„Ich bin ein Berlinaler“ (José Alberto Marqués Torrent) Führung durch die Ausstellung

„Ich bin ein Berlinaler“ VI (José Alberto Marqués Torrent)

Der Admiralspalast Berlin präsentiert vom 12. Februar bis zum 31. März 2024 in seinen Foyers und Umläufen die Ausstellung „Ich bin ein Berlinaler“ des Künstlers José Alberto Marqués Torrent. Da die Kunstwerke sonst nur beim Besuch einer Veranstaltung im Theater zugänglich sind, laden wir alle herzlichst ein die Bilder im Rahmen einer persönlichen Führung des Künstlers an den nachstehenden Tagen zu besichtigen, Fragen zu stellen und ins Gespräch zu kommen:

Sonntag, 25.02. um 14:00 Uhr (Dauer 1,5h, Einlass ab 13:45 Uhr)

Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich. Bitte beachten Sie aufgrund einer anschließenden Konzertvorstellung am Abend, dass der Einlass nur im vorgesehenen Zeitfenster erfolgen kann.

Das Projekt „Ich bin ein Berlinaler“ des Künstlers Jose Alberto Marques Torrent (* 1965 in Ciutadella/Menorca) besteht aus Porträts bekannter Akteure des Filmfestivals, welche er in einem eigenwilligen Stil in Szene setzt. Vorlage für seine Bilder sind die offiziellen Porträtfotos der Berlinale, wobei die Wahl des Motivs nicht vom Bekanntheitsgrad der Person abhängig ist, vielmehr geht es ihm um die Gestik der Person, Blick, Pose, Accessoires. Mit einer Mischung aus Materialien wie Acryl, Aquarell, Kristallfarben und Schlagmetall, sowie Zeichentechniken lässt er auf halbtransparentem Papier keine Kopie, vielmehr seine Version des Porträts entstehen. Ein wesentliches Element in den Werken ist Blattgold, mit dem er dem Bild selbst einen „Hauch von Glamour“ gibt.

„Als Enkel eines berühmten Malers (der menorquinische Maler José Roberto Torrent Prat) wurde von mir erwartet, selbst malen zu müssen. Über 40 Jahre verneinte ich schon aus Prinzip.“

Stattdessen schlug Torrent eine Laufbahn als Tänzer ein, die ihn 1996 nach Deutschland an das Berliner Metropol-Theater im Admiralspalast führte.
Sein Weg ist von der darstellerischen zur bildenden Kunst als autodidaktische Auseinandersetzung aus verschiedenen Perspektiven mit der Malerei zu verstehen.

José Marqués Torrent präsentiert seine Portraits bereits zum sechsten Mal in der Stadt und kehrt mit seiner Kunst 28 Jahre später an den Ort seines früheren Wirkens als Tänzer zurück.

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Brücke und Tunnel am Breitenbachplatz: Verwaltung informiert zum Breitenbachplatz

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Unfall in der Geschichte des Städtebaus: die Breitenbachbrücke soll abgerissen werden. | Foto: Daniela von Treuenfels

 

Am 27. Februar lädt die Verkehrsverwaltung ins Kino ein: Im Saal 1 des Titania will Senatorin Manja Schreiner über die Pläne zur Zukunft des Quartiers rund um Schlangenbader Tunnel und Schildhornstraße sprechen. 

Eine marode Brücke sowie ein sanierungsbedürftiger und vor einigen Monaten kurzfristig gesperrter Tunnel – rund um die A 104 und entlang der Schildhornstraße muss etwas geschehen. Was genau, ist bisher wenig konkret und teilweise umstritten.  

So soll der gesperrte Tunnel unter der „Wohnmaschine“ Schlangenbader Straße saniert werden. Hauptgrund ist, so stellte es die Verkehrsverwaltung in der Beantwortung einer parlamentarischen Antwort im Dezember dar, die Überlastung der angrenzenden Wohnviertel durch Ausweichverkehre. „Die im Rahmen der Tunnelsperrung getroffenen verkehrsorganisatorische Anordnungen sowie weiträumigen Umfahrungen reichen nicht aus, um diese Verkehre verträglich abzuwickeln.“, heißt es. 

Konkrete Zahlen liegen dazu nicht vor, das bemängelt auch die SPD im Nachbarbezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. In einer Stellungnahme von Partei und BVV-Fraktion heißt es: „Es gibt bisher keinerlei langfristige verkehrswissenschaftliche Untersuchungen, die aufzeigen, dass die aktuelle Schließung des Tunnels, wie von der CDU behauptet, zwangsläufig ein Verkehrschaos in den umliegenden Straßen verursacht.“ Die Investition von bisher geschätzten 32,5 Millionen Euro für die Sanierung sei ein „eklatanter Irrweg“. „Wir setzen uns entschieden dafür ein, die Schließung als Ausgangspunkt für den Rückbau der A 104 bis zur Konstanzer Straße zu nutzen. Die freigewordenen Flächen könnten dann für bezahlbaren Wohnraum und soziale Einrichtungen wie Kindergärten, Sportplätze und öffentliche Grünflächen genutzt werden.“ 

