Die Künstlerkolonie in Berlin Wilmersdorf

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Ihr “Kunst” Blog in Corona Zeiten
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Michael Efler, MdA, Die Linke,
liest “Altbewährte Esel”
von Kurt Tucholsky


Christa Labahn von der
Ernst Busch Gesellschaft
liest aus
3 Männer im Boot


Rita Berger vom
Ernst Busch Chor
liest aus der Biografie von
Ernst Busch


Deutsch-Jüdisches Theater
Ephraim Kishon
… und die beste Ehefrau von allen, Teil 3

 


Wolfgang Fehse “Der dickste Hund”


“Wie geht es Ihnen?”
Würde und Menschlichkeit in Zeiten der Krise. Ein Vortrag von Gesine Palmer


Beethoven Sonata a Kreutzer
Andante con Variazioni
David Yonan


Konzerte vor Seniorenheimen
und Kliniken

Seniorenheim Rosenhof Berlin Konzerte vor Seniorenheimen und Kliniken. Auch in Coronazeiten ist es trotz Kontakteinschränkungen möglich, Menschen an Kultur teilhaben zu lassen. Hier ein Beispiel von Hattie St.John und Burkhard Schwerbrock.


Berlin Wilmersdorf | Bilderbuch


Deutsch-Jüdisches Theater
Ephraim Kishon
… und die beste Ehefrau von allen, Teil 2


Thilda’s Tulpen in Zeiten
der Corona 2020


Wolfgang Fehse liest aus
“Der Enkel des Fabrikanten”


Cornelia Schönwald
liest aus dem Buch
“Ich will leben”
von Klaus Scheurenberg

 


Steffen Marciniak
stellt die Lyrik Edition vor “LYROPA”


Deutsch-Jüdisches Theater
Ephraim Kishon
… und die beste Ehefrau von allen, Teil 1

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“Was kann ein Mann schon über eine Frau schreiben, die erstens seine eigene und zweitens völlig in Ordnung ist?” klagt Ephraim Kishon im Vorwort zu seinem “satirischen Geständnis” über die weltberühmte “beste Ehefrau von allen”. Natürlich wird keiner seiner Leser Zweifel daran hegen, dass ihm dennoch Brillantes zum Thema geglückt ist und darüber hinaus ein köstliches Porträt eines Ehe- und Familienlebens. www.djthe.de


Erinnerung an die Grundsteinlegung
der Künstlerkolonie Berlin
am 30. April 1927

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Steffen Marciniak liest
Kapitel 6 aus
“Kyparissos oder
Die Jahres des Orakels”

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Frank Hildebrandt

Gedankenspiele “Natürlichkeit”

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“Palastperlen”

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David Yonan
L W Beethoven
Sonata n 9 A Kreutzer
Adagio sostenuto Presto

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Ingrid Ihnen-Haas
“Mon Dieu”

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Dorit Klutmann
“Der Sonntagmorgen”

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Der Barde Ralph 
” Und lerne ich Lieben”

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Frank Hildebrandt
Gedankenspiele – “Neid”

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Steffen Marciniak liest Kapitel 3 aus
“Phaethon oder Der Pfad der Sonne”

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Dorit Klutmann

Kurt Tucholsky “Europa”

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Mayberg – Es ist schön

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Cantamus – Abendlied

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Wolf Preuss – Annie’s Song

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Frank Hildebrandt
Gedankenspiele
“Werde der Du bist”

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Ein Brief an euch aus Auschwitz

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Ein Brief an euch aus Auschwitz 2017 besuchte eine Gruppe Schuljugendlicher aus Vlotho Auschwitz. Auf Vorschlag des Gruppenleiters verfasste die damals 17-jährige Schülerin Lea Miriam Ausländer diesen Brief aus Auschwitz. Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V., Berlin


Saskia Baumgart
Female Art of Crossing Cultures

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SASPERELLA aka Saskia Baumgart works artistically, therapeutically, sound healing alike with music, singing & voice. Born in Berlin, she is trained in singing, music therapy & somatic movement arts (Dance & Healing Movement Arts), as in shamanic-spiritual work, v.a. while various stays with indigenous cultures (Amazon, Mongolia, North, South & Central America,et al). She works as a singer and music therapist, teaches singing & voice, gives vocal coachings and workshops for holistic personality development.

Concerts, Sound Healing Nights with her band MAGIC of SOUND and as a soloist.

Interdisciplinary performances with dancers, visual artists & authors, such as Sylvia Geist,Bridge Markland and Ingo Reulecke. Following her vocation she combines the fields of Music& Healing, in a contemporary version of artistic & tranceformative awareness work that includes elements of dance, ritual & rhythm.

