Großer Fundusverkauf im Renaissance-Theater

…ab und zu muss man einfach mal ausmisten, oder?

Der Kleiderschrank kann dabei ein besonders interessantes Betätigungsfeld sein: Was passt nicht mehr, was gefällt nicht mehr und wo kommt eigentlich diese Schlaghose im Schlangenmuster her? Sicher haben Sie dabei schon das ein oder andere Kleidungsstück aussortiert, dass noch gut in „Schuss“ war und über das sich jemand anders gefreut hat?!

Das, was Sie von zu Hause kennen, haben das Renaissance-Theater nun mit seinem Theaterfundus gemacht: Mal ordentlich aufgeräumt und aussortiert. Und dabei haben sie einige Schätze zu Tage befördert, die nun auf ein neues Zuhause warten.

Freuen Sie sich auf Kostüme und Kostümteile aus so legendären Produktionen wie SOUVENIR, BUNBURY, LIEBE AUF DER KRIM oder NOCH IST POLEN NICHT VERLOREN. Auch Fans historischer Gewänder werden auf ihre Kosten kommen.

Der Fundusverkauf findet am Samstag, 13. Juli 2019 von 12 bis 15 Uhr im Foyer des Renaissamc-Theaters statt.

Wir wünschen viel Erfolg bem Stöbern.


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Die Chansonwerkstatt

Geist, Witz und Poesie aus Deutschland vertrieben, lebendig geblieben Eine Erinnerung an die Künstler, die von 1927 bis 1933 in der Künstlerkolonie Wilmersdorf lebten und wirkten.

Sonntag, 14. Juli 2019, 16:00 Uhr Theater Coupe, 10713 Berlin Hohenzollerndamm 177 / Brienner Straße

9 €, freie Platzwahl
Kartenreservierung erbeten 030/301 oo 365 (AB)

Restkarten an der Tageskasse.

 

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Erinnerungen an Ewald Wenck

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Erinnerungen an das Berliner Urgestein Ewald Wenck

Buchlesung im Hans-Rosenthal-Haus, Bolchener Str. 5, 14167 Berlin
zu erreichen: S1 – Bhf. Sundgauer Str. oder Bus X11 – Bolchener Str.

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Eröffnung der Ausstellung „Maki Na Kamura und sieben Bilder“

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Die Ausstellung “Maki Na Kamura und sieben Bilder” wird vom 05.07. bis zum 29.09.2019 im Gutshaus Steglitz, Schloßstraße 48, zu sehen sein (Öffnungszeiten: Mo bis So von 10 bis 18 Uhr).

Die Eröffnung findet am Do, 04.07.2019, um 17 Uhr, in Anwesenheit der Künstlerin Maki Na Kamura statt.

Kuratorin: Dr. Brigitte Hausmann, Leitung Fachbereich Kultur Steglitz-Zehlendorf. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen: (030) 90299-2302

„Ich sehe mich sowohl als Traditionalisten als auch als Maler des 21. Jahrhunderts. Als Maler der Zeit bin ich der Tradition verpflichtet.“

Das Werk von Maki Na Kamura zählt zu den interessantesten Positionen innerhalb der zeitgenössischen Malerei. Die Künstlerin verwendet Elemente der alten und neuen Tradition der Malerei und rekontextualisiert sie sinnentleert. Dadurch definiert Maki Na Kamura eine neue Ebene in der zeitgenössischen Malerei, die die Frage Figuration versus Abstraktion obsolet macht.

Die Ausstellung „Maki Na Kamura und sieben Bilder“ im Gutshaus Steglitz präsentiert Bilder aus den Jahren 2018 und 2019, darunter wie Landschaftsmalerei anmutende Arbeiten aus den Serien DL, dXd, See, Isoton und DSM. Maki Na Kamuras Werk besticht durch seine koloristische Raffinesse. Ihre Malerei wirkt durch eine spezifische Palette und „eine eigenwillige Technik des Malens mit jeweils mehreren Schichten, mit der Mischung von Ölfarben mit Wasser und dem zusätzlichen Einsatz von Gouachen, Tinten, Lasuren und Trockenfarben.“ (Robert Fleck)

