Vernissage der Ausstellung „Hu Shi (1891-1962) und die Bewegung für eine Neue Kultur“

AUSSTELLUNG

Hu Shi (1891-1962) und die Bewegung für eine Neue Kultur

Die Bewegung für eine Neue Kultur markierte den Beginn des modernen China. Die Jugend, die sich in der Bewegung für eine Neue Kultur engagierte, rezipierte mit großem Interesse westliche Kulturinhalte und begann die eigene Kultur, dort, wo sie für überkommen gehalten wurde, vehement zu kritisieren, um sie nachhaltig zu modernisieren. Die Peking-Universität war der Mittelpunkt des Engagements der Neuen Jugend und Hu Shi eine ihrer zentralen Figuren, so dass er als einer der Väter der kulturellen Erneuerung Chinas gilt.

Hu Shi nahm in seiner Ausbildung mit großem Interesse westlich geprägte Inhalte auf, war jedoch in der traditionellen chinesischen Kultur nicht minder bewandert, so dass er zu einem der wichtigsten Denker und Gelehrten im China des 20. Jahrhunderts werden konnte. Sein Esprit und seine Gelehrsamkeit strahlten weit über die Peking-Universität hinaus ins ganze Land und hatten enorme Wirkung auf das kulturelle, literarische und akademische Leben jener Tage. Als Herausgeber wichtiger Publikationsorgane förderte er das liberale Klima der zeitgenössischen öffentlichen Debatte. Gleichzeitig war Hu Shi fest verankert in der internationalen Wissenschaftsgemeinde und war nicht zuletzt auch mit deutschen Forschern seiner Zeit gut vernetzt, wie in dieser Ausstellung erstmals herausgearbeitet wird.

Die Bewegung des vierten Mai als Teil der Bewegung für eine Neue Kultur jährt sich in diesem Jahr zum 100. Mal. Anlässlich dieses Ereignisses präsentiert das Konfuzius-Institut an der Freien Universität Berlin gemeinsam mit dem Institute of Humanities and Social Sciences der Peking-Universität diese Ausstellung über Hu Shis Rolle in der Bewegung für eine Neue Kultur.

Eröffnung mit einem Vortrag des international ausgewiesenen Hu Shi-Forschers, Professor Ouyang Zhesheng 欧阳哲生, Fakultät für Geschichte, Peking-Universität.

Ausstellung: 16. Mai bis 30. Juli 2019

Vernissage: Mittwoch 15. Mai 2019, 18.15 Uhr


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Kiezspaziergang vom Heidelberger Platz zur Gartenarbeitsschule

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Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann:

„Der 209. Kiezspaziergangs findet am Samstag, dem 11. Mai, wie immer um 14.00 Uhr statt und führt in den Süden unseres Bezirkes. Treffpunkt ist der südliche U-Bahn-Ausgang Heidelberger Platz in Richtung Aßmannshauser Straße. Von dort aus gehen wir zur Lindenkirche. Dann besuchen wir das Mosse-Stift, wo uns Dr. Thuns, der Leiter des Jugendamtes, erwartet. Der Spaziergang endet in der Gartenarbeitsschule „Ilse Demme“, wo das Team der Gartenarbeitsschule mit einer Überraschung aufwartet.“


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EUROPAWOCHE 2019

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Die Europawoche 2019 wird in der Zeit vom 4. bis 12. Mai durchgeführt.

Sie ist eine Gemeinschaftsaktion der deutschen Länder, der Bundesregierung, der Europäischen Kommission und des Europäischen Parlaments und wird stets rund um die zwei Gedenktage 5. und 9. Mai gelegt. Der 5. Mai erinnert an die Gründung des Europarates 1949 in London. Den Grundstein für die Europäische Union legte der damalige französische Außenminister Robert Schuman mit seiner „Schuman-Erklärung“ am 9. Mai 1950. Heute steht der 9. Mai sinnbildlich für die Geburtsstunde der EU. Dieser Tag stellt gemeinsam mit der einheitlichen Währung (Euro), der Europaflagge sowie der Europahymne die Einheit der Europäischen Union dar.

