuan: Gelbe Seide: Geschichten aus China und Deutschland (Reihe Phönixfeder), OSTASIEN Verlag 218, 93 Seiten.

Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

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BVV 32. Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Natur- und Klimaschutz, Liegenschaften und Grünflächen

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Bezeichnung: 32. Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Natur- und Klimaschutz, Liegenschaften und Grünflächen
Gremium: Ausschuss für Umwelt, Natur- und Klimaschutz, Liegenschaften und Grünflächen
Datum: Di, 15.10.2019 Status: öffentlich
Zeit: 17:30 Anlass: ordentliche Sitzung
Raum: Gertrud-Bäumer-Saal
Ort: Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin

TOP   Betreff Drucksache

Ö 1     Begrüßung und Feststellung der Tagesordnung    
Ö 2     Annahme von Niederschriften    
Ö 3     Künstler-Kiosk unterstützen 1275/5  
Ö 4     Ludwig-Barnay-Platz besser pflegen und gestalten 1278/5  
Ö 5     Patenschaften in der Grünpflege aktiv unterstützen 1286/5  
Ö 6     Übernahme von Auszubildenden im Bereich Grünflächen sicherstellen 1184/5  
Ö 7     Beitrag zum Klimaschutz: Schulen sollen Bäume weiterhin wässern können 1240/5  
Ö 8     Grünflächen in einen ordentlichen und gepflegten Zustand versetzen 1196/5  
Ö 9     Hecken sind nicht zum Klettern da 1195/5  
Ö 10     Wilmersdorf soll sicherer werden I 1153/5  
Ö 11     Mitteilungen der und Fragen an die Verwaltung    
Ö 12     Verschiedenes    

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Für die Kleinen – Die weiße Robbe

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Maria Mägdefrau
 

Der weiße Seehund Kotik macht sich auf den langen Weg durch die Weltenmeere, durchstreift sie von Nord nach Süd, von Ost nach West auf der Suche nach einer Insel, wo Robbenfänger nicht hinkommen und wo alle Robben sicher und glücklich leben können. Unterwegs trifft er viele Meeresbewohner: Seelöwe, Walross, Albatros, Mondfisch, auch einen uralten, weisen Seehund. Schließlich taucht er mit den riesigen plumpen See­kühen durch dunkle, tiefe Unterwasserhöhlen.

Aus dem „Dschungelbuch“ von Rudyard Kipling, erzählt und gespielt mit Puppen, Masken, Schlagwerken und Klavier für Kinder von 7–11 Jahren und für Erwachsene, Spieldauer: 60 Minuten.

Maria Mägdefrau – Spiel

Dienstag, 15. Oktober, 10.30 Uhr
Mittwoch, 16. Oktober, 10.30 Uhr

Schwartzsche Villa, Zimmertheater
Veranstalterin: Maria Mägdefrau
Eintritt: Kinder 5 €, Erwachsene 6 €, Kita- und Schulgruppen mit JKS-Gutschein 3,50 € (ErzieherInnen und LehrerInnen frei)
Karten/Infos: 030 853 67 85 kontakt@maria-maegdefrau.de
www.maria-maegdefrau.de

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Lesung mit Jubiläumsfeier 35 Jahre Autorenforum Berlin e.V.

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Alexandra Lüthen & Slavica Klimkowsky
 

Das Autorenforum Berlin e.V. lädt ein zur Preisverleihung mit Lesung und Jubiläumsfeier.

Der Wettbewerb stand unter dem Thema „Makellose Männer“, die eingereichten Texte eröffneten einen Kosmos von Wünschen und Vorstellungen, wie makellose Männer sein könnten; vor allem aber an welchen empfundenen Makeln Männlichkeit erfahren wird.

Ausgezeichnet werden drei Texte von außergewöhnlicher literarischer Qualität in drei ganz verschiedenen Dimensionen. Weiter kommen Texte zur Lesung, die in die Anthologie aufgenommen wurden.

