Eröffnung der Veranstaltungsreihe „BERLIN SÜDWEST 2019

Vom Bauhaus bis zur Glienicker Brücke“

mit einer Lesung und einem Gespräch im Gutshaus Steglitz

 

“Das Bauhaus in Weimar, Dessau und Berlin – Leben, Werke und Wirkung”

mit Christiane Kruse, Kunsthistorikerin und Autorin des gleichnamigen Buches, erschienen in Edition Braus Berlin, und der Lektorin Anne Scholz, am Mittwoch, 10. April 2019, um 19.00 Uhr, im Gutshaus Steglitz (neben Schlosspark Theater), Schloßstraße 48, 12165 Berlin

Eintritt frei!

 

„Das Bauhaus das sind nicht nur die Ikonen der modernen Architektur und puristische Designklassiker, sondern auch berühmte Avantgardekünstler und exzentrische Studierende, künstlerische Vielfalt und Weltoffenheit, Experimentierfreude, pädagogische Ideale sowie Theater und Konzerte. In den nur vierzehn Jahren seines Bestehens von 1919 bis 1933 entfaltete das Bauhaus seine bis heute anhaltende Faszination. Das Buch stellt die weltbekannten und weniger prominenten Bauhausarchitekturen vor, führt zu den legendären Wirkungsstätten der Schule, den ehemaligen Wohnungen der Bauhäusler und porträtiert prominente Künstlerinnen und Künstler. Es erzählt vom unkonventionellen Leben, Arbeiten und Lernen am Bauhaus, seiner Kreativität und Lebensfreude von der enthusiastischen Gründungszeit in Weimar, der Phase der Etablierung in Dessau bis zur von den Nazis erzwungenen Auflösung in Berlin 1933.“ (Quelle: www.editionbraus.de)

Anmeldung erbeten unter folgender E-Mail (Regionalmanagement Berlin SÜDWEST).

Auf Ihre Teilnahme freuen sich die Initiatoren der Veranstaltungsreihe “BERLIN SÜDWEST2019: vom Bauhaus bis zur Glienicker Brücke – 100 Jahre Bauhaus & 30. Jahrestag des Mauerfalls Glienicker Brücke”: das Regionalmanagement Berlin SÜDWEST und das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf.

Mehr über BERLIN SÜDWEST 2019: VOM BAUHAUS BIS ZUR GLIENICKER BRÜCKEfinden Interessierte im Internet unter www.rm-berlin-sw.de


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Schoeler.Berlin – Kunsthaus für alle zeigt die Ausstellung „MASKE Aussen & Innen, Kunst & Grusel“

Bezirksstadträtin Heike Schmitt-Schmelz begrüßt am Sonntag, dem 31. März 2019, um 17 Uhr die Gäste der Ausstellungseröffnung „MASKE Aussen & Innen, Kunst & Grusel“ Schoeler.Berlin, Wilhelmsaue 126, 10715 Berlin.

Das älteste erhaltene Haus im Ortsteil Wilmersdorf ist der Bau des Berliner Fabrikanten Cornelius Adrian Hesse. Das Haus wurde 1765 als zweigeschossiges Bauernhaus errichtet und zählt zu den wenigen in Berlin existierenden bürgerlichen Landhäusern des 18. Jahrhunderts. Berliner Bankiers,  Textil-Unternehmer, Augenärzte und Intellektuelle hatten hier ihren Sitz. 2019 werden vier Ausstellungen zeitgenössischer Kunst im Schoeler.Berlin stattfinden. Diese nehmen Bezug auf den Namensgeber, die spezifischen Merkmale des Hauses, sowie dessen Nutzung und die Entwicklung des städtischen Umfelds.

Die Eröffnungsausstellung „MASKE“ thematisiert den baulichen Ist-Zustand des Hauses. Eine Ausstellung mit Arbeiten von: Thomas Behling, Sebastian Bieniek, Mariella Mosler, Susanne Ring, Stoll & Wachall zum Schein und Sein, zu Vorstellungen und Vorurteilen, über die Lust sich zu verkleiden, den Winter zu vertreiben und den Nachbarn zu erschrecken, Vermummungsverbot und Charaktermaske.

