Calendar

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Aug
17
Sa
2019
Rüdi-Net Sommerfest @ Rüdesheimer Platz
Aug 17 – Aug 18 ganztägig
Aug
20
Di
2019
Buchvorstellung Jerusalem, Jerusalem und Diskussion mit dem Autor Werner Sonne @ Nachbarschaftshaus, Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH
Aug 20 um 18:30 – 20:00
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Die Lebenswege zweier junger Frauen kreuzen sich in den 40er – Jahren im britisch besetzten Palästina, kurz vor der Proklamation des Staates Israel. Werner Sonnes Roman „Jerusalem, Jerusalem“ erzählt auf der Basis historisch genau recherchierter Eckdaten vom Kampf um das von zu vielen Menschen beanspruchte „Gelobte Land“ und erweitert das gängige Israelbild facettenreich.

 


Werner Sonne
hat durch seine 40-jährige Arbeit als ARD-Korrespondent und durch seine ausgiebigen Recherschereisen in den Nahen und Mittleren Osten fundierte Einblicke in die politischen Konflikte der Region. Er referiert regelmäßig als Fachmann für Außen- und Sicherheitspolitik.


Aug
22
Do
2019
Künstlergespräch Ausstellung mit Werken von Bernard Föll @ Galerie Bernet Bertram
Aug 22 um 20:00 – 21:00
Künstlergespräch Ausstellung mit Werken von Bernard Föll @ Galerie Bernet Bertram
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BERNARD FÖLL

Recent Works 22. Juni bis 27. Juli und 20. bis 31. August 2019

Donnerstag, 22. August 2019, 20.00 Uhr Künstlergespräch mit Bernard Föll

Bernard Föll, geboren 1954 in Stuttgart, machte Anfang der 80er Jahre zunächst Super 8-Filme in Berlin und war Mitbegründer der Filmgruppe “Best Boys Connection”. Bald darauf wandte er sich jedoch mit ersten Arbeiten auf Papier und mit Collagen, ab Mitte der 90er Jahre mit Malerei auf Leinwand der Bildenden Kunst zu. 1998 war Bernard Föll auch als Kurator im Haus am Lützowplatz in Berlin tätig, 2000 Initiator und Kurator des Cheap Art Projektes “Hunderte 20” und der Austellungsreihe “interlink (art Space #1)”. 2002 erhielt Föll ein Stipendium der Künstler-Kolonie “Kriva Palanka” in Mazedonien. Werke von Bernard Föll wurden und werden seit über 30 Jahren in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen u.a. in Liverpool, Rom, Wien, Stuttgart, Hamburg und Berlin ausgestellt, wo er arbeitet und lebt.

Bernard Föll ist als Künstler zugleich Sammler und Entdecker, der aus einer Fülle von Gefundenem und Erlebtem Bildelemente auswählt, ins Werk aufnimmt und in einen neuen Bildraum überführt. Dort arrangiert und versammelt er sie in anderen Konstellationen und Kombinationen und erschafft bildhafte Assemblagen voller vielschichtiger Anspielungen auf das Zeit- und Weltgeschehen. Assemblage als Tafelbild Als Materialien für seine allegorischen Anordnungen dienen Föll Motive aus den Massenmedien, aus Zeitschriften, der Werbung, aus Handbüchern, Comics, Modemagazinen, aber auch aus dem Alltag und fernen oder vergangenen Kulturen, aus der Welt des Spiels oder des Sports. So greift die Leinwandarbeit Nichts geht mehr (2017) die Sprache der Spielcasinos auf und changiert zwischen Talmi, Grusel, Science Fiction und theologischer Ikonografie. Ein großes Roulette-Rad mit flottierenden Zahlenreihen teilt sich das Bild mit einer Lolita-Figur aus einem Porno-Comic der 70er Jahre, an deren Brüsten ein Fledermaus-Vampir saugt. Die Zöpfe der Heldin mutieren an anderer Stelle zur Dornenkrone, sie selbst thront mit aufgerissenen Augen wie eine Madonna im Strahlenkranz. In der Übermalung Außenseiter (2017) taucht das Roulettes in Verbindung mit einem einem rotbraunen Pferd wieder auf, das auf das Kreisrund zu galloppiert: Der Außenseiter, auf den keiner gewettet hat, als der große Gewinner.

