Frühlingsfest im Haus der Jugend „Anne Frank“

Das Haus der Jugend “Anne Frank”, Mecklenburgische Str. 15, 10713 Berlin, veranstaltet am Freitag, dem 12.04.2019, ab 16 Uhr sein traditionelles Frühlingsfest mit vielen Spielständen, Kistenklettern, einem Grillstand, Kaffee, Kuchen und einem tollen Bühnenprogramm für Kinder, Jugendliche und Familien.

Der Eintritt und die Spiele sind kostenlos.

Das Programm der Osterferien vom 15.04. – 16.04. 2019 im Haus der Jugend Anne Frank:

Offener Bereich von 12 – 19 Uhr für Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren.

Die Angebote sind Töpfern, Graffiti, Musik, TT-Wanderpokal, Fußball, Volleyball, Osterbasteln, Ostereier suchen, Einrad fahren, Kettcar fahren, Barbecue u.vm.

Für die Theaterinteressierten gibt es zusätzlich täglich ab 13:00 Uhr die Möglichkeit beim Jugendtheater Berlin teilzunehmen. Es wird gemeinsam ein eigenes Theaterstück entwickelt. Das Angebot ist für Menschen von 11-18 Jahren.

Für das leibliche Wohl gibt es täglich Snacks, Süßigkeiten und Getränke.

Weitere Informationen im Haus der Jugend Anne Frank unter www.hdj-annefrank.de oder Tel 83223651 (14.00 – 21.00 Uhr).


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Die Hexen sind los – Walpurgisfahrt in der Wuhlheide

In der Köpenicker Wuhlheide sind die Hexen los. Ein Sonderzug startet vom Hauptbahnhof der kleinen Bahn gegen 18 Uhr zur Fahrt durch die abendliche Wuhlheide.

Zwischendurch wird zu einem Spaziergang durch den dunklen Wald, der von Hexen und Geistern begleitet wird, eingeladen. Zur Stärkung gibt es unterwegs eine Rostbratwurst, heißen Geisterpunsch, Hexentee und Stockbrot frisch vom Scheiterhaufen.

Ende der Veranstaltung ist ca. 22 Uhr

Im Kartenpreis von 9 Euro für Kinder bzw. 11 Euro für Erwachsene sind eine Bratwurst und ein Heißgetränk enthalten.

Die für diese Veranstaltung nötige Reservierung ist über die Homepage www.parkeisenbahn.de oder telefonisch unter 030 / 538926-60 möglich.


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Die Künstliche Intelligenz des Kapitals Buchvorstellung und Diskussion

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Die umfangreichsten Ressourcen, die meiste Rechenkapazität, die besten Leute, die klügsten Wissenschaftler*innen, die avanciertesten neuronalen Netze, die umfangreichsten Datenbanken, kurz, das Beste, was die Menschheit an Wissen hervorgebracht hat, dient – abgesehen von Marketing-Gags wie Go-Spielen und Feigenblättern wie besserer Krebsvorsorge – in erster Linie dazu, herauszufinden, was wir als nächstes kaufen werden.

Künstliche Intelligenz (KI) steht im Zentrum des gegenwärtigen Digitalen Kapitalismus. Seine Protagonisten wollen ihre weltweit dominierende Rolle in Ökonomie und Gesellschaft ausbauen, ihre Geschäftsmodelle konsolidieren und ihr Verwertungsmodell sichern. Ob es um die plattformkapitalistische Verwertung oder die Überwachung von digitaler Arbeit, ob es um Kunden und Nutzerinnen geht oder um die Zukunft bzw. Prekarisierung der Arbeit, in allen drei zentrale Fragen spielen KI-Technologien eine wichtige Rolle.

Künstliche Intelligenz steht an der Schwelle zum Massenmarkt und zur Alltagstechnologie in einem auf Big Data, User Generated Content und der Etablierung plattformkapitalistischer Ökosysteme folgenden logischen Schritt: Plattform-Kapitalismus 2.0.

Eins steht jedenfalls fest: Künstliche Intelligenz ist dabei, zum Alltagsphänomen zu werden. Es ist abzusehen, dass Wissen und Fähigkeiten rund um KI, Big-Data-Analysen und maschinelles Lernen ebenfalls zum Alltag, zum nächsten großen Ding im Kapitalismus werden – technologisches, soziales und finanzielles Heilsversprechen zugleich.