Begleitende Veranstaltungen zur Ausstellung „MASKE“:

  • Künstlergespräch mit Thomas Behling am Samstag, dem 13. April um 19 Uhr,
  • Lesung „Edgar Allan Poe: Die Maske des roten Todes“ & Konzert mit „The Snark“ (psychedelic surf guitar), am Samstag, dem 27. April um 19:30 Uhr,
  • Performance Workshop mit Stoll & Wachall am Samstag, dem 11. Mai von 16 – 20 Uhr, Anmeldung unter: info@schoeler.berlin / max 8 Teilnehmende,
  • ZeichenWerk: Zeichnen für alle, immer am Donnerstag von 18 – 20 Uhr
  • Kursleitung: Katrin Hoffert, Anmeldung unter: info@schoeler.berlin / max 8 Teilnehmende,
  • Alle Veranstaltungen sind kostenlos.

Schoeler.Berlin ist eine Einrichtung des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin, Fachbereich Kultur.
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Musikalisches mit Galyna Classe und ihrem Elektro-Akkordeon

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Gehen Sie mit uns auf eine musikalische Reise! Als erfahrene, erstklassig ausgebildete Profimusikerin bietet Galyna Classe mit ihren Elektro-Akkordeon hochwertige Unterhaltung mit einem breit gefächerten Repertoire.

Ort: Hertha-Müller-Haus, Argentinische Allee 89, 14163 Berlin,
Tel.: (030) 814 999 53
Termin: 16.04.2019
Einlass: 14:00 Uhr
Beginn: 15:00 Uhr
Kosten: 5,00 € inkl. Kaffeegedeck
Weitere Getränke werden gegen Entgelt für Sie bereitgehalten.
Anmeldung und Kartenvorverkauf im Hertha-Müller-Haus.


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Massives Insektensterben – Die Bedeutung für Natur und Mensch

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Die Volkshochschule Steglitz-Zehlendorf lädt am 11. April 2019, um 18.00 Uhr, zu einem Vortrag zum Thema „Massives Insektensterben – Die Bedeutung für Natur und Mensch“ mit Dipl.agr. Gert Läufer ein.

Der Kursleiter geht in seinem Vortrag auf Ursachen, Wirkung und zivile Gegenmaßnahmen des Insektensterbens ein:

– Momentane Situation in der Natur
– Ursachen
– Ökologische Zusammenhänge
– Was können / müssen wir als Einzelne tun oder lassen?

In der anschließenden Diskussion sind Ihre eigenen Erkenntnisse und Fragen zum Thema willkommen.

Anmeldung im Online-Benutzerkonto (www.berlin.de/vhs), per E-Mail, postalisch oder persönlich während unserer Servicezeiten.
Kursnummer SZ115-022: „Massives Insektensterben – Die Bedeutung für Natur und Mensch
Datum: 11. April 2019, 18:00 bis 20.00 Uhr
Ort: VHS Steglitz-Zehlendorf, Onkel-Tom-Str. 14, Raum 28
Die Teilnahme an der Veranstaltung kostet 6,- € und ist auf maximal 18 Teilnehmende begrenzt.


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Armin Woy erzählt aus seinem Buch „Berliner Schicksalsorte – 42 Orte, die Geschichte machten“

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Überall in Berlin finden wir Orte, an denen bedeutende Dinge passiert sind: Unter den Linden zog die junge Prinzessin Luise 1793 triumphal in Berlin ein, um wenig später Friedrich Wilhelm III. zu heiraten. An der Königsallee wurde 1922 der deutsche Außenminister Walter Rathenau ermordet. An der Bösebrücke, am S-Bahnhof Bornholmer Straße, fiel 1989 die Berliner Mauer.

Armin Woy beschreibt schicksalhafte Orte und ihre Geschichte – vom Mittelalter bis in unsere Zeit. Auch Orte aus Steglitz-Zehlendorf werden in Wort und Bild vorgestellt.