Magic of Sound


Dorit Klutmann

Goethe
“Der Osterspaziergang”

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Der Barde Ralph 
“Es träumte eine Frau”

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Alwin Schütze liest aus
“Im Westen nichts Neues”
von E M Remarque

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Dorit Klutmann
“Die Senioren Kleidung”

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Wolf Preuss grüsst aus seinem Wohnzimmer mit “Über den Wolken”

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Harald Gröhler liest aus seinem Buch “Störtebeker. Volksheld und Pirat
Die Biographie”

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Spätes Mittelalter, Hansezeit, Ost- und Nordseeraum zwischen Ordensland und friesischen Inseln. Klaus Störtebeker sorgt mit den Vitalienbrüdern für Unruhe.

Harald Gröhler begnügt sich nicht mit dem bekannten, von zahllosen Legenden umrankten Bild des historisch verbürgten Freibeuters, das Bücher und Filme immer weiter ausschmücken. Er geht einen anderen Weg: Aus den nicht eben üppigen Informationen authentischer Quellen lässt er Umrisse des wirklichen Störtebeker erstehen. Ein bislang kaum bekanntes englisches Dokument liefert hier eine kleine Sensation. Dabei verlieren die Figuren nichts von ihrer Lebendigkeit, erzählt wird eine Geschichte voller Saft und Kraft, mit genauem Zeitkolorit und zuweilen auch deftigem Humor. Für diese Verbindung aus historischer Erzählung und sorgfältiger Dokumentation hat der Autor einen ganz eigenen Ton gefunden. Eine fesselnde Lektüre.


Wolf Preuss grüsst aus seinem Wohnzimmer mit “Suzanne”

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Florian Doerstelmann liest
“Der Hund mit dem gelben Herzen oder die Geschichte vom Gegenteil”, Kapitel 5

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Frank Hildebrandt liest
aus seinem Buch “Gedankenspiele”

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Gedankenspiele nimmt den Leser mit auf eine Gedankenreise, auf der alte und immer wieder neue Fragen gestellt werden: Was ist der Mensch? Wie sollen wir leben? Was ist gut und wie erkenne ich das Gute? Wo beginnt meine Freiheit und wo ist sie zu Ende, da sie auf die der anderen trifft? Eine der zentralen Fragen dabei ist es, wie Menschen in einen Dialog miteinander treten können und was es bedeutet, sich selbst und einander Fragen zu stellen.

Das Buch nähert sich dem Kern der Dinge in einer einfachen, klaren Sprache.PortraitFrank Hildebrandt, Jg. 1949, lebt in Berlin. Neben seiner pädagogischen Arbeit schrieb er Essays und Gedichte zu allen Fragen des menschlichen Daseins. Er sieht sich auf der Suche nach seinem ‚wahren Selbst‘, wie er es gern als Autodidakt formuliert.

2015 erschien sein Essay „Zwischen Entfremdung und Selbstbestimmung – die ABGETRENNTE Realität“.


Dorit Klutmann mit Frühlings-
und “anderen” Gedanken

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Dorit Klutmann ist Schauspielerin, Interpretin und Sprecherin, Sie führt Lesungen von Satire bis Klassik durch und präsentiert bunte Programme mit Musik für Geburtstage…mit oder ohne Pianist.

Ihre Ausbildung erhielt Sie an der Staatlichen Schauspielschule Bochum. Ihr Studiertes Rollenfach waren Jugendliche Liebhaberin, Salondame.

Dorit Klutmann ist langjähriges Mitglied des Künstlerkolonie Berlin e.V..


Alwin Schütze liest aus Taschenbuch über
die Geschichte der Künstlerkolonie

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Von der Entstehung der Künstlerkolonie Berlin (1926/27) bis zur nationalsozialistischen Machtübernahme 1933 / Die Künstlerkolonie 1926-1945

– Planung und Gründung der Künstlerkolonie
– Bau und Architektur
– Das Leben in der Künstlerkolonie
– Gegen Ende der Weimarer Republik: Terror von rechts
– Die Zeit des Nationalsozialismus
– Der Überfall auf die Künstlerkolonie
– Helene Jacobs

Exkurs zum Vereinnahmungsversuch der Künstlerkolonie durch die Nazis

Die juristische Stellung der Künstlerkolonie

Die Künstlerkolonie in der Nachkriegszeit (1946-55)

Die Künstlerkolonie im Umbruch West-Berlins (1955-85)