Auf kleineren Arbeiten Fölls begegnen wir dann wiederholt einem Esel. Das Bild Der Unterhändler (2016) zeigt ihn, wie er in orientalischer Anmut an dem scheiternden britischen Parlamentär im ausbrechenden Syrien-Konflikt vorbeitrabt. In Face of Age (ebf. 2016) ist er kopfüber platziert zusammen mit einer Figur mit einem Rollator. Eine Anspielung auf die Überalterung der Gesellschaften, vielleicht die Alterung der Welt überhaupt. Schneiden, Kleben, Kopieren, Frottieren: Street Art for home Plakative Elemente, Buchstaben, Zahlen, Zeichen und Piktogramme kommen dabei auf der Basis einer ausgefeilten Schablonen- und Frottagetechnik zum Einsatz. Auf dunklen Gründen, die Bernard Föll in Rechtecke und Quadrate aufteilt, beginnt die eigentliche Arbeit an der Komposition mit Schablonen aus Karton, die der Künstler selbst schneidet und als eigenständige, sich wiederholende Formen zulässt. Hier greift er auf Traditionen des Scherenschnitts zurück. Die Technik der Nitrofrottage dient ihm dazu, Vorgefundenes ins Bild zu übertragen. Farbflächen erhalten so in seinen Collagen oft die Struktur von Textilien, Krawattenmustern, Holzmaserungen und ergänzen seine Malerei.

Bystanders – Zuschauer – ist eine in Blau-, Braun-, Rosa- und Gelbtönen gehaltene Arbeit benannt. Sie zeigt vor einem sehr detailliert gemalten Hintergrund eine Gruppe von Bartträgern, die mit hängenden Armen unaufgeregt, ja lässig aus dem Bild auf etwas blicken, das sich außerhalb von ihm befindet. Passiv verharrende, teilnahmslose Zuschauer vor dem Drama des Weltgeschehens? Thematisch hält Föll das politisch Eindeutige auf Distanz. Oftmals führen uns seine angeschnittenen, flächenhaften Figuren in Zwischenwelten, Wartezustände, zu Bildaufteilungen und Bildauflösungen, die die Handlung suspendieren. Andere Arbeiten zeigen Fölls Hinwendung zur Abstraktion, die er gleichwohl mit figurativen Elementen verbindet. New Branding (2017) deutet vor grün-rot-gelben Farbfeldern schemenhaft eine dunkle Figur an, vor die sich eine computergenerierte Gestalt schiebt. Ein Blick in die Zukunft von Robotik und Künstlicher Intelligenz ? Auftritt einer neuen Spezies der „Marke Mensch“ ?

Text: Christian Bertram

 

 


Aug
24
Sa
2019
Veranstaltungsreihe „Sommerkonzerte im Stadtpark Steglitz“ der Leo-Borchard-Musikschule @ Musikpavillon im Stadtpark Steglitz
Aug 24 um 16:00 – 17:00
Veranstaltungsreihe „Sommerkonzerte im Stadtpark Steglitz“ der Leo-Borchard-Musikschule @ Musikpavillon im Stadtpark Steglitz
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Die Leo-Borchard-Musikschule Steglitz-Zehlendorf verwandelt die Sommerwochenenden im Stadtpark Steglitz in Konzerterlebnisse: Noch bis zum Ende August 2019 (mit Ausnahme der Sommerferien) sind an jedem Samstag und Sonntag um 16 Uhr bzw. um 15 Uhr unterschiedliche Ensembles der Musikschule im Musikpavillon bei freiem Eintritt zu erleben.

Terminübersicht:
Sonntag, 08.06., 16 Uhr: Akkordeon-Ensemble
Samstag 09.06., 16 Uhr: Mandolinistenvereinigung
Samstag 15.06., 16 Uhr: BigBand der Leo-Borchard-Musikschule
Sonntag 16.06., 15 Uhr: Summer in the City: Sommerliches Ensemble-Treffen
Sonntag 10.08., 15 Uhr: The Stixx (Kinderrockband) und Compass BigBand
Samstag 10.08., 16 Uhr: Thursday Night Regulars (Jazz)
Sonntag 11.08., 16 Uhr: Ensemble „Musik des Mittelalters“
Sonntag 24.08., 16 Uhr: Classic Wood Brass Ensemble
Samstag 25.08., 16 Uhr: Tin’I’tus und die Drumline


Aug
25
So
2019
Veranstaltungsreihe „Sommerkonzerte im Stadtpark Steglitz“ der Leo-Borchard-Musikschule @ Musikpavillon im Stadtpark Steglitz
Aug 25 um 16:00 – 17:00
Veranstaltungsreihe „Sommerkonzerte im Stadtpark Steglitz“ der Leo-Borchard-Musikschule @ Musikpavillon im Stadtpark Steglitz
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Die Leo-Borchard-Musikschule Steglitz-Zehlendorf verwandelt die Sommerwochenenden im Stadtpark Steglitz in Konzerterlebnisse: Noch bis zum Ende August 2019 (mit Ausnahme der Sommerferien) sind an jedem Samstag und Sonntag um 16 Uhr bzw. um 15 Uhr unterschiedliche Ensembles der Musikschule im Musikpavillon bei freiem Eintritt zu erleben.