Mit Timo Daum, Anna-Verena Nosthoff, Julia Schneider und Carolin Wiedemann; Moderation Nina Galla.

  • Timo Daum ist Physiker, arbeitet als Hochschullehrer und publiziert zu Themen rund um Digitalisierung und Kapitalismus. Im März ist sein Buch «Die Künstliche Intelligenz des Kapitals» bei der Edition Nautilus erschienen.
  • Nina Galla ist Referentin für die Enquete-Kommission «Künstliche Intelligenz» für die Linksfraktion im Bundestag. Nina beschäftigt sich seit 2004 beruflich mit Digitalisierung und ist seit 2010 ehrenamtlich netzpolitisch aktiv. Vor ihrer Aufgabe für die Linksfraktion war sie einige Jahre im Bereich digitale Bildung für Erwachsene und Lehrkräfte tätig.
  • Anna-Verena Nosthoff ist freie Autorin, Philosophin und politische Theoretikerin. Jüngste essayistische Veröffentlichungen vor allem zur Kybernetisierung des Politischen bzw. den politischen Konsequenzen der Digitalisierung u.a. in der NZZ (Feuilleton), Republik, Internazionale, Public Seminar, agora42, Spex sowie Merkur (Blog). Sie ist Mitherausgeberin der Zeitschrift engagée. Politisch-Philosophische Einmischungen.
  • Julia Schneider ist (zusammen mit Lena Kadriye Ziyal) Autorin des Comics «We need to Talk, AI», dieser bietet einen ungewöhnlichen Zugang zum Thema Künstliche Intelligenz. Er lädt ein zu einer illustrierten Reise durch die Dimensionen und Auswirkungen der Künstlichen Intelligenz und diskutiert wichtige Chancen und Risiken.
  • Carolin Wiedemann ist Journalistin und Soziologin. Sie hat zur Frage nach der Subversion in Zeiten der Informatisierung promoviert und schreibt jetzt  für die FAQ und das FAS Feuilleton, analyse&kritik und das Missy Magazine über Macht, Maschinen, Migration, Utopien und Protest.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Verlag Edition Nautilus statt. Der Eintritt ist frei.


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Osterspaziergang in Friedenau − Eine idyllische Landgemeinde

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BezirksTOUR mit Dr. Petra T. Fritsche

 

  • Sonntag, den 21.04.2019 um 11:00 Uhr
  • Der Treffpunkt wird bei Anmeldung bekannt gegeben.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Wir sehen die Architektur der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert: Villen der Rohbauern und Putzbauern, Jugendstilmiethäuser der Bourgeoisie und erinnern uns an die berühmten Bewohner_innen: Günter Grass, Karl Schmidt-Rottluff, Max Herrmann-Neiße, Uwe Johnson sowie Widerstandskämpfer_innen der Roten Kapelle.

Zur Zeit der Berliner Luftbrücke starben zwei amerikanische Piloten beim Absturz eines Versorgungsflugzeugs im Juli 1948 in der Handjerystraße. Der Stadtspaziergang endet mit Informationen in der Stierstraße zu den dort liegenden Stolpersteinen.

Anmeldungen bitte bis zum 14.04.2019 per E-Mail an Petra Fritsche.

 


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Die Dorfaue von Alt Schöneberg zwischen Dominicusstraße und Eisenacher Straße – Ein Rundgang mit Sigrid Masuch

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Wer waren eigentlich die die sogenannten »Millionenbauern«? Unser Rundgang führt entlang ihrer prachtvollen Villen und zu ihren Grabstellen auf dem Friedhof Alt-Schöneberg und beleuchtet auch die Entwicklung der Ausflugskultur in der Schöneberger Hauptstraße.

Im Anschluss können im Jugend Museum vielfältige Lebensweisen und die queere Geschichte des Schöneberger »Regenbogenkiezes« erkundet werden – historisch und aktuell.

 


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Ernst Busch Gedenken zum 39. Todestag – Blumen für Ernst Busch – Teil 2

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Am 08. Juni 1980 verstarb der Jahrhundert-Sänger und -Schauspieler Ernst Busch, der von 1929 bis zu seiner Flucht vor den Häschern des Naziregimes 1933 hier in der Künstlerkolonie wohnte (und auch nochmal wieder vom Mai 1945 bis 1946).