– Mitte der 50er Jahre
– Die Erweiterungsbauten der Künstlerkolonie
– Ein Platz wird grün und wohnlich
– Namenswechsel am Platz
– Einige Bewohner in den Jahren 1955-1985
– Unstimmigkeiten
– Das Interesse wächst

Die Künstlerkolonie Mitte der 1980er Jahre bis Ende 89

Die Künstlerkolonie nach dem Fall der Berliner Mauer

Alwin Schütze ist 1. Vorsitzender des Künstlerkolonie Berlin e.V. und langjähriges Mitglied,


Michael Reim liest aus seinem Buch
“Als noch (fast ) alles möglich war …”

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In einer Epoche, in der der sexuell aktive Mensch die entsprechende Interaktion am Laptop vornimmt , man eine Frau möglichst in Gegenwart seines Anwalts fragt, ob sie geneigt wäre, sich küssen zu lassen, Speed-Dating und Partnerbörsen wie „Tinder“ nach dem „Wisch und Weg-Prinzip“ helfen, auf der Suche nach einem Partner Zeit zu sparen, lehnt sich der schon etwas reifere Mensch zurück und blickt augenzwinkernd in die Vergangenheit, in der natürlich alles „viel besser“ war. 

Michael Reim ist langjähriges Mitglied des Künstlerkolonie Berlin e.V..


Sigrun Casper liest aus “Kindergeschichten” von Peter Bichsel

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Sieben Geschichten für große und kleine Kinder, für Leser, die nicht aufgehört haben zu fragen, was wäre, wenn. Sieben Geschichten, in denen sonderbare Käuze, scheiternde, lächerliche Rebellen, Nachfahren des Ritters von der traurigen Gestalt es wagen, der Unabänderlichkeit des Bestehenden Schwierigkeiten zu machen. Da ist ein Mann, der weiß, aber nicht glaubt, daß die Erde rund ist; da ist einer, der allen Dingen neue Namen gibt, so daß er von den anderen nicht mehr verstanden wird. Einer, der behauptet, Amerika gibt es gar nicht; oder da ist der Erfinder, der lauter Sachen erfindet, die es schon gibt. Da ist der Mann, der den ganzen Fahrplan auswendig weiß, ohne je gereist zu sein, und der, als er sieht, daß man am Schalter ebensoviel weiß, anfängt, alle Treppenstufen der Welt zu zählen, um etwas zu wissen, was niemand sonst weiß.


Ostergruss von Dieter Hallverorden

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Harald Gröhler liest aus seinem Buch “Dichter !, Dichter ! …”

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Dichter, hautnah! Besuche, Treffen, Heimsuchungen, Fototermine – zusammen mit der Fotografin Brigitte Friedrich -, und immer wieder Gespräche. Leichtes Parlando, oder Streitgespräche, und manchmal schwere, ja bösartige Auseinandersetzungen. Eine Stippvisite, sich weiter entwickelnd, in den Privaträumen von Walter Kempowski. Ein Fotoshooting mit Rolf Dieter Brinkmann auf dem Bürgersteig vorm Haus. Eine skurrile Autofahrt mit Günter Wallraff. Oder der Rauswurf bei Alexander Lernet-Holenia in der Wiener Hofburg. Gelegentlich spitzte sich das persönliche Kennenlernen absolut zu. Harald Gröhler teilt fast nur konkret erlebte Vorkommnisse mit. Und im Nachhinein zeigt sich: Auf solche informellen Netzwerke von Kommunikation kann man nicht verzichten, – wenn man den Tatsächlichkeiten von Autorinnen, Autoren nahekommen will. Den Versuchungen zu übertreiben hat Gröhler dabei widerstanden. Die oft fragwürdigen Darstellungen gerade auch im Internet sind seine Sache nicht. Gröhler sagt: sie vernichten die Beurteilungskompetenz der Leser.

U. a. begegnete Harald Gröhler:

Hans Carl Artmann, Thomas Bernhard, Wolf Biermann, Heinrich Böll, Rolf Dieter Brinkmann, Hans Magnus Enzensberger, Rainer Werner Fassbinder, Erich Fried, Barbara Frischmuth, Lars Gustafsson, Peter Handke, Ernst Jandl, Marie Luise von Kaschnitz, Walter Kempowski, Thomas Kling, Wolfgang Koeppen, Stanislaw Lem, Reinhard Lettau, Friederike Mayröcker, Peter Rühmkorf, Wolfdietrich Schnurre, Günter Wallraff, Gabriele Wohmann, Gerhard Zwerenz.