Terminübersicht:
Sonntag, 08.06., 16 Uhr: Akkordeon-Ensemble
Samstag 09.06., 16 Uhr: Mandolinistenvereinigung
Samstag 15.06., 16 Uhr: BigBand der Leo-Borchard-Musikschule
Sonntag 16.06., 15 Uhr: Summer in the City: Sommerliches Ensemble-Treffen
Sonntag 10.08., 15 Uhr: The Stixx (Kinderrockband) und Compass BigBand
Samstag 10.08., 16 Uhr: Thursday Night Regulars (Jazz)
Sonntag 11.08., 16 Uhr: Ensemble „Musik des Mittelalters“
Sonntag 24.08., 16 Uhr: Classic Wood Brass Ensemble
Samstag 25.08., 16 Uhr: Tin’I’tus und die Drumline


Aug
27
Di
2019
„Misstraut den Grünanlagen“ Jüdische Frauengeschichten in Berlin – Eine Stadtführung @ Hotel Alexander Plaza
Aug 27 um 18:00 – 20:00
„Misstraut den Grünanlagen“ Jüdische Frauengeschichten in Berlin – Eine Stadtführung @ Hotel Alexander Plaza
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Führung: Dr. Dagmar Pruin, Geschäftsführerin Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, Direktorin Germany Close Up-Programm

Beginnend mit den Fundamenten der 1714 eingeweihten ersten Synagoge in der Heidereutergasse werden auf diesem ca. zweieinhalbstündigen Rundgang verschiedene Orte jüdischen Lebens in der Mitte Berlins besucht und ein Panorama jüdischer Frauen beleuchtet. Wie fast überall in der Welt ist auch in Berlin Geschichte meist von Männern geschrieben worden. Doch in Politik, Kultur, Religion oder Architektur haben gerade auch Frauen aus der jüdischen Gemeinde die Stadt geprägt. An ausgewählten Orten, die oft heute nichts mehr sichtbar werden lassen, kommen ihr Leben und die damit verbundenen Schicksale in der Zeit des Nationalsozialismus in den Blick. Reflexionen über das „Wie“ des Erinnerns stellen dabei einen wichtigen Baustein des Konzepts dieses Rundganges dar.


Aug
29
Do
2019
„Herr Lehmann hat die Lu gezwickt..“ @ Theater O-TonArt
Aug 29 um 19:30 – 22:00
„Herr Lehmann hat die Lu gezwickt..“ @ Theater O-TonArt
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heut‘ morgen unter’m Wasser

Sommerfrische (Bade)Chansons, Bilder und Texte aus den Jahren 1910 bis 1930

 

Übrigens: Das Erscheinen im Badekostüm ist keine Pflicht!

 

Auf ein Wiedersehen und – hören

freut sich Ihre/Eure

 

Evelin Förster

Am Flügel: Ferdinand von Seebach


Aug
30
Fr
2019
Okka-Esther Hungerbühler: Die Faule Nuss – Ausstellung @ Schwartzsche Villa
Aug 30 um 18:00 – 20:00
Okka-Esther Hungerbühler: Die Faule Nuss - Ausstellung @ Schwartzsche Villa
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Die Ausstellung von Okka-Esther Hungerbühler: Die Faule Nuss wird am 30.08.2019 um 18.00 Uhr in der Schwartzschen Villa, in der Steglitzer Grunewaldstraße 55 in Anwesenheit der Künstlerin eröffnet.

Kuratorin: Dr. Brigitte Hausmann, Leitung Fachbereich Kultur Steglitz-Zehlendorf
Eröffnungsvortrag Freitag, 30. August, 18 Uhr: Dr. Larissa Kikol, Kunstwissenschaftlerin und Autorin: Tollste Kunst – Spiel und Kindlichkeit in der zeitgenössischen Kunst

„Ich stelle mir vor, dass wir durch die Villa von Geistern anderer Zeiten beobachtet werden.“ (Okka-Esther Hungerbühler)

Was sind das für Geister aus anderen Zeiten? Ist es der Bauherr, der Bankier Carl Schwartz, 1915 verstorben, der nun in seiner ehemaligen Sommerresidenz seinen Spuk treibt? Sind es seine beiden Töchter Gabriele und Charlotte oder ist es gar die Haushälterin Auguste?

