Musiktheaterstück “Eine ganz normale Klasse” – unterhaltsam, kurzweilig, witzig! in der Aula der Grundschule am Rüdesheimer Platz

Es ist noch nicht lange her, da wurde von der unpolitischen Jugend gesprochen. Die Fridays-for-future-Demos und das Interesse der Jugendlichen an ihrer Zukunft, das aktuell in vielen Bereichen zu spüren ist, zeigen deutlich, dass dem nicht so ist.

In diesem Zusammenhang möchten wir Sie auf das Musiktheaterstück „Eine ganz normale Klasse“ vom Jugendensemble Klartext aufmerksam machen. Die seit Jahren aktiven jugendlichen Amateur-Musical-Darstellerinnen und -Darsteller wollen mit diesem Stück den Themen, die ihnen am Herzen liegen und sie täglich beschäftigen, eine Bühne geben. Dabei herausgekommen ist ein Musiktheaterstück, das unter die Haut geht – nichtsdestotrotz unterhaltsam, kurzweilig und witzig ist. Es geht um Kinderrechte und darum, endlich aufzuwachen, Kindern zuzuhören, sie ernst zu nehmen und mit ihnen gemeinsam die Grundlagen für eine lebenswerte Zukunft zu schaffen.

Die Jugendlichen spielen gemeinsam mit einem Profi: Schauspieler Thomas Ahrens vom Grips-Theater.

Termin: Freitag, 14. Juni 2019, 18:00 Uhr 

Zum Inhalt:

Das Musiktheaterstück „Eine ganz normale Klasse“ mit dem  Jugendensemble „Klartext“ behandelt die Themen Kinderrechte und häusliche Gewalt anhand der einzelnen Schicksale der neun Darsteller/-innen. Sie bemerken, als sie eine Gruppenarbeit zum Thema Kinderrechte machen sollen, dass sie selbst eigentlich das Thema der Gruppenarbeit sind, „denn ob Kinderarmut, kaputte Schulen, Wohlstandsverwahrlosung, Helikoptereltern, Gewalt in der Familie, Lehrermangel, Mietwucher, Klimawandel und, und, und … – wer leidet am meisten darunter? Die Kinder! Egal, was  in der Gesellschaft schiefläuft, am schlimmsten ist es für die Kinder“( Zitat aus dem Stück).

Die Schüler/-nnen beschließen, darüber ihren Vortrag zu halten und aufzuzeigen, dass noch jede Menge im Hinblick auf die Umsetzung der Kinderrechte getan werden muss.

Als I-Tüpfelchen wollen sie noch, dass ihr Klassenlehrer die Patenschaft für das geflüchtete Mädchen Kalila übernimmt oder sich wenigstens dafür einsetzt, dass sie in Deutschland bleiben kann. Denn da ihr Politiklehrer sich selbst immer als sehr engagiert ausgibt und seine Schüler/-nnen auffordert, sich zu politisch engagierten Menschen zu entwickeln,  erwarten sie jetzt von ihm wirkliches Engagement statt leere Worte.

Herr Hoffmann: Wer hat euch denn so aufgehetzt?
Schülerin: Sie waren so nett.

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Zum Hintergrund:

Ende 2017 erhielten die beiden Leiterinnen Claudia Balko (Schauspielerin) und Wendy Kamp (Musicaldarstellerin) vom Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf den Auftrag Theaterprojekte für Schüler/-innen zu den Themen Kinderrechte und häusliche Gewalt zu entwickeln, gefördert durch Landesmittel der „Kiezorientierten Gewaltprävention“ in Kooperation mit der Stabsstelle für Bildung für nachhaltige Entwicklung des Bezirksamts.

Für diese Projekte erweiterten sie ihr Team durch den Grips-Theater-Schauspieler Thomas Ahrens, den Komponisten und Musiker Robert Neumann, die Theaterpädagogin Laura Cadio und die Choreografin und Tänzerin Miriam Arndt.

Sie entwickelten gemeinsam Schul-Musiktheaterprojektwochen für die Klassenstufe 4-6, um Kinder aufzuklären, dass sie Rechte haben, die schon vor 30 Jahren in der Kinderrechtskonvention verankert wurden und dass häusliche Gewalt kein Normalzustand ist und dass sie sich, sollte ihnen diese widerfahren,  Hilfe holen können. Leider kommt häusliche Gewalt immer wieder vor.

