Zum Weltfriedenstag Der Tod kann auch nicht alles (Spenden erwünscht)

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Lesung aus der Anthologie
„Schluss! Aus! Sense! Anthologie zum Thema Tod“, und anderes.
Friederike Frei und Jenny Schon lesen ihre Beiträge.

 


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Kein Trauerkloß zwischen Buchdeckeln

Über den Tod spricht man kaum — schon gar nicht lachend. Diese Anthologie stellt das Gegenteil dar: Tod und Humor bilden ihr Rückgrat. Die versammelten Texte sprengen Klischees. Sie zeigen, dass Sterben nicht nur Schrecken und Verlust ist, sondern auch Klarheit, Witz, Fantasie und Lebensnähe hervorrufen kann. Direkt, vielstimmig, manchmal frech, manchmal zärtlich, begegnet das Buch dem Thema auf Augenhöhe — und lässt uns schmunzeln.

Die Autorinnen stammen aus sehr verschiedenen Lebenswelten, Altersgruppen und Glaubensrichtungen. Manche sind literarisch ausgebildet, andere Autodidaktinnen. Gemeinsam ist ihnen der Mut, eines der letzten Tabus zu brechen. Mit Witz, Schärfe, Tiefe und persönlicher Handschrift nehmen sie uns mit in Trauerzimmer, auf Friedhöfe und in schräge Gedankenwelten.

Formal reicht die Bandbreite von realistischen Erzählungen über spekulative Szenarien bis zu Lyrik, Essay und Satire. Jede Stimme ist ein Gegenentwurf zum Schweigen, ist ein ehrliches, oft überraschend leichtes Mosaik weiblicher Perspektiven.

Dank an alle Autorinnen, die das Thema aufgebrochen und neu gedacht haben. Die Anthologie ist kein Abschluss, sondern ein Gesprächsangebot. Sie enttabuisiert den Tod, rückt ihn ins Leben und beweist, dass Ernst und Humor sich nicht ausschließen — vielleicht die tröstlichste Erkenntnis von allen.

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Premierenlesung Jenny Schon von „Mauerblümchen“

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Erzählungen aus Westberlin

Geest-Verlag 2026

ISBN 978-3-69064-573-7

Mit fliegenden Fahnen stieg Jenny Schon am 30. Dezember 1961 frühmorgens um sieben Uhr aus dem Interzonenzug Paris-Moskau. Auf dem Foto steht sie an der berühmten Normaluhr am Bahnhof Zoo – jenem Symbol West-Berlins, an dem man sich seit den zwanziger Jahren verabredete.

Sie war eine der ersten Jugendlichen, die sich nach dem Mauerbau nach West-Berlin meldeten, um den plötzlichen Mangel an Arbeitskräften aus dem Ostteil der Stadt abzufedern. Verpflichtet hatte sie sich für ein Jahr. Daraus sind inzwischen 65 Jahre geworden.

Die gelernte Steuerfachfrau und Buchhändlerin arbeitete im Buchhandel, führte ein eigenes Geschäft, studierte und ist seit fast 30 Jahren als Stadtführerin in Berlin tätig – eine Expertise, die sie bereits in mehreren Büchern geteilt hat.

Seit über 20 Jahren ist Jenny Schon eine feste literarische Stimme im Geest-Verlag. In diesem Gedenkband zum 65. Jahrestag des Mauerbaus versammelt sie Geschichten, die ihre tiefe Verbindung zu Berlin besonders in der Phase des Ost-West-Konflikts widerspiegeln – persönlich, authentisch und bewegend.

Als besonderer Weggefährte bereichert Beppo Pohlmann den Band mit seiner ganz eigenen Geschichte hinter den legendären „Kreuzberger Nächten“. 