Zu seinem ehrenden Gedenken legt die Ernst-Busch-Gesellschaft zusammen mit dem Verein der Berliner Künstlerkolonie wie jedes Jahr Blumen an der Gedenktafel seines ehemaligen Wohnhauses in der Bonner Staße 11 ab 13 Uhr und lädt zu einer kleinen Performance mit Liedern aus dem Repertoire des „Barrikadentaubers“, der mit der bisweilen schneidend scharfen und zum Revoluzzen treibenden, bisweilen ironisierenden, aber auch eindringlich vom Frieden singenden Stimme die sozialen Bewegungen des 20. Jahrhunderts sowohl kommentierte als auch selber prägte.


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Ernst Busch Gedenken zum 39. Todestag – Blumen für Ernst Busch – Teil 1

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Am 08. Juni 1980 verstarb der Jahrhundert-Sänger und -Schauspieler Ernst Busch, der von 1929 bis zu seiner Flucht vor den Häschern des Naziregimes 1933 hier in der Künstlerkolonie wohnte (und auch nochmal wieder vom Mai 1945 bis 1946).

Zu seinem ehrenden Gedenken legt die Ernst-Busch-Gesellschaft zusammen mit dem Verein der Berliner Künstlerkolonie wie jedes Jahr Blumen an der Gedenktafel seines ehemaligen Wohnhauses in der Bonner Staße 11 ab 13 Uhr und lädt zu einer kleinen Performance mit Liedern aus dem Repertoire des „Barrikadentaubers“, der mit der bisweilen schneidend scharfen und zum Revoluzzen treibenden, bisweilen ironisierenden, aber auch eindringlich vom Frieden singenden Stimme die sozialen Bewegungen des 20. Jahrhunderts sowohl kommentierte als auch selber prägte.


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Ausstellungseröffnung Katrin von Lehmann – Leerstelle des Unbekannten/Nichts stimmt mehr

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Die Ausstellungseröffnung der Künstlerin Katrin von Lehmann – Leerstelle des Unbekannten/Nichts stimmt mehr, Teil 2, findet am 12.04.2019, um 18.00 Uhr, im Studio der Schwartzschen Villa, in der Steglitzer Grunewaldstraße 55 statt. Sie ist dort vom 13.04. – 05.05.2019 jeweils von Mo bis So in der Zeit von 10 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt zu sehen.

Rahmenprogramm zur Ausstellungseröffnung:

18 Uhr: „Linie und Geste. Überlegungen zu Kunst und Anthropologie“, Vortrag von Prof. Dr. Sabine Mainberger, Komparatistin
19.30 Uhr: Katrin von Lehmann im Gespräch mit Martin Pfahler

Veranstalter: Fachbereich Kultur Steglitz-Zehlendorf
Weitere Informationen: (030) 90299-2212, E-Mail
www.kultur-steglitz-zehlendorf.de

In der Ausstellung Leerstelle des Unbekannten/Nichts stimmt mehr, Teil 2 präsentiert die Zeichnerin Katrin von Lehmann die Ergebnisse einer neuen Versuchsanordnung ihres mehrjährigen gleichnamigen Projekts, die sie vom 13.3. bis zum 11.4. im Studio der Schwartzschen Villa entwickelte.

Ausgangspunkt und Motivation des 2015 begonnenen Projekts war das Ergebnis des Human-Genom-Forschungsprojekts, das den bisherigen Wissensstand zum genetischen Prozess in Frage gestellt hat. Auch Katrin von Lehmanns Projekt zur Erforschung der Zeichnung beruht auf der Suche nach neuen Zusammenhängen.

Im Studio der Schwartzschen Villa wird sie ihre Versuchsanordnung auf den Raum beziehen. Wie wird ihr Regelwerk umzusetzen sein, wenn der Zeichnungsträger nicht der Tisch ist, sondern die physischen Begrenzungen und Wände des Raumes?

Seit 2009 untersucht die Zeichnerin ann vor allem das Themenfeld Kunst und Wissenschaft. Besonders interessiert sie das Experiment und sein innewohnendes Potenzial, die komplexen, chaotisch anmutenden Prozesse in den Lebenswissenschaften zu erklären. Das heißt, dass Unbekanntes und Unerforschtes in einer experimentellen Anordnung sichtbar gemacht werden kann. Nach Recherchen zu Themen wie Wolkenklassifikation, Zellkernteilung, menschliche Vielfalt und genetische Grundlagenforschung entwickelt sie oft von Interviews mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern angeregt künstlerische Experimentalanordnungen.