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Harald Gröhler (geb. 1938 in Hirschberg) ist ein deutscher Schriftsteller. Sein Werk umfasst Romane, Erzählungen, Lyrik und Bühnenstücke. Gröhler ist hervorgetreten als Essayist und Herausgeber literarischer Texte.

Harald Gröhler wuchs im Fichtelgebirge auf. Als Schüler unternahm er (teils hochriskante) Trampfahrten durch Südeuropa und Kleinasien. In Hof absolvierte er am Albertinum (dem humanistischen Gymnasium) das Abitur. In Göttingen, Kiel und Köln studierte er Psychologie, Philosophie und Geschichte. Anfangs arbeitete er als freier Literaturkritiker (unter anderem für den WDR und die FAZ) und als Pressefotograf, danach als freier Schriftsteller. 1972 gründete er die „gruppe intermedia“. Zu ihr gehörten zwei Autoren, ein Komponist, zwei interpretierende Musiker, ein Kunstmaler, ein Grafiker, eine Lichtbildnerin; gemeinsame öffentliche Aktionen fanden z. B. in Wuppertal und Köln statt. Die Gruppe bestand bis 1974. 1976 bis 1984 war Gröhler Vorstandsmitglied der „Literarischen Gesellschaft Köln“.

1976 hatte er zwei Gastprofessuren für Literatur/Literatursoziologie an US-Staatsuniversitäten (in Texas und New Mexico) inne. Ab 1976 schmuggelte er zweimal Manuskripte aus der DDR in den Westen. 1981 fuhr er als Delegierter des Verbands deutscher Schriftsteller (Zweierdelegation) nach Moskau.

Bis 1995 realisierte und moderierte er (als literar. Eventservicemanager, leitend) über 950 Schriftstellerveranstaltungen, auch z.  B. eine Antigolfkriegsveranstaltung mit Exilautoren aus dem Irak (u. a. Khalid Al-Maaly) und Iran, eine Podiumsdiskussion (u. a. mit dem Kultusminister von NRW und dem VS-Bundesvorsitzenden), Veranstaltungen für Amnesty International u. a. mit Helmut Frenz, und er leitete eine zweisprachige Autorenveranstaltung des Goethe-Instituts in Ankara.

Er hatte Lesungen (z.  B. am Goethe-Institut in Prag) und nahm an Literaturveranstaltungen wie dem „Darmstädter März“ teil (Finalist beim Leonce-und-Lena-Preis). Er war Juror bei einem literarischen Wettbewerb der Stadt Köln, hielt literaturtheoretische und philosophische Vorträge und Referate, z.  B. auf FÖN-Bundestagungen umweltengagierter Schriftsteller oder dem 3. Weimarer Gespräch Politiker/Schriftsteller und organisierte und führte ein öffentliches Interview mit Stasi-Opfern 1992.

Er ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland, Union des poètes & Cie, des Verbandes des Verbandes deutscher Schriftsteller in ver.di, Kogge, des Wangener Kreises (Ges. für Lit. u. Kunst), Rhein-Erft, Deutsche Gesellschaft für Philosophie. Seit 2017 hat er den Vorsitz in Plesse. Er war Gründungsmitglied des Literaturhauses Köln und des Autorenkreises historischer Roman Quo vadis.

Für 1994 bis 1996 wurde er zum Delegierten u. Koordinator der Betroffenenvertretung Helmholtzplatz Berlin gewählt und erneut als Delegierter für 2001 bis zur Auflösung 2015.

Harald Gröhler lebte von 1960 bis 1990 in Köln, seitdem lebt er in Berlin und Köln und ist ein langjähriger Freund der Künstlerkolonie Berlin.