Parallel wurde das Musiktheaterstück „Eine ganz normale Klasse“ für Menschen ab 12 Jahren entwickelt und von Thomas Ahrens, der in dem Stück auch die Erwachsenen-Rollen übernimmt, geschrieben und von den Jugendlichen weiterentwickelt. Die Rollen der Jugendlichen werden von den neun ältesten Schülern/-innen gespielt. 

Am Freitag, den 14. Juni 2019 wird es zwei Vorstellungen in der Aula der Grundschule am Rüdesheimer Platz geben, um 11.00 Uhr für Schulklassen und um 18.00 Uhr für alle Interessierten.

Eintritt für die Abendvorstellung: Erwachsene 6 €, Schüler 4 €,

Karten bei KLUWARE Schreibwaren, Rüdesheimer Platz 7, 14197 Berlin oder an der Abendkasse

 


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Familien-Kiez-Fest auf dem Rüdesheimer Platz

Liebe Mitglieder der Künstlerkolonie,

im Namen der SPD Wilmersdorf-Süd lade ich Sie am Samstag, den 15.06.2019 von 14.30-18.30 Uhr herzlich zu dem sommerlichen Familien-Kiez-Fest auf dem Rüdesheimer Platz ein, dass in diesem Jahr bereits zum fünfzehnten Mal in Folge stattfindet.

Das kinder- und familienfreundliche Kiezfest mit Unterhaltungsprogramm und politischer Prominenz bietet sowohl großen als auch kleinen Leuten eine abwechslungsreiche und bunte Mischung. Kinder können sich schminken lassen, basteln und auf der Hüpfburg austoben. Auch für das leibliche Wohl ist mit verschiedenen Ständen wie Getränkeausschank, Grill- und Kuchenstand wieder gesorgt. Die Gäste haben die Möglichkeit, sich mit Politikerinnen und Politikern der Bezirks- und Landesebene über politische Themen auszutauschen.

Seitens des Senats haben sich die Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Dilek Kalayci, der Senator für Inneres und Sport, Andreas Geisel, der Senator für Finanzen, Matthias Kollatz sowie der Chef der Senatskanzlei, Christian Gaebler, angekündigt. Aus dem Abgeordnetenhaus werden der Präsident des Abgeordnetenhauses, Ralf Wieland sowie die Abgeordneten der SPD-Fraktion Franziska Becker, Ülker Radziwill, Frank Jahnke und Christian Hochgrebe erwartet. Aus dem Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf hat die Bezirksstadträtin Heike Schmitt-Schmelz zugesagt sowie aus der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf die Vorsteherin Annegret Hansen, der SPD-Fraktionsvorsitzende Alexander Sempf und die Bezirksverordnete Constanze Röder.

Verschiedene Stände sozialdemokratischer Arbeitsgemeinschaften runden das Angebot ab, informieren über die politische Arbeit und zeigen Partizipationsmöglichkeiten auf.

Musikalisch begleitet wird das Kiezfest wieder von der Big Band der Paul-Natorp-Oberschule.

Wir würden uns freuen, Sie begrüßen zu dürfen.
Ihr Florian Dörstelmann

Florian Dörstelmann – Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin – SPD-Fraktion
Wahlkreisbüro – Landauer Straße 8 – 14197 Berlin
Tel. (030) 47052760
Öffnungszeiten: Montag-Donnerstag von 10.00 – 17.00 Uhr
info@florian-doerstelmann.de


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Bildung weiter gedacht – Lange Nacht der Wissenschaften am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

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Bildung weiter gedacht –
Lange Nacht der Wissenschaften am Max-Planck-Institut
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Am Samstag, den 15. Juni lädt das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung zur Langen Nacht der Wissenschaften ein. Besucherinnen und Besucher bekommen in Vorträgen, Ausstellungen, Mitmachaktionen und Führungen einen abwechslungsreichen Einblick in die vielfältige Forschung des renommierten Instituts.

 Was passiert beim Lernen und Entscheiden im Gehirn? Wie treffen wir in einer immer komplexer scheinenden Welt gute Entscheidungen? Und wie lernen Kleinkinder über ihre Umwelt? Die Themen mit denen sich die Forscherinnen und Forscher am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung beschäftigen sind vielfältig, aber sie alle drehen sich um Bildungsprozesse und die menschliche Entwicklung.