Gefördert aus Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Europa Ausstellungsfonds für die Kommunalen Galerien der Berliner Bezirke.


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Ausstellungseröffnung Nasan Tur – Back and Forth

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In der Einzelausstellung von Nasan Tur in der Schwartzschen Villa wird es um die Verletzlichkeit der in der Demokratie so wichtigen Instanzen Journalismus und Politik gehen. Der in Berlin lebende und nicht erst seit der DOCUMENTA 14 international bekannte Nasan Tur macht mit seinen Neuproduktionen auf wichtige Fragen zu Vergessen, Erinnern, Intimität und Demokratie in der heutigen Zeit aufmerksam.

Ort: Schwartzsche Villa / Galerie, Grunewaldstraße 55, 12165 Berlin
Dauer: 13.04. – 10.06.2019
Eröffnung: 12.04.2019, 19.00 Uhr
Öffnungszeiten: Mo-So 10-18 Uhr
Eintritt frei
Weitere Informationen: (030) 90299-2212, E-Mail
www.kultur-steglitz-zehlendorf.de
Veranstalter: Fachbereich Kultur Steglitz-Zehlendorf

In Memory as Resistance (2019) geht es um die Verhaftung und Ermordung von Journalisten weltweit sowie um das Erinnern als bewussten Moment des Widerstands. Indem Tur in einer ritualisierten Geste die fotografischen Porträts der verfolgten und getöteten Berichterstatter zusammenknüllt und sanft wieder ausstreicht, macht er auf den aktiven Moment des Gedenkens an eine der wichtigsten Instanzen der Demokratie aufmerksam.

In der Arbeit Speech (2019), die er für das Documenta-Radio (2017) produzierte und erstmalig als Audioinstallation im Raum zeigt, befreit Tur politische Reden von den Worten, sodass nur die körperlichen Geräusche wie Atmen und Räuspern berühmter Politiker den Raum füllen. Es entsteht eine Intimität, die die Zuhörenden auf die Verletzlichkeit des Sprechers lenkt und eine Selbstbefragung zum eigenen Anspruch an die Politik auslöst.

In der von Christine Nippe kuratierten Ausstellung geht es um die Frage der politischen Teilhabe und des Verteidigens demokratischer Grundwerte in bewegten Zeiten. Nasan Tur dazu: „Dieser Prozess ist ein Hin und Her zwischen dem Verschwindenlassen und Wiederherstellen von etwas, zwischen Vergessen und Erinnern. Was ist wichtig? Welche Entscheidungen treffe ich in meinem Leben und wer will ich sein?”

Nasan Tur, 1974 in Offenbach geboren, lebt in Berlin. Studium an der HfG Offenbach und Städelschule, Frankfurt. Ausgezeichnet mit dem Will-Grohmann-Preis der Akademie der Künste, Berlin (2012) und dem Villa Massimo Preis, Deutsche Akademie Rom (2014). Einzelausstellungen u.a. Pori Art Museum, Finnland (2018), Fondazione Pini, Mailand (2017), Kunsthalle Göppingen (2017), Kunst Haus Wien (2016), Museen di Villa Torlonia, Rom (2015), WEST, Den Haag; Niederlande (2015), Kunstraum Innsbruck (2014), Kunsthalle Mannheim (2011), Kunstmuseum Stuttgart (2009), Aufenthalt in der Villa Massimo, Rom (2014). Teilnahme an der DOCUMENTA 14, 10. Istanbul Biennale und 6. Taipei Biennale. Gruppenausstellung in Häusern wie Centre Pompidou, Paris, Palais de Tokyo, Paris, Martin-Gropius-Bau, Berlin, Hamburger Bahnhof, Museum für Gegenwart, Berlin, Lentos Kunstmuseum, Linz, Whitechapel Gallery, London, Schirn Kunsthalle, Frankfurt, Städel Museum, Frankfurt.

Zur Ausstellung erscheint ein editiertes Künstlerbuch.

Rahmenprogramm:
Zum Gallery Weekend Berlin: Künstler-Kuratorin-Führung mit Nasan Tur und Christine Nippe am Sonntag, 28.04.2019, 14.00 Uhr

Gefördert aus Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Europa Spartenoffene Förderung und Ausstellungsfonds für die Kommunalen Galerien der Berliner Bezirke.