Jenny Schon übergibt diese Sammlung der Leserschaft als lebendiges Archiv gegen das Vergessen. Denn: „Pro captu lectoris habent sua fata libelli.“ – „Nach dem Verständnis des Lesers haben Büchlein ihre Schicksale.“

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Undine geht – Monodrama mit Musik

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2026
Anlässlich des einhundertsten Geburtstags von Ingeborg Bachmann

Ein Mono Drama mit Piano live und frei assoziierten Wasser Projektionen
Eine Abrechnung des ursprünglich mythischen Wasserwesens mit der Menschheit und den patriarchalen Geschlechterverhältnissen. Die Anziehung und Abstoßung, die Sehnsucht und wiederholte Enttäuschung, Nähe und Distanz, Bewunderung und Verachtung für den Mann an sich, wechseln einander ab und erreichen in der Sprachmelodie den Sog einer ständigen Wellenbewegung, das Fließen des Wassers als mögliche Reinwaschung, als Neubeginn.

Regie/Schauspiel/Performance: Juliane Meyerhoff
Klavierimprovisation und Komposition: Nicola Grüning
Projektionen: Heinz-Hermann Jurczek
Lichtechnik: Thorsten Gardei

Kartenvorbestellungen: Heinz-Hermann Jurczek
 heinz.hermann.jurczek@gmail.com

gefördert vom Kulturbeirat Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf
Aufführungsrechte bei Gustav Kiepenheuer Bühnenvertriebs-GmbH / www.kiepenheuer-medien.deblankblank

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Undine geht – Monodrama mit Musik

2026
Anlässlich des einhundertsten Geburtstags von Ingeborg Bachmann

Ein Mono Drama mit Piano live und frei assoziierten Wasser Projektionen
Eine Abrechnung des ursprünglich mythischen Wasserwesens mit der Menschheit und den patriarchalen Geschlechterverhältnissen. Die Anziehung und Abstoßung, die Sehnsucht und wiederholte Enttäuschung, Nähe und Distanz, Bewunderung und Verachtung für den Mann an sich, wechseln einander ab und erreichen in der Sprachmelodie den Sog einer ständigen Wellenbewegung, das Fließen des Wassers als mögliche Reinwaschung, als Neubeginn.

Regie/Schauspiel/Performance: Juliane Meyerhoff
Klavierimprovisation und Komposition: Nicola Grüning
Projektionen: Heinz-Hermann Jurczek
Lichtechnik: Thorsten Gardei

Kartenvorbestellungen: Heinz-Hermann Jurczek
heinz.hermann.jurczek@gmail.com

gefördert vom Kulturbeirat Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf
Aufführungsrechte bei Gustav Kiepenheuer Bühnenvertriebs-GmbH / www.kiepenheuer-medien.deblankblank

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Undine geht – Monodrama mit Musik – Premiere

Premiere
2026
Anlässlich des einhundertsten Geburtstags von Ingeborg Bachmann

Ein Mono Drama mit Piano live und frei assoziierten Wasser Projektionen
Eine Abrechnung des ursprünglich mythischen Wasserwesens mit der Menschheit und den patriarchalen Geschlechterverhältnissen. Die Anziehung und Abstoßung, die Sehnsucht und wiederholte Enttäuschung, Nähe und Distanz, Bewunderung und Verachtung für den Mann an sich, wechseln einander ab und erreichen in der Sprachmelodie den Sog einer ständigen Wellenbewegung, das Fließen des Wassers als mögliche Reinwaschung, als Neubeginn.

Regie/Schauspiel/Performance: Juliane Meyerhoff
Klavierimprovisation und Komposition: Nicola Grüning
Projektionen: Heinz-Hermann Jurczek
Lichtechnik: Torsten Gardei

Kartenvorbestellungen: Heinz-Hermann Jurczek
 heinz.hermann.jurczek@gmail.com

gefördert vom Kulturbeirat Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf
Aufführungsrechte bei Gustav Kiepenheuer Bühnenvertriebs-GmbH / www.kiepenheuer-medien.deblankblank

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Sommerfest der Künstlerkolonie 2026

  • 15:00 Uhr     Begrüßung und musikalischer Auftakt

    David Yonan
    2. Vorsitzender Künstlerkolonie Berlin e.V.

    Grußwort Florian Dörstelmann
    MdA der SPD für Wilmersdorf Süd und Schmargendorf

    Jenny Schon
    Autorin, liest ihr Gedicht „Märkischer Abend“ zum Gedenken an den Autor Peter Huchl, einem ehemaligen Bewohner der Künstlerkolonie

 

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