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Werke unter anderem

  • Frischer Schnee. Gedichte. Lyrik-Edition Rheinland. Gefördert von der Nyland-Stiftung Köln. Edition Virgines, Düsseldorf 2020. ISBN 978-3-948229-09-2.
  • Dichter! Dichter! So begegneten sie mir. Mit Fotografien von Brigitte Friedrich. Verlag Königshausen & Neumann, Würzburg 2019, ISBN 978-3-82606884-3.
  • In Eile, im Mantel. Neue Stories. Pop Verlag, Ludwigsburg 2018, ISBN 978-3-86356-219-9.
  • Niemals sterben. Ewig leben. Memorial zu Kölner Mitgliedern des Verbands deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller. (Zusammen mit Anne Jüssen). Literatur Atelier, Bonn 2016, ISBN 978-3-940482-98-3.
  • Inside Intelligence. Der BND und das Netz der großen westlichen Geheimdienste. Foto Brigitte Friedrich. Verlag Neuer Weg, Essen 2015, ISBN 978-3-88021-409-5.
  • Eine Selbstmörderin. Erzählungen – Samobójczyni. Opowiadania, Hrsg. und Vorwort Dr. Kalina Mróz-Jablecka, Foto Steffen Marciniak, deutsch und polnisch, Neisse Verlag, Dresden 2015, ISBN 978-3-86276-155-5 und Oficyna Wydawnicza ATUT, Wrocław 2015, ISBN 978-83-7977-097-7.
  • Der Sprung durch den Teich. Die Metaphysik der Gedichte. Pop Verlag, Ludwigsburg 2015, ISBN 978-3-86356-105-5.
  • Mitlesebuch 122. Gedichte. Mit 5 Grafiken von Peter Angermann. Aphaia Verlag, 2. Aufl. Berlin 2015. Artikel-Nr. 5122-2.
  • Schlafgestört. Wytrącony ze Snu. Gedichte. Herausgegeben und ins Polnische übertragen von Małgorzata Płoszewska. Zweisprachig. Poetry Poezja. Verlag Oficyna Wydawnicza Ars pro Memoria, Starachowice 2013. ISBN 978-83-62359-51-6.
  • Störtebeker. Volksheld und Pirat. Die Biographie. Mit 6 Zeichnungen von Ekkehard Drefke. Bergstadtverlag W.G. Korn, 2., erweiterte Aufl., Freiburg 2011, ISBN 978-3-87057-277-8.
  • Wortheimat. Gedichte. Edition L im Czernik-Verlag. Speyer 2010, ISBN 978-3-934960-88-6.
  • Das steinerne Auge. Historischer Episodenroman. Gröhler et al. Hrsg. Dr. Ruben Wickenhäuser, Bookspot Verlag, München 2009, ISBN 978-3-937357-35-5.
  • Herr Gehlen ohne Foto. Ein Bericht über den Gründer des Bundesnachrichtendiensts. trafo Verlagsgruppe, Berlin 2006, ISBN 3-89626-583-0.
  • Wer war Klaus Störtebeker? Verlag Barbarossa, Zülpich 2001, ISBN 3-935274-01-7.
  • Aussetzen der Maschine. drive. Zwei Stücke. Bd. 11 der Reihe Theaterstücke. Teiresias Verlag, Köln 2001, ISBN 3-934305-19-9.
  • Ausfahrten mit der Chaise. Eine Novelle auf Goethe. Corvinus Presse, Berlin 1999, ISBN 3-910172-67-9.
  • Das Mineral der Romantiker. Gedichte und ihr Ursprungstext. Frontispiz von Yannis Dimitrakis, Corvinus Presse, Berlin 1997, ISBN 3-910172-37-7.
  • Die Ville, Ein Gedicht und seine Reise von 1956 bis 1996. mMt 19 farbigen ganzseitigen Aquarell-Illustrationen von Ekkehard Drefke. Landpresse Verlag, Weilerswist 1996, ISBN 3-930137-49-6.
  • Tetzner. Novelle. Radius-Verlag, Stuttgart 1992, ISBN 3-87173-857-3.
  • Das verdoppelte Diesseits. Gedichte und Erzählgedichte. Mit 8 Illustrationen von Peter Angermann. Radius-Verlag, Stuttgart 1991, ISBN 3-87173-829-8.
  • Rot. Roman. Münchner Edition im Schneekluth Verlag, München 1984.
  • Geschichten mit Kindern und ohne. Münchener Edition im Schneekluth Verlag, München 1981.


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“Das Buch ist eine Erinnerung an Ewald Wenck, zusammengestellt aus seinen eigenen Aufzeichungen und den Erinnerungen seiner Ehefrau Dagmar Wenck. Neben den kurzweiligenTexten sind auch etliche Fotos, ein Namensverzeichnis und eine Filmografie mit über 250 Filmen, in denen Ewald Wenck mitgespielt hat, enthalten.”


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Pubertät ist schlimm. Klar. Aber nicht so schlimm wie: Alterspubertät! Alterspubertierende sind angegraute, bequeme, oft kurzsichtige Wesen, die die Ruhe lieben, das Wandern, das Wort »früher« und bestuhlte Pop-Konzerte. Männliche Alterspubertierende zwängen ihren runden Ü45-Körper in Neoprenanzüge und beginnen einen Kitesurf-Lehrgang. Andere laufen Marathon. Weibliche Alterspubertierende flüchten sich gern in die Spiritualität und »wollen sich neu entdecken«. Oder Marmelade einkochen. Klingt scheußlich? Ist es auch. Aber eben auch sehr, sehr lustig … Ein kleiner Trost: Alterspubertierende sind die größte Bevölkerungsgruppe in Europa. Du bist nicht allein.