 

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Von der Autobahn direkt in eine Tempo-30-Zone: die Brücke über den Breitenbachplatz. | Foto: Daniela von Treuenfels

 

Allgemeiner Konsens ist dagegen der Rückbau der Brücke. Hier kann sich die Verwaltung auf eine Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2022 stützen. Ein interdisziplinäres Bearbeitungsteam aus Verkehrsplanern, Stadtplanern und Bauingenieuren hielt zwei Varianten für realisierbar: Eine Möglichkeit wäre, den Verkehr ebenerdig über den Breitenbachplatz und dann weiterhin durch den Tunnel unter der Überbauung Schlangenbader Straße zu führen. In einer anderen Variante wird darüber hinaus auch die Tunnelverbindung geschlossen. 

Ein städtebaulicher Wettbewerb des Architekten- und Ingenieurvereins (AIV) brachte innovative Gestaltungsideen. Unter dem Motto „Stadt statt A 104“ waren im vergangenen Jahr junge Planerinnen und Planer aufgerufen, dem Quartier ein neues Gesicht zu geben. Eingegangen waren über 100 Beiträgen, von denen 13 Arbeiten ausgezeichnet wurden. Last but not least gibt es noch die engagierte Nachbarschaft, allen voran die Bürgerinitiative Breitenbachplatz, die ihr Ziel („Wir wollen unseren Platz zurück!) in greifbarer Nähe weiß.  

Wie es zwischen Wohnmaschine und Bierpinsel weitergeht, bleibt also eine spannende Frage. In einer ersten Bürgerveranstaltung trifft nun eine kritische Öffentlichkeit auf mögliche Konzepte der Verwaltung. Langweilig wird das sicher nicht werden. 

Informationsveranstaltung „Brücken über den Breitenbachplatz“ und „Tunnel Überbauung Schlangenbader Straße“ 

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Peter Siche, Duo Klarton und Duo Ohrenfreut, weil’s die Ohren freut

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Peter Siche, Duo Klarton und Duo Ohrenfreut, weil’s die Ohren freut

 
Liebe Freunde und Konzertgänger,
 
wir sind inzwischen jenseits der 70 und haben beschlossen, zum Ende des Jahres unsere künstlerische Tätigkeit einzustellen. Nach jetzigem Stand wird es noch zwei öffentliche Konzerte „…außer: Man tut es!“ zum 125. Geburtstag von Erich Kästner zu geben. Nähere Daten im Anhang.
 
Wir freuen uns wie immer über zahlreiche Erscheinung!
 
Euch allen Gesundheit und herzliche Grüße 
 
Micha Rettkowski & Peter Siche
 
 
 
030-7867813
0160-92881971
info@petersiche.de
www.ohrenfreut.de
Nachodstrasse 18
10779 Berlin
 
Am Donnerstag, dem 29. Februar, der Schaltetag, um 19:30 im
 
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  IBZ Internationales Begegnungszentrum der Wissenschaft e.V.
  Wiesbadener Straße 18
  14197 Berlin
  Tel:           +49 30 820 075 86-0
  @:          info@ibz-berlin.de
  web:          www.ibz-berlin.de
 
 
Der Eintritt ist frei und es gibt auch Getränke umsonst. Spenden dafür sind natürlich erwünscht! Bei dieser Location ist eine Reservierung nicht nötig.
 
 

Und am Sonntag, dem 24. März die Matinee um 11 Uhr in der  

 
Alte Dorfschule Rudow e. V. 
Alt-Rudow 60 
12355 Berlin
 
Telefon: +49 30 660 68 310

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„Das schwierige schöne Leben. Ein deutscher Kaufmann in Shanghai 1906 bis 1952 “

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Als Kaufmann in Shanghai, 1906–1952. Hermann W. Breuer, 1884–1973

Mehr als die Hälfte seines Lebens verbrachte der Kaufmann Hermann W. Breuer von 1906 bis 1952 in Shanghai, bis 1945 war er für die Firma Melchers & Co. China tätig. In den Jahren 1949 bis 1952 übernahm er auch diplomatische Funktionen und arbeitete anschließend von 1953 bis 1963 in Deutschland für das Lastenausgleichsamt. Als Vorsitzender des Ostasiatischen Vereins in Bremen hielt er bis 1973 bei Politikern, Diplomaten und Kaufleuten
das Interesse an China wach und wirkte am Wiederaufbau der deutsch-chinesischenHandelsbeziehungen mit.

Das Leben und Wirken Breuers, das seine Großnichte Christine Maiwald in ihrem Buch „Das schwierige schöne Leben“ (Dölling und Galitz Verlag) schildert, war geprägt vom deutsch-chinesischen Austausch, von der internationalen Gemeinschaft in Shanghai und eng verwoben mit der bewegten Geschichte Chinas – vom Übergang des chinesischen Kaiserreichs zur Republik China, über die japanische Besatzung bis zur Anfangszeit der Volksrepublik China.