In der „Kammer der winkenden Bildnisse“ dagegen hat die Künstlerin eine Reihe von Selbstporträts zusammengestellt, die ersten in Na Kamuras Oeuvre. Die grassierende Selfiemanie motivierte sie zu Darstellungen, die kein Gesichtserkennungsprogramm jemals mit ein und derselben Person in Verbindung bringen würde, da sie scheinbar unterschiedliche künstlerische Handschriften tragen. Dies ist eine Erweiterung ihres bisherigen Werks. Der Titel, so Maki Na Kamura, „ist dem Märchen „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ entlehnt. Ich habe aber die Bedeutung des Märchens auf den Kopf gestellt.“

Gleichsam verdichtet wird Maki Na Kamuras Verständnis von Kunst und ihrer Geschichte wie ihr eigenes Selbstverständnis als Posttraditionalistin schließlich in einem Lithografiezyklus mit dem bezeichnenden Titel „Stille Post“ anhand des für ihr Werk so markanten Motivs des Bilderrahmens.

Maki Na Kamura wurde in Osaka/Japan geboren und studierte an der Kunstakademie Düsseldorf. 2013 wurde sie mit dem Falkenrot-Preis ausgezeichnet. Sie hatte zahlreiche Einzelausstellungen, u.a. im Osthaus Museum in Hagen, im Museum Dhondt-Dhaenens im belgischen Deurle, im Oldenburger Kunstverein und im Haus Kasuya in Yokosuka/Japan. Auch war sie in vielen internationalen Gruppenausstellungen vertreten, u.a. in der Städtischen Galerie Karlsruhe, im Marta Herford und im University Museum in Bangkok. Sie zählt zu den ausgewählten Künstlerinnen und Künstlern in den Nachschlagwerken „Landscape Painting Now“ (Thames & Hudson, 2019) und „Vitamin P2 New Perspectives in Painting“ (Phaidon, 2011).

Anlässlich der Ausstellung erscheint ein Katalog im Kettler Verlag, Dortmund, mit einem Essay von Kristian Vistrup Madsen sowie dem ersten Interview mit Maki Na Kamura.

Rahmenprogramm
Samstag, 31. August, 15 Uhr: Künstlerinnengespräch mit Maki Na Kamura und Silke Hohmann, Monopol

Veranstalter:
Fachbereich Kultur Steglitz-Zehlendorf


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Gartenlesung mit Dagmar von Gersdorff – Julia Mann, die Mutter von Heinrich und Thomas Mann. Eine Biographie

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Ihr Leben hatte begonnen wie ein Roman. Sie war nicht im Haus ihrer Eltern, überhaupt in keinem Haus, sondern im brasilianischen Urwald geboren worden. Julia da Silva-Bruhns (1851-1923) wuchs auf einer Zuckerrohrplantage bei Rio de Janeiro auf.

Mit achtzehn heiratete sie den Konsul Johann Thomas Heinrich Mann in Lübeck. In der Hansestadt war sie eine aparte Schönheit mit exotischem Flair. Sie spielte ausgezeichnet Klavier, sang sehr gut, malte, schrieb Gedichte und Erzählungen sie war es, die ein poetisches, musisch-exotisches Element in die nüchterne Lübecker Kaufmannsfamilie einbrachte.

Laut Thomas Mann stammen »Künstlertum und Bohème« von ihr; immer wieder hat er in seinem Werk den Gegensatz von nord-und südländischer Kultur, von Bürgerexistenz und Künstlertum zum Thema gemacht. Als Mutter von fünf Kindern musste Julia Mann dramatische familiäre Verwerfungen erleiden: das schwierige Verhältnis der Geschwister untereinander, den Selbstmord der jüngeren Tochter; aber sie war stolz auf ihren Anteil am schriftstellerischen Erfolg der Söhne und auf ihren eigenen großen künstlerischen Freundeskreis.