 

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Reinhard Naumann, Bürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf, SPD, liest

“Die wahre Geschichte vom Osterei”


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MIT DEN WINDGÖTTERN IN DIE ANTIKE

Wiederholt suchte Kunst und Kultur den Dialog mit der griechischen, und immer hat solche Berührung der Sphären dem Kunstwollen neue Impulse vermittelt. Wurde die Vorbildhaftigkeit der Griechen unter wechselnden Aspekten begriffen (aus der florentinischen Perspektive des 15. Jahrhunderts etwa anders als aus der der Weimarer Klassik), so wird das Verständnis des Griechentums, wie die Rezeptionsgeschichte seiner Plastik und Literatur lehrt, andererseits durch einige zentrale Begriffe geprägt, als deren übergreifender griechisches Daseins- und Weltverständnis erscheint: Als ganzheitliches Selbsterlebnis, das sich in den Elementen der Natur zu Haus weiß (seit Nietzsche kennen wir auch dessen dunkle Seiten). Diese Weltauffassung wiederum bestimmt, ja bewirkt griechisches Kunstschaffen, namentlich das plastische. Plastische Gestaltung war Lebensausdruck, war eingeborene Funktion griechischen Daseins, Form der Welterfahrung und sichtbares göttliches Gesetz. Die Dominanz plastischen Denkens regierte Kunst und Literatur.

Vor 200 Jahren gab bereits Jean Paul eine Antwort, unterschiedlich im Hinblick auf die einzelnen Kunstgattungen: „Die körperliche Gestalt, die körperliche Schönheit hat Grenzen der Vollendung, die keine Zeit weiterrücken kann. Hingegen den äußern und den innern Stoff der Poesie häufen die Jahrhunderte reicher auf; und die geistige Kraft, die ihn in ihre Formen nötigt, kann an der Zeit sich immer stärker üben.“ Die in den Formen der Plastik für immer gebannte Mythenkraft vermag demnach im Sprachlichen erneut frei zu werden. Auch für die heutige Zeit könnte daher der Satz von Karl Jaspers gelten: „Wie dürftig und spracharm unser Dasein, wenn mythische Sprache nicht in ihm gilt!“

In diesem Sinne will Steffen Marciniaks neue Sammlung von Gedichten und Kurzprosa das Griechische im Mythischen erkunden. Der Mythos gibt sich dabei klassisch, stellt Bezüge zu anderen Mythen her oder aber er kommt in lockerem modernen Gewand, etwa als „der träge Pluto mit den feuchten Füßen“ (Christoph Meckel). Der Windgott Aiolos und seine acht Winde, die Anemoi, pusten aus allen Himmelsrichtungen den Leser in die Welt der Götter, Titanen, Nymphen, Chimären und anderen wundersamen Wesen. Dorthin entführt möge sich der Schleier über der farbigen Welt der Mythen ein weiteres Mal ein wenig lüften. (Aus dem Vorwort von Michael Speier)

LITERARISCHE BEITRÄGE VON:
Gerd ADLOFF, Iosif ALYGIZAKIS, Carmen-Francesca BANCIU, Detlev BLOCK, Thomas BÖHME, Volker BRAUN, Matthias BÜNEMANN, Bela CHEKURISHVILI, Max DRUSHININ, Edit ENGELMANN, Maria Ioanna FAKITSA, Wolfgang FEHSE, Frederike FREI, Christoph GEISER, Ralf GNOSA, Ulrich GRASNICK, Harald GRÖHLER, Kerstin GROEPER, Alexander GÜNTHER, Renate GUTZMER, Dirk Uwe HANSEN, Patrick & Kevin HATTENBERG, Wolfgang HEYDER, Rolf HOCHHUTH, Patricia HOLLAND MORITZ, Norbert HUMMELT, Bernd KEBELMANN, Melitta KESSARIS, Slavica KLIMKOWSKY, Günter KUNERT, Gregor KUNZ, Tamara LABAS, Thomas LUTHARDT, Salean A. MAIWALD, Steffen MARCINIAK, Christoph MECKEL, Peter NUSSER, Kostas PAPANASTASIOU, Björn PETROV, Jürgen POLINSKE, Heidi RAMLOW, Bertram REINECKE, Renate RESCHKE, Anselm RETZLAFF, Günther ROSE, Boris SCHAPIRO, Rolf SCHILLING, Edeltraud SCHÖNFELDT, Michael SPEIER, Dennis STEPHAN, Erika TAPPE, Hans-Christian TAPPE, Thanasis TRIANTAFYLLOU, Gerburg TSEKOURAS, Charlotte UECKERT, Martin A. VÖLKER, Peter VÖLKER, Jana WALTHER, Wenhung WANG, Achim WANNICKE, Peter WEBER, Joachim WERNEBURG.