Zur Berliner Langen Nacht der Wissenschaften am 15. Juni öffnet das Institut im Norden Dahlems von 17 Uhr bis 24 Uhr seine Türen für einen Blick hinter die Kulissen der Wissenschaft. Wer zum Beispiel wissen möchte, ob Gehirnjogging oder richtiges Jogging besser für das Gehirn ist, erfährt dies bei einem Vortrag der Neurowissenschaftlerin Dr. Elisabeth Wenger. Geschichtsinteressierte lernen in der Ausstellung „Die Macht der Gefühle“, wie Emotionen die Geschichte Deutschlands von 1919 bis heute beeinflusst haben. Und wer lieber selber aktiv werden will, kann bei einem Virtual-Reality-Experiment Punkte sammeln oder in einem Gruppenexperiment zum Thema Schwarmintelligenz herausfinden, ob man gemeinsam bessere Entscheidungen trifft. Auch für die kleinen Gäste hat das Institut zahlreiche Mitmachaktionen und knifflige Rätsel vorbereitet, in denen Wissenschaft greif- und erlebbar wird.

Tickets für die Lange Nacht der Wissenschaften können in den Kundenzentren und den Fahrausweis-Automaten von S-Bahn und BVG erworben werden. Kurzentschlossene können auch an der Abendkasse Tickets kaufen. Die Tickets kosten 14 EUR, ermäßigt 9 EUR. Familientickets kosten 27 EUR und gelten für maximal fünf Personen, darunter nicht mehr als zwei Erwachsene und mindestens ein Kind. Alle Tickets gelten als VBB-Fahrausweise für die öffentlichen Verkehrsmittel im Tarifbereich Berlin ABC, einschließlich Potsdam.

Lange Nacht der Wissenschaften in Berlin und Potsdam

Am 15. Juni 2019 von 17 bis 24 Uhr öffnen etwa 70 wissenschaftliche Einrichtungen in Berlin und auf dem Potsdamer Telegrafenberg ihre Türen und laden zur Langen Nacht der Wissenschaften ein. www.lndw19.de

 

Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

Das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung wurde 1963 in Berlin gegründet und ist als interdisziplinäre Forschungseinrichtung dem Studium der menschlichen Entwicklung und Bildung gewidmet. Das Institut gehört zur Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V., einer der führenden Organisationen für Grundlagenforschung in Europa.

 

Kontakt:

Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Kerstin Skork

Telefon: 030-82406-211

E-Mail: skork@mpib-berlin.mpg.de

 

Artur Krutsch

Telefon: 030-82406-284

E-Mail: krutsch@mpib-berlin.mpg.de

 

Weitere Informationen:

www.mpib-berlin.mpg.de

www.mpg.de

 


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Afronautic Tales. Maix Mayer

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Zur Eröffnung der Ausstellung sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen!

Begrüßung: Frank Mückisch, Stadtrat für Bildung, Kultur, Sport und Soziales und
Dr. Brigitte Hausmann, Leiterin des Fachbereichs Kultur
Einführung: Dr. Christine Nippe, Kuratorin der Ausstellung

In Afronautic Tales sucht Maix Mayer nach kulturellen Widerstandmodellen gegen die zunehmende globale Homogenisierung eines eurozentrischen Afrikabildes.

Bei der Filminstallation von Maix Mayer steht die hohe Kunst des Veejaying in einem Videokino in Dar es Salaam, Tansania, im Mittelpunkt. Die Veejays fungieren als Übersetzer. Sie erzählen die Geschichten der Filme vor dem Hintergrund ihrer eigenen Lebenswelt und übersetzen damit die fremden globalen Produkte in einen lokalen Kontext. Sie sind dabei gleichzeitig Erzähler, Kommentator, Erklärer, Sprechstimmendarsteller für das Publikum.

Der Leipziger Künstler Maix Mayer zeigt in einer einzigen Filmeinstellung von 90 Minuten das Veejaying des ersten DDR Science- Fiction-Films Der schweigende Stern (1960) durch DJ Mark vor lokalem Publikum. Die Aufnahme reduziert die visuellen Bildelemente und verlagert die filmische Erzählung von der Leinwand hin zu den Zuschauern im Videokino und macht dabei einen doppelten Interpretationsraum auf. Im Sinne eines Learning from Africa interessiert sich die von Christine Nippe kuratierte Ausstellung für grenz- und zeitüberschreitende Imaginationsformen jenseits des Nord-Westens.

Donnerstag, 20. Juni um 19 Uhr im Gutshaus Steglitz, Eintritt frei.

Die Ausstellung von Maix Mayer ist sodann vom 21. Juni bis 11. August täglich von 10-18 Uhr zu besichtigen, der Eintritt ist frei.