Datum: 26.06.2019 um 19:00 Uhr
Eintritt: frei
Ort: Gottfried-Benn-Bibliothek, Nentershäuser Platz 1, 14163 Berlin
Weitere Informationen: (030) 90299-5458


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Konzert des Mundharmonika-Orchesters

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Genießen Sie ein abwechslungsreiches Musik-Potpourri während des Sommerkonzertes. Seien Sie gespannt, wie vielfältig eine Mundharmonika klingen kann.

Ort: Hertha-Müller-Haus, Argentinische Allee 89, 14163 Berlin Tel.: 814 999 53
Termin: Di, 02.07.2019
Einlass: 14:00 Uhr
Beginn: 15:00 Uhr
Kosten: 4,00 €, zzgl. Kaffeegedeck 2,50 € (bei Bedarf) Weitere Getränke werden gegen Entgelt für Sie bereitgehalten.
Anmeldung: Anmeldung im Hertha-Müller-Haus.


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Ein Fetzen Himmelsblau

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Lesung mit Texten von Sigrun Casper und
Chansons und Rockballaden von Ingrid Ihnen-Haas.

 

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Wir waren Nachbarn … Eva Kemlein. Biografisches Gespräch mit Originalhörstücken

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An den Bühnen Berlins – Die Fotografin Eva Kemlein

Biografisches Gespräch mit Originalhörstücken
Magdalena Kemper und Dr. Simone Ladwig-Winters

Kemlein (1909–2004) fand den Weg zur Fotografie über ihre Ausbildung am Lette-Verein. Während des Nationalsozialismus versuchte sie der Verfolgung als Jüdin zu entgehen und emigrierte zeitweilig mit ihrem nichtjüdischen Ehemann nach Griechenland. Später tauchte sie in Berlin unter – inzwischen geschieden. Sie überlebte; mit ihr überstand ihre Leica die Zeit der Bedrohung. Umgehend nach der Befreiung dokumentierte Eva Kemlein den Neubeginn. Sie fotografierte den ersten Magistrat im Mai 1945, spezialisierte sich dann auf die Bühnen der Stadt, insbesondere die Ost-Berliner. Als Theaterfotografin wurde sie zur Grenzgängerin. Bis ins hohe Alter hinein hielt sie Menschen und Szenen fest.

Die neue Hörstation beruht auf dem Material der Journalistin Magdalena Kemper. Die O-Töne vermitteln den lebendigen Eindruck einer Frau, die durch die verschiedenen Unterstützer, die ihr mit Versteck und Lebensmitteln geholfen haben, nicht den Glauben „an das Gute im Menschen“ verloren hat.

Kemleins Leben und Wirken wird anhand des neuen biografischen Albums und der neuen Hörstation im Gespräch zwischen Magdalena Kemper und der Autorin Dr. Simone Ladwig-Winters vorgestellt.

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Weltfriedenstag oder Antikriegstag

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Erstmals wurde in der Sowjetischen Besatzungszone am 1. September 1946 ein „Weltfriedenstag der Jugend“ begangen. Seit Beginn der 1950er Jahre wurde in der Deutschen Demokratischen Republik der 1. September als „Tag des Friedens“ bzw. als „Weltfriedenstag“ bezeichnet, an dem die Öffentlichkeit in Versammlungen und Kundgebungen zum Eintreten für den Weltfrieden aufgerufen wurde. In der Bundesrepublik Deutschland wird dieser Tag alljährlich als „Antikriegstag“ begangen. Er erinnert an den Beginn des Zweiten Weltkrieges mit dem deutschen Überfall auf Polen am 1. September 1939.

Die westdeutsche Initiative für diesen Gedenktag ging vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) aus, der erstmals am 1. September 1957 unter dem Motto „Nie wieder Krieg“ zu Aktionen aufrief. Auf dem Bundeskongress des DGB 1966 wurde ein Antrag angenommen, „… alles Erdenkliche zu unternehmen, damit des 1. Septembers in würdiger Form als eines Tages des Bekenntnisses für den Frieden und gegen den Krieg gedacht wird.“ Auch in der Gegenwart ruft der DGB am 1. September zu Kundgebungen und Veranstaltungen anlässlich des Weltfriedenstages auf und organisiert Veranstaltungen.


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