Die Posterausstellung beleuchtet die besondere Biographie Hermann W. Breuers und gibt Einblicke in die chinesische Zeitgeschichte und die deutsch-chinesische Wirtschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts.

Vernissage mit Beiträgen von Frau Dr. Christine Maiwald, Autorin und Großnichte Hermann W. Breuers, Herrn Thomas Kriwat, Vorstandsvorsitzender des Ostasiatischen Vereins Bremen, und Herrn Duan Wei, ehem. Hauptgeschäftsführer der Chinesischen Handelskammer in Deutschland / EMEA Regional Vice President, Gotion High-Tech.

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VORTRAG UND FINISSAGE

Montag, 19. Februar 2024, 18.15 Uhr

 

Vortrag

Dr. Stephanie Christmann-Budian, Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte / Technische Universität Berlin

Quo Vadis chinesisch-deutsche Wissenschaftskooperation? Ein Ausblick auf Grundlage der bisherigen Entwicklungen

 

Seit der Öffnung Chinas vor über 40 Jahren hat sich die chinesisch-deutsche Wissenschaftskooperation dynamisch entwickelt. In den vergangenen Jahren haben sich durch veränderte politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen neue Herausforderungen für die Zusammenarbeit ergeben, für die Antworten gesucht werden. Im Vortrag wird ein Blick auf die bisherige Entwicklung der chinesisch-deutschen Kooperation, auf die aktuelle Situation sowie auf mögliche Optionen für die künftige Gestaltung erfolgen.

 

Stephanie Christmann-Budian ist Visiting Scholar der Lise-Meitner-Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte und Referatsleiterin des Servicebereichs Forschung an der Technischen Universität Berlin. Zuvor war sie als Forscherin oder Wissenschaftsmanagerin u.a. für den Deutschen Akademischen Austauschdienst, der Deutschen Forschungsgemeinschaft sowie beim Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung mit langen Aufenthalten vor Ort in China tätig. In ihrer Forschungs- und Publikationstätigkeit konzentriert sie sich auf Fragen der chinesischen Wissenschafts- Technologie- und Innovationspolitik und der zugehörigen Kooperation mit Deutschland.

 

Finissage

Ausstellung: Peking-Universität und Freie Universität Berlin – 40 Jahre erfolgreiche Beziehungen

 

Im Jahr 1981 vereinbarten die Freie Universität Berlin und die Peking-Universität eine Hochschulpartnerschaft. Zu diesem Zeitpunkt – die Reform- und Öffnungspolitik in China war gerade erst beschlossen worden und Wissenschaftskooperationen noch selten – war dies ein Novum und ein Experiment für beide Seiten. Die Partnerschaft hat sich als nachhaltig und erfolgreich erwiesen und die Vorzüge lebendigen, persönlich gestalteten akademischen Austauschs zum Tragen gebracht. Gleichlaufende Interessen der Wissenschaftler*innen ebenso wie professionelles institutionelles Management waren entscheidende Faktoren des Erfolgs.

Die Poster-Ausstellung präsentiert wichtige Stationen der Kooperationsbeziehungen und gibt Einblicke in die historische Entwicklung und das gegenwärtige Spektrum der vielfältigen Zusammenarbeit beider Universitäten.



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Konfuzius-Institut an der Freien Universität Berlin
Goßlerstraße 2-4
14195 Berlin      
Tel: 030-838 72881

Öffnungszeiten: Montag-Donnerstag, 14-18 Uhr
www.konfuziusinstitut-berlin.de/

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Literarisches Konzert für Prinz Jussuf

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Zum 155. Geburtstag der Malerpoetin Else Lasker-Schüler laden das Staatliche Institut für Musikforschung und die Else Lasker-Schüler-Gesellschaft Wuppertal zu einem „Literarischen Konzert für Prinz Jussuf“ ein. Mitwirkende sind die Schauspielerin Nina Hoger sowie die Musiker Günter „Baby“ Sommer und Johannes Kieckbusch. Hajo Jahn, Journalist, Gründer und Vorsitzender der Else Lasker-Schüler-Gesellschaft, moderiert die Veranstaltung.
Nina Hoger, bekannt aus zahlreichen Filmen und TV-Produktionen, rezitiert Texte von Else Lasker-Schüler. Prosa über Berlin und den Antisemitismus sowie Lyrik stehen auf dem von Hajo Jahn gestalteten Programm. Den musikalischen Part übernimmt Günter Baby Sommer, einer der bedeutendsten Vertreter des zeitgenössischen europäischen Jazz. Unterstützt wird er von Uli Johannes Kieckbusch, der vor allem Komponist, aber auch ein kreativer und vielseitiger Musiker ist. Sommer und Kieckbusch beiden spielen seit mehr als 20 Jahren in unterschiedlichen Formationen zusammen.

Gefördert wird die Veranstaltung von der Stiftung Preußische Seehandlung.

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