Während der Europawoche werden in ganz Berlin zahlreiche Veranstaltungen rund um das Thema Europa angeboten, bei denen die Bürgerinnen und Bürger sich über aktuelle europäische Fragen informieren und mitdiskutieren können.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie unter:

https://www.berlin.de/sen/europa/europa-in-berlin/berliner-europawoche/


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Berlin im Mai 1945 – Fotografien von Valery Faminsky

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Berlin im Mai 1945 – Fotografien von Valery Faminsky

  1. Mai 2019 | 19.00 Uhr | Münzenbergsaal (Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin)

 

Valery Faminsky, Kriegsfotograf der Roten Armee, war von April bis August 1945 in Berlin stationiert. Dort dokumentierte er für die medizinischen Abteilungen die Versorgung und Transporte verwundeter Soldaten. Dabei entstanden eine Vielzahl bemerkenswerter Aufnahmen der kriegszerstörten Stadt und dem alltäglichen Leben der Menschen ohne jede Art von Pathos und Propaganda. Die Fotos beschreiben mit einem humanistischen Blick die Sehnsucht nach Frieden und die Wirklichkeit des Krieges und ermöglichen uns heute eine echte Zeitzeugenschaft.

 

Zum ersten Mal wird das Archiv Valery Faminskys in einer Ausstellung präsentiert. Sie ist bis zum 28. Juli 2019, rund um die Uhr, im FMP1 (Franz-Mehring-Platz 1, 10243, 1. OG) zu sehen.

Wir laden alle Freunde, Interessierten und Neugierigen herzlich zur Vernissage ein und

bittet ausdrücklich um Weiterverbreitung dieser Ankündigung.

Der Eintritt ist frei!


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Referat zum Thema „Europawahl – Weichenstellung für Demokratie und Klimaschutz“

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Referentin: Dr. Ute Scheub
Datum: Dienstag, den 30. April 2019
Zeit: 18:00 – 20:30 Uhr
Ort: Ernst-Moritz-Arndt-Kirchengemeinde, Onkel-Tom-Strasse 80, 14169 Berlin
Moderation: Boris Buchholz, Medienbüro

Vier Wochen vor der Europawahl stellt Dr. Ute Scheub ihr neues Buch “Europa – die unvollendete Demokratie” vor, das sie im Auftrag von Mehr Demokratie geschrieben hat. Ihre These: “Die Europawahl im Mai 2019 ist eine Schicksalswahl, denn Rechtspopulisten – unterstützt von Trumps Ex-Chefstrategen Steve Bannon – wollen die EU von innen zerstören. Dem müssen wir entgegentreten”. Das ginge nur, indem wir eine Vision eines von unten erneuerten Europas entwerfen, das seine Demokratie durch direkte und konsultative Formen weiterentwickele. Statt Konzerninteressen zu vertreten, müsse das Personal in Brüssel Werte wie Menschenrechte, Bürgerbeteiligung und Klimaschutz in den Mittelpunkt seines Handelns stellen.
Die Autorin wird an diesem Abend ihr Buch auch signieren.

 


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100 Jahre Bauhaus – Vielfalt, Konflikt und Wirkung

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Das Bauhaus vertrat einen höchst dynamischen, innovativen und auch radikalen Standpunkt. Es stellte sich der Herausforderung, angesichts von beginnendem Massenkonsum und Massenproduktion Antworten auf die Fragen nach einem «guten Leben für alle» und dessen Gestaltung zu finden. Fragen, die auch heute wieder mehr als aktuell sind.

Die 19 AutorInnen des Buches «100 Jahre Bauhaus. Vielfalt, Konflikt und Wirkung» kommen aus einem halben Dutzend Ländern. Sie fragen in kritischer Absicht nach dem historischen und gegenwärtigen Stellenwert dieser Schule und Produktionsstätte. Sie untersuchen auch neue, unterbelichtete und vergessene Aspekte des Bauhaus. Die Themen reichen von den Designschulen des Kaiserreichs, über die Gestaltung für die arbeitenden Schichten, die Tiraden des Dessauer Bürgertums gegen das Bauhaus bis zur Auswanderung von Bauhäuslern nach Süd- und Nordamerika.

An diesem Abend wird das mit Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung entstandene Buch präsentiert. Das Autorenteam Schroeter & Berger wird zu Beginn das beeindruckende, antifaschistische Wirken des Grafikers MAX GEBHARD (1906-1990), der am Bauhaus studierte, vorstellen. Danach Diskussion mit Bernd Hüttner, Mitherausgeber des Bandes und einigen AutorInnen.

Das Buch:
Bernd Hüttner/ Georg Leidenberger (Hg.)
100 Jahre Bauhaus. Vielfalt, Konflikt und Wirkung

Eine Veranstaltung der Bauhaus-Universität Weimar und der Hermann-Henselmann-Stiftung in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung.


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