Calendar

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Mai
27
Mi
2020
+++ abgesagt +++ Künstler Stammtisch @ Theater Coupe
Mai 27 um 19:00 – 22:00
Mai
29
Fr
2020
Tag der Nachbarn 2020
Mai 29 um 12:00 – 18:00
Jun
3
Mi
2020
+++ abgesagt +++ Mieter Stammtisch @ Sternstunde
Jun 3 um 19:00 – 21:00
Jun
6
Sa
2020
Gedenken an Ernst Busch @ Künstlerkolonie Berlin
Jun 6 um 13:00 – 14:00
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Am 08. Juni 1980 verstarb der Jahrhundert-Sänger und -Schauspieler Ernst Busch, der von 1929 bis zu seiner Flucht vor den Häschern des Naziregimes 1933 hier in der Künstlerkolonie wohnte (und auch nochmal wieder vom Mai 1945 bis 1946).

Zu seinem ehrenden Gedenken legt die Ernst-Busch-Gesellschaft zusammen mit dem Verein der Berliner Künstlerkolonie wie jedes Jahr Blumen an der Gedenktafel seines ehemaligen Wohnhauses in der Bonner Staße 11 ab 13 Uhr und lädt zu einer kleinen Performance mit Liedern aus dem Repertoire des „Barrikadentaubers“, der mit der bisweilen schneidend scharfen und zum Revoluzzen treibenden, bisweilen ironisierenden, aber auch eindringlich vom Frieden singenden Stimme die sozialen Bewegungen des 20. Jahrhunderts sowohl kommentierte als auch selber prägte.

Jun
21
So
2020
#FETE2020 – 25 Jahre Fête de la Musique!
Jun 21 ganztägig
#FETE2020 – 25 Jahre Fête de la Musique!
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Liebe Musikbegeisterte, liebe Freund*innen der Fête de la Musique,

auf geht’s ins Jubiläumsjahr: Die Fête de la Musique Berlin feiert 2020 ihr 25jähriges Jubiläum mit einem großen Tag der Musik am Sonntag, den 21. Juni und mit einem Auftaktkonzert am 20. Juni im Centre Français de Berlin in der Müllerstraße im Wedding. 1995 fand die erste Fête de la Musique in Berlin statt, der Hauptort des Geschehens war das Tempodrom im Tiergarten und der Superstar Khaled aus Paris war der Ehrengast.
 
25 Jahre später wird die Fête in Berlin von tausenden musikbegeisterten und meist ehrenamtlich engagierten Menschen organisiert, die dafür sorgen, dass an über 160 Musikorten mehr als 800 Acts spielen, die von 100.000 Menschen gesehen werden. Zum European Singalong kommen über 3.500 Menschen auf dem Gendarmenmarkt zusammen und es wird den ganzen Tag und die ganze Nacht ein großes Fest der Musik gefeiert. So war es zumindest 2019.

Näheres erfolgt im Frühjahr 

Jun
24
Mi
2020
+++ abgesagt +++ Künstler Stammtisch @ Theater Coupe
Jun 24 um 19:00 – 22:00
Jul
1
Mi
2020
+++ abgesagt +++ Mieter Stammtisch @ Sternstunde
Jul 1 um 19:00 – 21:00
Jul
29
Mi
2020
+++ abgesagt +++ Künstler Stammtisch @ Theater Coupe
Jul 29 um 19:00 – 22:00
Aug
5
Mi
2020
+++ abgesagt +++ Mieter Stammtisch @ Sternstunde
Aug 5 um 19:00 – 21:00
Aug
11
Di
2020
Literarischer Lesesalon 2020 @ Geschäftsstelle der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V.
Aug 11 um 18:30 – 20:30
Literarischer Lesesalon 2020 @ Geschäftsstelle der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V.
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Die Künstlerkolonie am Breitenbachplatz- erbaut 1927-1929 als soziales Projekt für Kulturschaffende besteht aus drei Häuserblocks rund um den heutigen Ludwig-Barnay-Platz und wurde bereits kurz nach ihrer Fertigstellung zum Wohnort bedeutender Persönlichkeiten des Kulturlebens der Weimarer Republik und bildete ein ganz spezielles Bohemé in Berlin Wilmersdorf welches weltweit Strahlkraft hatte.

Ort: Geschäftsstelle der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V. Laubenheimer Str. 19, 14197 Berlin

 

Anmeldung: GCJZ Berlin, E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de / Telefon: 030 – 821 66 83

 

Referenten: Alwin Schütze oder Christian Sekula, Vorstand des Künstlerkolonie Berlin e.V.

 

Eintritt frei

 

Veranstalter: Künstlerkolonie in Berlin e.V. in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V.

 

-> www.kueko-berlin.de, www.gcjz-berlin.de

 


DIENSTAG, 11. AUGUST, 18.30 UHR

HELENE JACOBS

 

Widerstandskämpferin

 

Jacobs war im Dritten Reich Sekretärin eines jüdischen Patentanwaltes und seit 1934 Mitglied der Bekennenden Kirche. Sie schloss sich einer Gruppe um den Juristen Franz Herbert Kaufmann an, die seit 1940 half, dass jüdische Verfolgte untertauchen und das Land verlassen konnten. Jacobs versteckte aus christlich-sozialer Motivation heraus einige Menschen in ihrer Wohnung, bis sie 1943 denunziert und anschließend zu Zuchthaus verurteilt wurde. In der Bundesrepublik Deutschland arbeitete Jacobs als Beamtin im Entschädigungsamt in West-Berlin und wurde dort 1963 strafversetzt, weil sie sich zu sehr für die Antragsteller eingesetzt hatte.

Jacobs war seit der Gründung 1949 Mitglied der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin. Sie wurde von der Gedenkstätte Yad Vashem als Gerechte unter den Völkern geehrt. Sie verstarb 1993 und wurde auf dem Waldfriedhof Dahlem beigesetzt. Ihr Grab ist seit 2004 als Ehrengrab der Stadt Berlin gewidmet.