Calendar

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Feb
26
Mi
2020
Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels in der Stadtbibliothek @ Eberhard-Alexander-Burgh-Bibliothek
Feb 26 um 16:30 – 19:00
Künstler Stammtisch @ Theater Coupe
Feb 26 um 19:00 – 22:00
Verlag der Künste. Der Henschelverlag in der DDR – Archiveröffnung @ Akademie der Künste
Feb 26 um 19:00 – 21:00
Verlag der Künste. Der Henschelverlag in der DDR - Archiveröffnung @ Akademie der Künste
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Mit seinem Buchprogramm, das die Gebiete Musik, Film, Theater und bildende Künste gleichberechtigt neben unterhaltende Kunstformen wie Kabarett und Varieté stellte, war der Henschelverlag nicht nur in der DDR ein Unikum. Das Verlagsarchiv in der Akademie der Künste gibt Auskunft über ein Stück Kultur- und Zensurgeschichte des „Leselands“ DDR. In Dokumenten und Gesprächen werden Schlaglichter auf die Geschichte des Verlags geworfen. Mit Jenny Erpenbeck, Franziska Galek, Irina Liebmann, Christoph Links, Konstantin Ulmer u. a.

Feb
28
Fr
2020
Stephan Bormann. Sologitarren (Spätsünder-Meisterkonzert) @ Saitenflügel - Konzertsaal L12 im Künstlerhof Alt-Lietzow
Feb 28 um 20:00 – 22:00
Stephan Bormann. Sologitarren (Spätsünder-Meisterkonzert) @ Saitenflügel - Konzertsaal L12 im Künstlerhof Alt-Lietzow
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DER ALLROUNDER AN DER GITARRE

Stephan Bormann, studierter Jazz-Gitarrist mit extremer Offenheit für jede Spielart origineller Musik, zählt zu den vielseitigsten deutschen Gitarristen. Mit kreativem Spaß schafft er Klänge, die sich in die jeweiligen Projekte fügen und prägt diese mit seinem individuellen Stil. Stephan Bormann ist Professor für Gitarre Jazz/Rock/Pop an der Hochschule für Musik in Dresden.

DER KOMPONIST

Stephan Bormann ist erfolgreicher Musiker (u.a. mit dem Cristin Claas Trio, dem 10String Orchestra, seiner Band Open Range oder im Konzert mit Jazzstars wie Nils Landgren) und Komponist hoch geschätzter Publikationen bei Schott Music (Solo Guitar Book) und im AMA-Verlag (Acoustic Guitar Duets).

 

Feb
29
Sa
2020
Workshop Qigong und Taiji @ Konfuzius-Institut
Feb 29 um 13:00 – 16:00
Workshop Qigong und Taiji @ Konfuzius-Institut
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Die chinesischen Bewegungsübungen Qigong 气功 und Taiji 太极拳 basieren auf der philosophischen Grundidee der Einheit von Mensch und Natur, vom Yin und Yang und deren Interaktion mit den fünf Elementen. Im Workshop wird Rebecca Lee, langjährige Lehrerin für Qigong und Taiji, gemeinsam mit den TeilnehmerInnen Qigong-Formen wie „Die kostbaren Brokate“ (八段锦 Baduanjin) und einfache Taiji-Sequenzen einüben.

Der Workshop ist für AnfängerInnen und Fortgeschrittene geeignet.

Musiktheaterstück “Eine ganz normale Klasse” zum Thema Kinderrechte und häusliche Gewalt @ Jugendzentrum "Die Weiße Rose"
Feb 29 um 18:00 – 19:00
Musiktheaterstück "Eine ganz normale Klasse" zum Thema Kinderrechte und häusliche Gewalt @ Jugendzentrum "Die Weiße Rose"
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Das Musiktheaterstück »Eine ganz normale Klasse« beschäftigt sich mit den Kinderrechten – und zeigt, wie wichtig es ist, sich für diese aktiv im Alltag einzusetzen.


Die Kinderrechts-Konvention möge es geben, meint die 11. Klasse im PW-Unterricht einstimmig, aber deren Inhalt – die Kinderrechte – werden im Alltag der Kinder häufig nicht umgesetzt, sondern manchmal sogar schmerzhaft verletzt. Die Jugendlichen erzählen von Fällen aus ihrem Alltag, die im Widerspruch zu der UN-Konvention über die Rechte des Kindes stehen. Die traurigste Geschichte erlebt einer der Jungs, dessen Vater Alkoholiker ist – und seine Frau und Kinder zu Opfern häuslicher Gewalt macht.