Termin: Dienstag, 16. April 2019, um 18 Uhr
Eintritt: frei
Voranmeldungen und weitere Informationen unter: Tel. (030) 90299-2410
Veranstaltungsort: Ingeborg-Drewitz-Bibliothek, Grunewaldstraße 3, 12165 Berlin, 3. OG im Einkaufszentrum “Schloss” (barrierefrei)
Veranstalter: Eine Veranstaltung der Ingeborg-Drewitz-Bibliothek Steglitz-Zehlendorf


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Faszien – faszinierendes Netzwerk unseres Körpers

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Die Faszien – ein synonymer Begriff für unser Bindegewebe – sind ja schon länger in aller Munde, aber was ist genau dran an den Faszien und was in unserem Körper ist eigentlich alles Faszie?
Gehen tatsächlich 80% aller Rückenbeschwerden auf “fasziale Verklebungen” zurück? Was können “neue” fasziale Therapieformen für die Faszien leisten? Was bedeuten geschmeidige Faszien für unsere Alltagsbewegungen? Müssen unsere Anatomiemodelle neu überdacht werden und wie verändert das unser Verständnis von Trainingsmethodik? Und wie könnte ein Faszien-Training aussehen?

Aufgrund der großen Nachfrage im Vorjahr wiederholen wir den Vortrag mit kleinen Übungen von Matthias Winnig, M.A. (Körpertherapeut und Gesundheitspraktiker Bfg für chinesische Bewegungs- und Kampfkünste).

Termin: Donnerstag, 11. April 2019, um 18 Uhr
Eintritt: frei
Voranmeldung unter: Tel. (030) 90299-2410
Weitere Informationen: Tel. (030) 90299-2410
Veranstaltungsort: Ingeborg-Drewitz-Bibliothek, Grunewaldstraße 3, 12165 Berlin, 3. OG im Einkaufszentrum “Schloss” (barrierefrei)
Veranstalter: Eine Veranstaltung der Ingeborg-Drewitz-Bibliothek Steglitz-Zehlendorf


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Enthüllung der Informationsstele Die „Rassenhygienische und bevölkerungsbiologische Forschungsstelle“

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Die Stele, nach einem Entwurf von Karin Rosenberg, erinnert an die Geschichte der „Rassenhygienischen und bevölkerungsbiologischen Forschungsstelle“ und ihre besondere Rolle bei der Verfolgung der Sinti und Roma.

Die Stele wird am Freitag, den 29. März 2019, 11 Uhr, Unter den Eichen 82 – 84, Ecke Bötticherstraße, 12203 Berlin, der Öffentlichkeit übergeben.

Es sprechen:

– Ralf Wieland, Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin,
– Petra Rosenberg, Vorsitzende des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg e.V.,
– Frank Mückisch, Bezirksstadtrat für Bildung, Kultur, Sport und Soziales.

Hintergrundinformationen:

“Die „Rassenhygienische und bevölkerungsbiologische Forschungsstelle“

In der Zeit des Nationalsozialismus befand sich an diesem Ort als Abteilung des Reichsgesundheitsamts die „Rassenhygienische und bevölkerungsbiologische Forschungsstelle“.

Initiator und Leiter der Forschungsstelle war ab 1936 der Jugendpsychiater und überzeugte Vertreter der NS-Rassenpolitik Robert Ritter (19011951). Zu seinen engsten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zählte die Krankenschwester Eva Justin (19091966). Die Hauptaufgabe der Stelle bestand im Erfassen und Erforschen von Sinti und Roma sowie dem Sammeln personenbezogener Daten.

1936 im Zwangslager Berlin-Marzahn internierte Sinti und Roma gehörten zu den ersten „Untersuchungsobjekten“, die Ritter und sein Mitarbeiterstab genealogisch befragte und anthropologisch vermaß. Bei den oftmals erzwungen Untersuchungen kam es zu Demütigungen und Misshandlungen. “Es kamen die Rassenforscher; die haben uns vermessen. Das Gesicht, die Augen, die Haarfarbe usw. Dann haben sie uns Blut abgenommen.” (Der Zeitzeuge Peter Böhmer, Berlin 2009)

Die Forschungsstelle wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziert und kooperierte mit dem Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik. Bei dessen vormaligem Leiter Eugen Fischer (18741967) promovierte Justin 1943 mit einer Arbeit über Kinder der Sinti, die nach Abschluss der Untersuchungen nach Auschwitz deportiert und ermordet wurden.