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Die wehmütige Geschichte zweier Liebender, die sich ihre Liebe aus Gründen der Vernunft und der Rücksichtnahme nicht gestehen können. Eine Erzählung über die Liebe des großen russischen Schriftstellers Anton Tschechow.


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Das neue Buch mit Dichtungen von Steffen Marciniak unter dem Titel „Erzengelgesänge“ verbindet eine lyrische Prosageschichte „Helios oder Die Erfindung der Engel“ mit Gesängen zu den sieben Erzengeln und Luzifer, sowie weitere Engelgedichte. 

Die Helios-Geschichte eröffnet eine ganz andere Sicht auf die Herkunft der Engel, als es das Christentum vermittelte, so wie man sich die Engel heute erklärt. Steffen Marciniak beginnt in seiner bekannten antiken Welt und erzählt von deren Verblassen im Alltag der Menschen. Er nimmt den zu jener Zeit präsentesten Griechengott, den Herrscher der Sonne, dem es ein Anliegen ist, die alte Ordnung in die neue Zeit zu retten. Seine sieben Söhne, die man Heliadai nennt, bestellt er in den Sonnenpalast. Er tüftelt an einem Plan, den neuen auf der Erde angebeteten Gott, von dem sich keiner ein Bild machen kann und soll, ein wenig dieser Macht zu nehmen, indem er ihm sichtbare Geister, die Engel, Ersterschaffene, Erzengel zur Seite stellen will. 


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Steffen Marciniak, geboren in Stralsund, lebt seit 1988 in Berlin. Studierte Kulturwissenschaften an der Humboldt-Uni in Berlin, danach tätig als Buchhändler, Antiquar, Lektor, Moderator und Schriftsteller. Schreibt Prosa und Lyrik seit seiner Jugend. Verbrachte 2011 ein Jahr in Lateinamerika und Asien, dort Arbeit an seinen ersten „Ephebischen Novellen“ um wenig bekannte Figuren der griechischen Mythologie.

Im Aphaia Verlag, Berlin erschienen die von verschiedenen Künstlern illustrierten Bände der „Ephebischen Novellen“: „HYLAS oder Der Triumph der Nymphe“ (2014), „KYPARISSOS oder Die Gabe des Orakels“ (2015) und „PHAETHON oder Der Pfad der Sonne“ (2020).

Seit 2018 veröffentlicht der Anthea Verlag, Berlin die lyrischen Dichtungen des Autors in der Edition Lyropa. Bisher. „ÄolsHarfenKlänge“ (2018) und „ErzEngelGesänge“ (2019).

Ferner erschien als Einblattdruck die Dichtung „GANYMEDES oder Die Geburt des Mythos“ (2019) im Verlag PalmArtPress, Berlin.

Weitere Kurznovellen im Größenwahn Verlag, Frankfurt, im Konkursbuchverlag, Tübingen sowie Lyrik in verschiedenen Verlagsanthologien. Insgesamt ist der Autor in mehr als 20 Anthologien vertreten.

2019 erschien im Verlag PalmArtPress sein als Herausgeber betreutes Buch „Entführung in die Antike“ mit Texten u.a. von Günter Kunert, Volker Braun, Rolf Hochhuth, Norbert Hummelt, Christoph Meckel, Thomas Böhme, Rolf Schilling und Christoph Geiser.

Er wirkte als Moderator von Veranstaltungen der „Karlshorster Abendgesellschaft“, im Berliner Lessinghaus und bei Leseabenden der „Autoren gegen den Krieg“. Seit 2017 Mitorganisator und Moderator des jährlich stattfindenden „Griechisch-Deutschen Lesefestivals“, seit 2020 Kurator für Literatur beim Internationalen Kultur- und Musikfestival Uckermark. Mitglied im Verband der Schriftsteller (VS), der Künstlerkolonie Berlin, im Autorenkreis Plesse, der Paul-Ernst-Gesellschaft und der Klaus-Mann- Initiative Berlin.