In der Schule bekommen die Schüler und Schülerinnen nun die Aufgabe, sich im Rahmen einer Gruppenarbeit mit den Kinderrechten auseinanderzusetzen und diese kreativ darzustellen. Einige Tage später lernen sie das Flüchtlingsmädchen Kalila aus Pakistan kennen, das einer Zwangsheirat in ihrem Heimatland knapp entflohen ist und sich zurzeit in einem Flüchtlingscamp in Berlin aufhält. Die Klasse reagiert entsetzt auf ihre Geschichte – und entscheidet sich, sie als thematische Ergänzung ihrer Präsentation zu verwenden und dabei auf Verletzungen von Kinderrechten aufmerksam zu machen. Wird der Klassenlehrer, der über die UN-Kinderrechtskonvention aufklärt, auch bereit sein, sich dafür einzusetzen?


(Auszug aus einer Rezension von Margarita und Ina Georgieva, UNICEF Presse. Der vollständige Artikel findet sich hier:
https://www.unicef.de/… )

Es spielt das Jugendensemble Klartext – acht junge Mädchen und Jungen im Alter zwischen 15 und 18 Jahren und der Grips-Schauspieler Thomas Ahrens.

Regie: Claudia Balko und Wendy Kamp
Komposition: Robert Neumann
Choreografie: Miriam Arndt
Theaterpädagogik: Laura Cadio

Es handelt sich um ein Projekt, das durch Landesmittel für »kiezorientierte Gewaltprävention« gefördert wird, in Kooperation mit der Stabstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf.

Reservierungen unter wendykamp@web.de
Eintritt 9€/ 7€ (nachträglich bearbeitet)

Mrz
1
So
2020
„Auf den Wassern des Lebens. Gustaf Gründgens und Marianne Hoppe“, Lesung @ Gutshaus Steglitz (am Schlosspark Theater)
Mrz 1 um 11:00 – 12:30
„Auf den Wassern des Lebens. Gustaf Gründgens und Marianne Hoppe“, Lesung @ Gutshaus Steglitz (am Schlosspark Theater)
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Elisabeth Degen, Schauspielerin, liest aus Carola Stern

„Auf den Wassern des Lebens. Gustaf Gründgens und Marianne Hoppe“

Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln 2005

Quelle: Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln

Gutshaus Steglitz (am Schlosspark Theater), Schloßstraße 48, 12165 Berlin

So, 1. März 2020, 11.00 bis 12:30 Uhr, Einlass ab 10:30 Uhr

Eintritt: 10,00 Euro

In ihrem Buch „Auf den Wassern des Lebens. Gustaf Gründgens und Marianne Hoppe“, erzählt Carola Stern „von den Aufsteigern, den Privilegierten im NS-Staat, zu denen Gustaf Gründgens und Marianne Hoppe gehören und vom Schicksal ihrer verfolgten Kollegen. Auf zwei Bühnen, in zwei Welten bewegen sich die beiden Stars des deutschen Theaters. Gründgens, Görings Günstling, macht Karriere und lässt doch gefährdete Kollegen nicht im Stich. Marianne Hoppe lebt in ihren Filmen vor, wie Hitler sich die deutsche Frau vorstellt und versteckt in ihrer Wohnung den jüdischen Freund Carl Dreyfuss.“ (aus Text im Umschlag des Buches)

Carola Stern starb im Januar 2006 kurz nach ihrem 80. Geburtstag. Sie war eine der bedeutendsten politischen Publizistinnen der Bundesrepublik, hat von 1960 bis 1970 das politische Lektorat beim Verlag Kiepenheuer & Witsch geleitet und danach als Redakteurin und Kommentatorin beim WDR gearbeitet. Sie hat eine Reihe sehr erfolgreicher Biographien geschrieben, u.a. über Dorothea Schlegel, Rahel Varnhagen, Fritzi Massary, ihre Autobiographien In den Netzen der Erinnerung und Doppelleben und über Johanna Schopenhauer. (Quelle www.kiwi-koeln.de)

 

Klassik Konzert „RUBINSTEIN SHOWCASE“ – Mozart & Beethoven
Mrz 1 um 17:00 – 20:00
Klassik Konzert „RUBINSTEIN SHOWCASE“ - Mozart & Beethoven
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Liebe Freunde der klassischen Musik,

 
im Rahmen der Konzertreihe
 
RUBINSTEIN SHOWCASE
 
lädt Sie die Stiftung Starke zusammen mit der Musikakademie Anton Rubinstein
 
herzlich ein zum Konzert der Gesangsklasse von ALEXANDRA SHERMANN
 
am Sonntag, den 01. März 2020 um 17:00 Uhr.
 
 
Alexandra Shermann führt mit Ihrer Gesangklasse Stücke von Mozart und Beethoven auf.
 