Nein, der Horizont der Künstlerin ist weitaus größer und reicht von alten und neuen Märchen bis hin Science Fiction, dem Land der Kindheit und der Phantasie entstammt ihr Personal. Nie sind es konkrete Personen, doch sind es Figuren ganz eigenen Charakters. Ästhetisch nonchalant durch Materialien wie Pappmaché, Pfeifenputzer, Glitzer, Klebefolie können sie glamourös und verspielt, rührend-fragil und übermütig sein. Eingesetzte Robotik wirkt nie technoid, sondern unterstützt und ermöglicht die Wesensgebung.

Ausgestellt sind die Skulpturen wie üblich bei Okka-Esther Hungerbühler – im Zusammenhang mit Malerei, in der sich wie in der Pop Art und in Comics Gegenständlichkeit mit Abstraktion verbindet und auch der romantische Konzeptualismus lässt grüßen ambivalente Bildfantasien zwischen Erinnerungen, Träumen, Abgründen und Humor mit eigener Virtuosität jenseits von Erhabenheit und bad painting.

Zur Ausstellung erscheint im Distanz-Verlag ein Katalog mit einem Text von Maurin Dietrich.

Ort: Schwartzsche Villa, Grunewaldstraße 55
Dauer: 31.08..-27.10.2019
Öffnungszeiten: Mo bis So in der Zeit von 10 bis 18 Uhr
Infos: (030) 90299-2302
Eintritt: frei

Veranstalter: Fachbereich Kultur Steglitz-Zehlendorf


Aug
31
Sa
2019
Katzengrabenfest 2019 @ Berlin-Köpenick
Aug 31 um 11:00 – 22:00
Katzengrabenfest 2019 @ Berlin-Köpenick
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Das kleine, aber besondere Kiezfest “Katzengrabenfest” wird im Jahr 2019 zum 16. Mal in Berlin-Köpenick veranstaltet. Hervorgerufen von hier ansässigen Künstlern zieht dieses Kiezfest jedes Jahr immer mehr Besucher an. Die Kunst und Kultur der hier beheimateten Künstler verleiht diesem Fest das besondere Flair. Das selbst inszenierte Straßentheater, Tänzer und die originelle Livemusik laden zum Verweilen und Zuschauen ein. Wer es etwas ruhiger mag, kann auch gerne eine der zahlreichen Büchervorlesungen besuchen. An den Marktständen stellen Maler, Grafiker, Textilgestalter, Schmuckdesigner und Kunsthandwerker ihre verschiedensten Arbeiten den Besuchern vor. Für das leibliche Wohl ist natürlich gesorgt. Das Katzengrabenfest in Berlin-Köpenick findet in der Regel am letzten Samstag im August statt. (© FuM)

Sep
1
So
2019
Weltfriedenstag oder Antikriegstag
Sep 1 ganztägig
Weltfriedenstag oder Antikriegstag
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Erstmals wurde in der Sowjetischen Besatzungszone am 1. September 1946 ein „Weltfriedenstag der Jugend“ begangen. Seit Beginn der 1950er Jahre wurde in der Deutschen Demokratischen Republik der 1. September als „Tag des Friedens“ bzw. als „Weltfriedenstag“ bezeichnet, an dem die Öffentlichkeit in Versammlungen und Kundgebungen zum Eintreten für den Weltfrieden aufgerufen wurde. In der Bundesrepublik Deutschland wird dieser Tag alljährlich als „Antikriegstag“ begangen. Er erinnert an den Beginn des Zweiten Weltkrieges mit dem deutschen Überfall auf Polen am 1. September 1939.

Die westdeutsche Initiative für diesen Gedenktag ging vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) aus, der erstmals am 1. September 1957 unter dem Motto „Nie wieder Krieg“ zu Aktionen aufrief. Auf dem Bundeskongress des DGB 1966 wurde ein Antrag angenommen, „… alles Erdenkliche zu unternehmen, damit des 1. Septembers in würdiger Form als eines Tages des Bekenntnisses für den Frieden und gegen den Krieg gedacht wird.“ Auch in der Gegenwart ruft der DGB am 1. September zu Kundgebungen und Veranstaltungen anlässlich des Weltfriedenstages auf und organisiert Veranstaltungen.