Künstler-Kuratorin-Führung
Sonntag, 23. Juni, 14 Uhr mit Maix Mayer und Christine Nippe
Eintritt frei


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Die Glückssucher Gabriele Wittich, Kindertheatermobil

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Tiger und Bär suchen das Glück. Ist es eine Kiste mit Gold und Geld? Liegt es auf der Straße oder ist es dort, wo man nicht ist? Ein Puppenspiel nach Janosch, witzig und fröhlich für Kinder ab 3 Jahren.

Samstag, 15. Juni um 16 Uhr
Sonntag, 16. Juni um 16 Uhr

Schwartzsche Villa, Zimmertheater
Veranstalterin: Gabriele Wittich, Kindertheatermobil
Eintritt: 6 € | Karten/Infos: 030 323 35 33
www.kindertheatermobil-gw.de


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„Hommage à Vienne“

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Konzerttipp
„Hommage à Vienne“
CD-Vorstellung

„Hommage à Vienne“ ist eine spannende Klavier-Reise durch Wien von der Klassik in die Romantik. Es werden sowohl sehr bekannte Werke als auch echte Raritäten vorgestellt, die innerhalb von nur 25 Jahren den Epochenwechsel angezeigt haben! Im von der Interpretin moderierten Konzert erklingt Musik von L. v. Beethoven, C. Schumann-Wieck, F. Schubert, A. Diabelli, R. Schumann u.a.

Elena Gaponenko – Klavier und Moderation

Samstag, 29. Juni um 19 Uhr
Schwartzsche Villa, Großer Salon
Veranstalterin: Elena Gaponenko
Eintritt: 12 € (8 €) | Karten an der Abendkasse
www.gaponenko.de
www.facebook.com/Gaponenko.Music


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Musikalische Reise durch Europa

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An diesem Abend bieten wir Ihnen Werke deutschsprachiger, französischer, italienischer und russischer Komponisten. Von Bizet bis Rachmaninov, über Schubert, Strauss und Donizetti, singen und spielen wir Musik des 19. Jahrhunderts in all ihren Emotionen und Farben. Die folgenden drei Protagonisten des Abends werden Sie 90 Minuten lang reisen lassen:

Alexandra Matloka – Sopran
Michael Pinsker – Bariton
Darren Saady – Klavier

Samstag, 8. Juni um 19.30 Uhr
Schwartzsche Villa, Großer Salon
Veranstalter: Darren Saady, Alexandra Matloka
Eintritt: 10 € (6 €)
Karten/Infos: almatloka@gmail.com

www.alexandramatloka.wixsite.com/soprano
www.michaelpinsker.wixsite.com/baritone
www.darrensaady.com


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Was ist schön? Wie unser Geschmack sich wandelt

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Buchpräsentation im Rahmen der Ausstellung
Was ist schön? Wie unser Geschmack sich wandelt

Gespräch, Buchvorstellung und Diskussion
 
Die Künstlerin Rebecca Raue und der niederländische Journalist und Kulturhistoriker Merlijn Schoonenboom sprechen inmitten der Ausstellung „Notizen vom Rand der Zeit“ miteinander über Kunst, Kitsch und Geschmackswandel. Wer entscheidet, was Kunst oder Kitsch ist? Wie groß ist der Einfluss des Kunstmarkts und was hat politische Ideologie damit zu tun? In seinem Buch „Was ist schön?“ veranschaulicht Schoonenboom anhand konkreter Beispiele, wie sich Geschmack in der Kunst- und Kulturgeschichte der letzten 150 Jahre geändert hat, vom Modernismus bis hin zur #MeToo-Bewegung. Detektivisch folgt er dafür einem umstrittenen Gemälde auf seiner Reise von Paris nach New York über Rotterdam, Wien und Berlin: Nymphes et satyre, 1873 gemalt von dem Französischen Salonmaler William-Adolphe Bouguereau. Rebecca Raue hat für ihre Ausstellung „Notizen vom Rand der Zeit“ das Bouguereau-Gemälde ‘Die ältere Schwester’ benutzt. 
 

Samstag, 15. Juni um 16 Uhr, Gutshaus Steglitz, Eintritt frei


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Filmreihe #2030 präsentiert „El abrazo de la serpiente“ (Der Schamane und die Schlange) von Ciro Guerra

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Am Freitag, dem 7. Juni 2019, um 18 Uhr wird im Rahmen der Filmreihe #2030 der Film „El abrazo de la serpiente“ von Ciro Guerra im Kino delphi LUX im Yvabogen am Bahnhof Zoologischer Garten vorgeführt.