Gemäß der Rassenideologie galten Sinti und Roma wie Juden als „artfremd“ und wurden mit gesetzlichen und polizeilichen Maßnahmen systematisch entrechtet. 1938 beauftragte der Reichsführer SS Heinrich Himmler die Forschungsstelle, in Zusammenarbeit mit dem Reichssicherheitshauptamt die reichsweite Registrierung aller Sinti und Roma durchzuführen.

Bis 1944 verfassten Ritter und sein Mitarbeiterstab etwa 24.000 „Gutachten“, mit Empfehlungen zur Zwangssterilisation und Deportation. Nach dem „Auschwitzerlass“ Himmlers vom 16. Dezember 1942 begannen die Deportationen in die Konzentrations- und Vernichtungslager. Insgesamt wurden rund 500.000 Sinti und Roma Opfer der nationalsozialistischen Rassenideologie.

Ritter und Justin fanden nach 1945 im jugendpsychiatrischen Dienst der Stadt Frankfurt/Main Anstellung. Ermittlungsverfahren gegen sie wurden „aus Mangel an Beweisen” eingestellt. Ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nutzten Unterlagen der Forschungsstelle weiter und trugen zur fortgesetzten Diskriminierung wie zur Ablehnung von Entschädigungsansprüchen von Sinti und Roma bei.

Die offizielle Anerkennung der Sinti und Roma als Opfer des Genozids erfolgte erst 1982 durch Bundeskanzler Helmut Schmidt. 1988 erinnerte erstmals eine Ausstellung vor Ort an die Rolle der Forschungsstelle und des Reichsgesundheitsamts im Nationalsozialismus. 1995 wurde in der Bibliothek des Gebäudes eine Gedenktafel angebracht, initiiert nach einem Zeitzeugengespräch Otto Rosenbergs mit Lichtenberger Schülern über sein Schicksal als Kind im Zwangslager Marzahn und Opfer dieser „Rassenforscher“.
Judith Hahn “


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Veranstaltungsreihe Stadtlabor 2050 – Ausstellung und Round Table Talk

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Veranstaltungsreihe Stadtlabor 2050

Ausstellung und Round Table Talk

Die Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung und entwicklungspolitische Projekte des Bezirksamtes in Kooperation mit www.plattformnachwuchsarchitekten.de laden* am Dienstag, dem 9. April 2019, um 19 Uhr* zur Ausstellung und anschließenden Gesprächsrunde zum Thema „Der öffentliche Raum – ein Ort für Alle?“ im Rathaus Charlottenburg (BVV-Saal), Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin, ein.

Wie können öffentliche Plätze aufgewertet und für unterschiedliche Nutzer*innengruppen sinnvoll erschlossen werden? Welche öffentlichen Räume werden als lebensnah und sicher wahrgenommen, welche als menschenunfreundlich
und untauglich für alltägliche Anforderungen? Wie kann und soll die öffentliche Hand den Spagat zwischen anspruchsvoller Landschaftsarchitektur, Platzgestaltung, Klimaanpassungsstrategien, effektiver Grünpflege und robusten Nutzungsansprüchen am besten lösen? Wie können sich Bürger*innen einbringen?

Impulsvortrag:

Matthias Einhoff über die öffentlichen und gemeinwohlorientierten Aufgaben des Zentrums für Kunst und Urbanistik in Moabit.