Alexandra Lüthen – Moderation
Grußworte: Slavica Klimkowsky, Erste Vorsitzende

Freitag, 25. Oktober, 19.30 Uhr
Schwartzsche Villa, Großer Salon
Veranstalter: Autorenforum Berlin e.V.
Eintritt: 10 € (7 €)
Karten an der Abendkasse
www.autorenforum-berlin.de
www.alexandraluethen.de

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„Der Humor ist der Regenschirm der Weisen“ Pia Davila & Linda Leine

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So groß verständlicherweise der Reichtum an dramatischen Werken ist, die wir fanden, als wir uns mit dem Thema „Verfemte Musik“ beschäftigten, so vielfältig ist das Repertoire an leichtfüßigen, verträumten und humorvollen Liedern. Es ist kaum zu glauben, zu welchem Witz die Menschen trotz (oder wegen?) unmenschlichster Lebensverhältnisse in der Lage sind. Und selbstverständlich waren die Komponisten vor ihrer Verfolgung nicht immer traurig – und auch danach nicht. Aus tiefster Demut vor der Kraft der Hoffnung widmen wir uns heute dem Humor verfemter Komponisten, denn der Humor ist der Regenschirm der Weisen.

Lieder von Schönberg, Korngold, Zeisl, Braunfels, Ben-Haim, van Lunen, Stern, Weber, Ullmann.

Pia Davila – Sopran & Linda Leine – Klavier

Dienstag, 29. Oktober, 19 Uhr
Schwartzsche Villa, Großer Salon
Veranstalterinnen: Pia Davila und Linda Leine
Eintritt: 15 € (11 €), Karten an der Abendkasse
www.piadavila.com
www.lindaleine.com

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Musikalische Lesung „Die Nachtigall in meinem Garten schweigt“. Mascha Kaléko

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Judith Jakob & Joachim Jezewski
 

Die Schauspielerin Judith Jakob zeichnet in dieser „musikalisch gelesenen Hommage“ das Leben der Dichterin Mascha Kaléko anhand ihrer Verse und Tagebuchaufzeichnungen nach. Begleitet wird sie am Klavier von Joachim Jezewski. Mascha Kaléko wird in den 30er Jahren mit ihren Gedichten aus dem Alltag der „kleinen Leute“, in denen sie den Berliner Witz und die Trauer und Weisheit aus dem jüdischen Osten vereint, berühmt. Ihr „Lyrisches Stenogrammheft“ wird 1933 zum Bestseller, doch ein paar Jahre später muss sie mit Mann und Sohn emigrieren. Es folgen schwere Jahre in Amerika. Sie schreibt kaum noch. Eine Dichterin, der mit der Heimat auch die Sprache genommen wurde, deren Gedichte aber zeitlos sind und immer noch berühren.

Judith Jakob – Sprache und Gesang
Joachim Jezewski – Klavier

Sonntag, 13. Oktober, 19 Uhr
Schwartzsche Villa, Großer Salon
Veranstalterin: Judith Jakob
Eintritt: 15 € (12 €)  Karten an der Abendkasse
www.judithjakob.de

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Musikalische Lesung „Die offene Gesellschaft“

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Margarete Huber, Tomas Bächli & Christine Rhode-Jüchtern

Die ausgewählte Musik für Sopran, Klavier und Elektronik nimmt Bezug auf existentielle Erfahrungen, gesellschaftliche Realität und Utopie-Versuche. Mit Liedern von Hanns Eisler, Arien aus G. F. Händels Opern „Giulio Cesare“ und „Alcina“, Klavierwerken aus Arnold Schönbergs „Opus 11“, und aktuellen Werken der Berliner Komponistin Margarete Huber „die vögel stehen in der luft und schreien“ für Klavier & Zuspiel, „il vento /schwärmen“ und „Giardino utopico“ für Elektronik.

Dazu Texte aus „DEINE UTOPIE“, mit aktuellen Antworten von Menschen auf die Frage: „Hast Du eine Vorstellung von einer utopischen Gesellschaft?“

Margarete Huber – Sopran
Tomas Bächli – Klavier
Dr. Christine Rhode-Jüchtern – Idee, Texte, Moderation

Dienstag, 8. Oktober, 19.30 Uhr
Schwartzsche Villa, Großer Salon
Veranstalter: Margarete Huber, Tomas Bächli
Eintritt: 15 € (10 €)
Karten/Infos: 0152 04 66 91 56
www.rhode-juechtern.de
https://margaretehuber.wordpress.com
www.tomasbaechli.ch

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