Koordination: Valerie Petrenko
 
 
Einlass: 16:00 Uhr
Beginn: 17:00 Uhr
 
Der Eintritt ist frei bei Anmeldung mit dem Eventbrite Ticket
Mrz
2
Mo
2020
„Versuche, dein Leben zu machen – Als Jüdin versteckt in Berlin“ @ Volkshochschule City West
Mrz 2 um 18:00 – 20:00
„Versuche, dein Leben zu machen – Als Jüdin versteckt in Berlin“ @ Volkshochschule City West
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Am Montag, dem 2. März 2020, findet eine Filmische Lesung mit der Zeitzeugin Margot Friedländer und anschließendem Publikumsgespräch von 18.00 bis 20.00 Uhr in der Aula der Volkshochschule City West, Pestalozzistraße 40/41, 10623 Berlin, statt.

Bezirksstadträtin Heike Schmitt-Schmelz wird diese gemeinsam mit Bernd Streich, Katholischer Vorsitzender der GCJZ Berlin, der die Begrüßung vornehmen wird, eröffnen. Die Moderation übernimmt Dr. Rita Lauter von der ZEIT ONLINE.

Gezeigt wird ein Filmausschnitt, in dem Margot Friedländer – Ehrenbürgerin von Berlin – aus ihrer Autobiographie: “Versuche, dein Leben zu machen – Als Jüdin versteckt in Berlin“, vorliest.

Im Anschluss wird ein moderiertes Publikumsgespräch den Raum eröffnen, um Fragen an Frau Friedländer zu stellen, die im Zusammenhang mit ihrer Lebensgeschichte stehen:

Als sie sich im Alter von 21 Jahren, am Mittag des 20. Januar 1943, mit ihrem Bruder Ralph treffen will, um die Flucht vor der Gestapo aus Berlin vorzubereiten, erfährt sie, dass ihr Bruder kurz zuvor abgeholt wurde und auch ihre Mutter erscheint nicht. Sie hinterlässt ihrer Tochter folgende Botschaft:

“Ich habe mich entschlossen, mit Ralph zu gehen, wohin immer das auch sein mag. Versuche, dein Leben zu machen.”

Margot fühlt sich verlassen und verloren und beschließt unterzutauchen.

In ihrem Buch beschreibt sie 15 Monate im Untergrund. Ihre Mutter und auch ihr Bruder wurden im KZ Ausschwitz ermordet.

Eine vorherige Anmeldung zu der entgeltfreien Veranstaltung ist unter Angabe der Kursnummer: CW101-231Ferforderlich und nach Maßgabe von freien Plätzen möglich unter: vhs@charlottenburg-wilmersdorf.de oder telefonisch: 030 902928873.

Mrz
4
Mi
2020
Lucia Moholy und ihre Fotografien von Bauhaus-Architektur @ Ausstellungshalle, Rathaus Schöneberg
Mrz 4 um 18:30 – 21:00
Lucia Moholy und ihre Fotografien von Bauhaus-Architektur @ Ausstellungshalle, Rathaus Schöneberg
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Lucia Moholys Fotografien der Dessauer Bauhaus-Bauten vom Herbst und Winter 1926/27 haben die Basis eines festen Kanons der Abbildung von Walter Gropius‘ Architektur in Dessau herausgebildet, auf den sich nahezu alle späteren Interpret*innen des Gebäudekomplexes samt der Meisterhäuser bezogen haben. Parallel zu diesen strengen Bildern entstanden Hunderte von Erinnerungsfotografien, Arbeitsproben und Experimente im Neuen Sehen – meist durch Studierende des Bauhauses, seltener durch Besucher*innen; auch hier war Lucia Moholy oft genug Quelle der Inspiration. Der Vortrag will den Spuren nachgehen, die diese Bilder in späteren Darstellungen des Bauhauses hinterlassen und damit Stereotypen der Wahrnehmung dieser Kunstschule geschaffen haben. Auch auf ihre Biografie mit den Stationen ihrer Emigration wird eingegangen; allein dadurch ist sie eine der großen Zeitzeuginnen des 20. Jahrhunderts.
Referent

Rolf Sachsse (Bonn 1949), Photographenlehre bei schmölz + huth in Köln, Studium der Kunstgeschichte, Kommunikationsforschung und Literaturwissenschaft in München und Bonn, Promotion zu einem photohistorischen Thema 1983. Freischaffender Autor, Künstler, Kurator, Photograph. Ab 1980 Lehraufträge an europäischen Kunsthochschulen, 2004-17 Professor für Designgeschichte und Designtheorie an der Hochschule der Bildenden Künste Saar in Saarbrücken, 2013-17 Prorektor für Wissenschaft und Lehre.