Gesprächsrunde

  • Claudia Reich-Schilcher, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen
  • Matthias Einhoff, KUNSTrePUBLIK e.V., ZK/U Berlin,
  • Eike Richter, Vorsitzender des Landesverband Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla),
  • Oliver Schruoffeneger, Bezirksstadtrat Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt Charlottenburg Wilmersdorf,
  • Moderation: Yasser Almaamoun, www.plattformnachwuchsarchitekten.de

Die prämierten Wettbewerbsarbeiten der Plattformnachwuchsarchitekten „Stadt im Wandel – Stadt der Ideen“ (http://www.plattformnachwuchsarchitekten.de/wettbewerb.html) werden dabei öffentlich ausgestellt.

Anmeldung bei Lidia Perico, E-Mail: bne@charlottenburg-wilmersdorf.de: bne@charlottenburg-wilmersdorf.de.


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ERÖFFNUNG Fairtrade Point im Rathaus Charlottenburg

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Am Dienstag, dem 2. April 2019, um 13 Uhr wird im Rathaus Charlottenburg (Haupteingang: „Torwart“-Zimmer), Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin, unter Beteiligung der Bezirksamtsmitglieder der Fairtrade Point eröffnet. Der Fairtrade Point ist eine Kooperation zwischen der Fairtrade Town Begleitgruppe, dem Weltladen Ndoro-Trading und der Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Dort haben Mitarbeiter*innen und Besucher*innen die Möglichkeit, Produkte aus Fairem Handel und ökologischem Anbau zu probieren und einzukaufen. Sie finden neben einer vielfältigen Auswahl (z.B. an Kaffee, Tee, Schokolade, Fruchtsäfte) auch vielfältige Informationen rund um den Fairen Handel, können ausgewählte Produkte verkosten und an Veranstaltungen teilnehmen. Der Fairtrade Point ist ein Angebot an alle Mitarbeiter*innen und Besucher*innen des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf, Produkte aus Fairem Handel und ökologischem Anbau für Veranstaltungen, Dienstbesprechungen, etc. einzukaufen.

Dank des globalen Handels können Produkte aus der ganzen Welt konsumiert werden. Dieser konventionelle Handel ist jedoch oftmals alles andere als fair – Kinderarbeit, fehlender Arbeitsschutz, ausbeuterische Arbeit, Umweltverschmutzung sind die Folge ungerechter globaler Lieferstrukturen. Bereits seit den 70er Jahren gibt es daher die Entwicklung des fairen Handels, der u.a. einen sicheren Lohn, gerechtere Lieferketten, bessere Gesundheitsversorgung und nachhaltige Unterstützung der Kleinbauerkooperativen fördert. Ebenso bedeutend ist für Produzent*innen der ökologische Anbau. Die Nutzung regionaler Produkte schützt die Umwelt, schont Ressourcen und verringert die klimaschädlichen Treibhausgasemissionen.

Mit bundesweit jährlich ca. 300 Milliarden Euro Kostenvolumen wiegt der Markt öffentlicher Beschaffung schwer. Wir als Kommune tragen durch unser Einkaufsverhalten eine große Verantwortung im Umwelt- und Klimaschutz sowie fairer Arbeitsbedingungen weltweit. Mit unserem Kaufverhalten können wir einen aktiven Beitrag leisten, dass sich weltweit gerechtere Handelsstrukturen durchsetzen. Zu diesem Zweck regelt der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf mit dem Beschluss vom 06.11.2018 die Beschaffung von Produkten für den eigenen Verbrauch und ihre Vergabe- und Ausschreibungspraxis für Catering, Zuwendungsempfänger*innen und die Verpachtung bezirklicher Räume und Kantinen.

Den Titel „Fairtrade Town Charlottenburg-Wilmersdorf trägt der Bezirk seit 2011 und ist damit Vorreiter aller Berliner Bezirke. Die ehrenamtliche Fairtrade Town Kerngruppe engagiert sich durch Aktionen und Infoveranstaltungen im Bezirk.

Mit dem Beschluss und dessen Umsetzung wird ein Zeichen gesetzt, dass sich auch die Bezirksverwaltung für gerechtere Handelsbedingungen und damit für nachhaltigen Konsum und Produktion einsetzt.

Fairtrade Point im Rathaus Charlottenburg
Öffnungszeiten: Montag und Mittwoch: 10 – 14 Uhr, Donnerstag: 14 – 18 Uhr


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