DER FILM

Packend, wie uns Guerra über Mensch, Natur und die destruktive Macht des Kolonialismus nachdenken lässt, wie er die Rollen umkehrt, unvergesslich seine Tauchfahrt ins Innere des immensen Regenwalds. Erst ganz am Ende des sehr bewusst und in prächtigem Licht-Schattenspiel in Schwarzweiß gedrehten Films taucht er mit seiner Breitwand-Kamera, die von David Gallego präzis geführt wird und den Sog des Orts erfasst, auf aus dem Regenwald, in dem wir uns zwei Stunden lang bewegt haben, verschafft einen Überblick über die schiere Unendlichkeit des Amazonasbeckens und lässt uns aufatmen. Zumindest wir sind noch einmal davongekommen. Was für ein außerordentlicher Sehgenuss. Zu Gast 2016 auf der Berlinale. Oscar-Nominierung als bester fremdsprachiger Film 2016.

Was den Film des kolumbianischen Regisseurs so besonders macht: “Der kolonialistische Blick, mit dem das ethnografische Kino jahrzehntelang behaftet war, wird in “Der Schamane und die Schlange” radikal unterwandert: Ciro Guerra geht es nicht um die Darstellung einer fremden Kultur, sondern um eine Umkehrung der Sichtweise.” (Der Standard, Pekler, 29.3.2016)

DAS GESPRÄCH

2019 feiert Berlin Humboldtjahr und Eröffnung des Humboldtforums. Außerdem ist Berlin Mitglied des Klima-Bündnis, und zwar bereits seit 1992. Über 1.700 Städte, Kreise und Gemeinden sowie Bundesländer und Provinzen, NGOs und andere Organisationen in ganz Europa bilden das Netzwerk. Wir diskutieren mit unseren Gästen, wie Berlin sein Engagement für das Klima-Bündnis reaktivieren und damit aktiv den Klimaschutz weltweit unterstützen kann.

Die Filme sind einen Monat lang mit Wunschtermin für Schulklassen buchbar.

Bei Interesse einer Einführung in das Thema Kontakt über Lidia Perico, Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) des Bezirksamtes Koordinatorin für entwicklungspolitische Arbeit in der Kommune, Tel. 030 902914665, lidia.perico@charlottenburg-wilmersdorf.de.

Tickets online unter yorck.de und an der Kinokasse erhältlich. Reservierung unter 030 322 931 040. Weitere Infos unter facebook.com/filmreihe2030. Ein Filmabend in Kooperation mit dem lateinamerikaforum-berlin.de.

Eine Veranstaltungsreihe der Stabsstelle BNE des Bezirksamtes in Kooperation mit dem delphi LUX und der Berliner Landeszentrale für politische Bildung. Gefördert durch die Engagement Global GmbH im Rahmen des Servicestelle Kommunen in der Einen Welt-Programms mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).


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KLASSE DAMEN! 100 Jahre Öffnung der Berliner Kunstakademie für Frauen

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Am Sonntag, dem 16. Juni 2019, um 18:00 Uhr, eröffnet mit einer Performance von Ellen Kobe die Ausstellung

“KLASSE DAMEN! 100 Jahre Öffnung der Berliner Kunstakademie für Frauen”.

 

Die Ausstellung ist im Anschluss vom 17. Juni bis zum 13. Oktober 2019 im Schloss Biesdorf zu sehen.

Sie zeigt aus Anlass der Öffnung der Berliner Kunstakademie für Frauen vor 100 Jahren Werke von 12 Künstlerinnen der klassischen Moderne und 14 zeitgenössische Positionen aus Berlin.

Beteiligte Künstlerinnen:
Historische Positionen
Charlotte Berend-Corinth (Druckgrafik)
Hannah Höch (Zeichnung, Collagen)
Marg Moll (Plastik)
Lotte Laserstein (Zeichnung)
Doramaria Purschian (Zeichnung, Malerei)
Emy Roeder (Plastik)
Erna Schmidt-Caroll (Zeichnung)
Maria Slavona (Malerei)
Gertrud Spitta (Malerei)
Milly Steger (Plastik)
Elisabeth Voigt (Druckgrafik)
Julie Wolfthorn (Malerei)
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Zeitgenössische Positionen*
Birgit Bellmann (Druckgrafik)
Alke Brinkmann (Malerei)
Ines Doleschal (Collage)
else (Twin) Gabriel (Fotografie, Performance)
Ellen Kobe (Performance, Installation, Collage)
Coco Kühn (Installation)
Petra Lottje (Video, Zeichnung)
Seraphina Lenz (Wandarbeit, Objekt)
Cornelia Renz (Zeichnung)
Karin Rosenberg (Objekt)
Fiene Scharp (Cut Out)
Elisabeth Sonneck (Installation)
Ute Weiss Leder (Installation)
Gaby Taplick (Installation)