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Ausstellungseröffnung der Künstlerin Rebecca Raue – Notizen vom Rand der Zeit

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Die Ausstellung der Künstlerin Rebecca Raue “Notizen vom Rand der Zeit” wird im Gutshaus Steglitz, Schloßstraße 48, gezeigt.

Dauer: 12.04.-23.06.2019
Öffnungszeiten: Mo bis So von 10 bis 18 Uhr
Eröffnung: Do, 11.4.2019, 17 Uhr
Weitere Informationen: (030) 90299-2302
Eintritt frei
Kuratorin: Dr. Brigitte Hausmann, Leitung Fachbereich Kultur Steglitz-Zehlendorf
Veranstalter: Fachbereich Kultur Steglitz-Zehlendorf, Informationen: (030) 90299-2212, E-Mail, www.kultur-steglitz-zehlendorf.de

In der Ausstellung Notizen vom Rand der Zeit im Gutshaus Steglitz thematisiert Rebecca Raue subtil die Geschichte und Atmosphäre des klassizistischen Gebäudes und setzt ihm gezielt Widerspenstiges und Wildes entgegen. Die Künstlerin hinterfragt die herkömmlichen Bilder von Weiblichkeit und Männlichkeit. Sie schöpft aus den Bildern der Vergangenheit, um eine in die Zukunft gerichtete Vision der Gleichberechtigung aufzuzeigen.

Ihre Leitfragen zur Ausstellung lauten: Wo ist der Rand der Zeit? Welche Räume befinden sich jenseits dieser unsere Leben strukturierenden Größe? Wie verändert der Blick vom Rand unsere Sicht auf die Strukturen, die uns vorgegeben erscheinen? Fällt das Licht auf andere Aspekte, Geschichten und Formen? Wenn wir das, was im Schatten lag, plötzlich sehen können, wird es uns möglich, alte Muster zu brechen und Raum zu schaffen für Visionen, die von einer anderen Weisheit getragen sind? Rebecca Raue zu ihrer Titelwahl: „Ich mag die Position am Rand, weil sie ein Dazwischen suggeriert einen Fuß da, einen Fuß da und etwas Verbindendes hat. Es ist spannend, dort zu balancieren und zu gucken, wie ich die Vielseitigkeit halten und kommunizieren kann. Ich würde sagen, der Rand ist generell eine gute Position für die Kunst.“ Rebecca Raue erschließt, indem sie das Alte neu betrachtet, Räume zur Kontemplation über die Zukunft.

In Rebecca Raues farbintensiven, fein komponierten Arbeiten kann der Betrachter auf innere Reisen gehen. In ihren Bildern benutzt die Künstlerin Chiffren, um einen Ausdruck für die nicht-sichtbare Welt zu finden. Es geht um ein Sichtbarmachen des Unsichtbaren. Die Künstlerin ist fasziniert von individuellen Linien, Wegen und Räumen im Innern des Menschen und baut aus ihnen Landschaften, die zum Verweilen einladen.

Rebecca Raue wurde 1976 in Berlin geboren. Sie studierte an der Universität der Künste/Berlin bei Georg Baselitz und Rebecca Horn und war bei Rebecca Horn Meisterschülerin. Sie hatte Einzelausstellungen u.a. in der Bumiller Collection Berlin, Museum Ludwiggalerie Schloss Oberhausen, Galerie Michael Schultz Berlin und der Konrad-Adenauer-Stiftung Berlin. Außerdem war sie in vielfältigen Gruppenausstellungen in Valparaíso/Chile, Bingen/Deutschland, New York/USA, Salzburg/Österreich oder Zürich/Schweiz vertreten.

Anlässlich der Ausstellung erscheint ein Katalog im Revolver Verlag mit Texten von Gunnar Lützow und Julia Latscha sowie einem Interview zwischen Brigitte Hausmann und Rebecca Raue.

Rahmenprogramm
Sonntag, 19. Mai, 14 Uhr: Künstlerinnengespräch und Führung mit Rebecca Raue und Brigitte Hausmann

Gefördert aus Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Europa Ausstellungsfonds für die Kommunalen Galerien der Berliner Bezirke und des Bezirkskulturfonds.


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