Ab März 1919 durften Frauen an der Königlichen Kunstakademie in Berlin studieren. Bis dahin waren sie auf Privatlehrer, überteuerte „Damenklassen“ oder Kunstgewerbeschulen angewiesen. Ihre Wege zeigen einen hoffnungsvollen Anfang vor oder während der Weimarer Republik: Aufgewachsen in der Kaiserzeit erlebten sie eine dynamische gesellschaftliche Entwicklung, die in der Erlangung des Wahlrechts für Frauen kulminiert. Endlich war auch die Kunstakademie zugänglich und damit eine Professionalisierung als Künstlerin – nicht mehr nur Kunsthandwerkerin – möglich. Doch ihre Hoffnung auf eine berufliche Etablierung und breite institutionelle Anerkennung brach mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten zusammen. Viele der Künstlerinnen erlebten nun Ausgrenzung und Flucht; ihr Œuvre wurde zerstreut, im Krieg zerstört und bald vergessen. Die wenigen musealisierten Werke liegen heute in Archiven und Depots – viele davon in Berlin. Nur sehr wenige wie Hannah Höch, Renée Sintenis, Jeanne Mammen und jüngst Lotte Laserstein haben den Weg in die Sichtbarkeit geschafft.

Die Künstlerinnen, die für KLASSE DAMEN! ausgewählt wurden, manifestieren in ihren Landschaften, Porträts und Alltagsbildern eine große Stildivergenz. Sie gehören in das Umfeld von Sezession und Novembergruppe und öffnen sich ersten Formen der Abstraktion. Wenn Hannah Höch bewusst mit der formalen und ikonografischen Tradition bricht und inhaltlich an gesellschaftliche Tabus rührt, stellt das ihren großen Mut unter Beweis. Andere begehen künstlerisch traditionellere Wege, doch ist ihnen allen eines gemeinsam: Das Selbstbewusstsein, als Frau in eine Männerdomäne aufzubrechen und sich darin zu behaupten.

Um das Selbstverständnis von Frauen im Kunstbetrieb heute geht es auch den zeitgenössischen Künstlerinnen von KLASSE DAMEN! In der Bezogenheit oder Abgrenzung zu den Werken der ersten Generation der Berliner Moderne öffnen sie einen visuellen Raum, um im aktuellen gesellschaftspolitischen Diskurs Geschlechterfragen kritisch zu reflektieren. KLASSE DAMEN! versteht sich als Anstoß für eine öffentlichkeitswirksame Reflexion über Fragen, die damals wie heute virulent sind. Lassen sich die Signaturen unserer Zeit parallel im Historischen lesen? Können wir intuitiv eine Formel erkennen, die für eine Vielzahl von Einzelphänomenen aufschlussreich ist?

Die Ausstellung wurde kuratiert von Ines Doleschal und Ellen Kobe in Zusammenarbeit mit Karin Scheel, künstlerische Leiterin des Schlosses Biesdorf.

Zur Ausstellung gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm wie Führungen, Künstlerinnengespräche, Podiumsdiskussion und regelmäßige Angebote des Labor M – Kunstvermittlung im Schloss Biesdorf

Eine Veranstaltung des Fachbereichs Kultur Marzahn-Hellersdorf.

Die Ausstellung wurde unterstützt durch Mittel des Ausstellungsfonds Kommunale Galerien der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

Die Ausstellung wurde ermöglicht durch Leihgaben von:

Akademie der Künste, Berlinische Galerie, Bezirksamt Reinickendorf zu Berlin, Bröhan-Museum, Georg Kolbe Museum, Kunstarchiv Beeskow, Salongalerie Die Möwe, Das Verborgene Museum sowie von Privatsammlerinnen und –sammlern.

Mehr Informationen zur Kultur in Marzahn-Hellersdorf finden Sie im Internet unter www.kultur-Marzahn-hellersdorf.de.

Schloss Biesdorf
Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf Abteilung Weiterbildung und Kultur,
Soziales, Facility Management
Fachbereich Kultur Alt-Biesdorf 55
12683 Berlin
Tel. +49 – 30 – 516567790
www.schlossbiesdorf.de
info@schlossbiesdorf.de


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