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Er versinkt beim Butterbrotschmieren in der Erde, die aus irgendeinem Grund kaputtgeht, ein anderes Mal stolpert er beim Spazierengehen und verliert seine Nase oder erhebt sich plötzlich in die Lüfte. In fünf fantastischen, surrealistischen Abenteuern, aus denen er so ungerührt heraustaucht wie er in sie hineingeraten ist, taucht er auf. Die sechste Geschichte spielt anderswo in einer anderen Zeit. Die Ich-Erzählerin und Erfinderin des Unerfindlichen bekommt unerwartet Besuch. Von wem wohl?
Illustrationen von Brigitte Henker-Hansmann. Das Gesicht ändert seinen Ausdruck je nach Stimmung der Geschichte. „Die Leserin staunt. Vor bald 50 Jahren geschrieben und nah an der heutigen Realität, mitten in den absurden Geschehnissen.“ (die Lektorin)


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Manfred Maurenbrecher wurde 1950 in Berlin geboren. Als Kind im Westen Berlins gut Freund mit sämtlichen Kohleträgern, weil sie so wunderbar dreckig sein durften. Lieblingsspiel: Eisenbahn – nicht fahren, sondern selber eine sein, quer durch die Wohnung und bis zur Kohlenhandlung. Mit 9 aus der elterlichen Bibliothek eine überdimensionale Brücke gebaut und dabei den Roman “Fluß ohne Ufer” von Hans Henny Jahnn in die Finger gekriegt: erstes Vorbild. Mit 15 beim Wettauchen in der Havel von DDR-Grepos aus dem Wasser gefischt: “Nu, Jungchen, diss iss de Stootsgränze!” Seither von späterer Wiedervereinigung überzeugt. Mit 17 höllisch verliebt in die Tochter einer der Kohlenträger – radikale Weltbildveränderung, nicht nur gegenüber diesem Berufsstand. Ein Jahr später erstes selbstverdientes Geld als Rudi-Dutschke-Double. Von Embryo im Bauch einer Mitdemonstrantin deutlich als “mieser Altachtundsechziger” beschimpft – schwere Selbstzweifel. 

Auf den Spuren des verschollenen Komponisten G. A. Horn in den Wäldern Nordkanadas, Nebenerwerb als Charlie-Chaplin-Double. Von selbstgeführtem Axthieb verletzt in einen Krankenwagen verfrachtet, dessen Fahrer auf den Serpentinen der Rockies derart in Trance geriet, daß er durchbrauste bis an die südliche Westküste der USA. Endgültiger Maschinenschaden in Malibu. Inspirierte Sommernacht mit Bob Dylans Gärtnerin. Zweite Liebe, zweites Vorbild.

In den Siebzigern Literaturforschung und erstes Lied: “Ich wäre so gerne ein Zug”. Unvergeßliche Auftritte zwischen Havanaghila und Cocaine. Erste selbstproduzierte LP “Rotz und Räume”. Kurz darauf von dem österreichischen Trommler Schreckenegger für das Labyrinth der Profi-Unterhaltungsbranche entdeckt. Angebot als Faßbinder-Double gnadenlos abgelehnt.

Aus einem Interview jener Tage: “Warum singen Sie manchmal so dreckig?” – “Das ist eine Kohlefrage.” Mit der Tochter eines Heizöllieferanten ein halbes Jahr auf der Insel Kreta. Dann begann die tägliche Arbeit. Neulich in der U-Bahn die deutliche Stimme eines Embryos aus dem Bauch einer Mitfahrenden: “Du wirst mir mal sehr viel bedeuten.”

Manfred Maurenbrecher ist langjähriges Mitglied im Künstlerkolonie Berlin e.V..


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Ich muss mal wieder raus – Text/Musik: Der Barde Ralph
Auf, Ihr Zecher – Text: unbekannt, Musik: Frederic Chopin 
Ich bin so wild nach Deinem Erdbeermund – Text: Paul Zech, Musik: Der Barde Ralph
Wiedersehen nach Jahren – Text/Musik: Der Barde Ralph 

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Der Barde Ralph ist seit 1999 Mitglied des Vereins Künstlerkolonie Berlin e.V.. Der Barde Ralph (Ralph-Michael Döhler) ist gelernter Sänger, Musiker, Schauspieler, Puppenspieler, Weinhändler und Dipl.Sozialpädagoge.  Seine Bühnen Feuertaufe hatte er an der VAGANTEN BÜHNE in Berlin. Es folgten Auftrittte und weitere Engagements an Off Bühnen in Berlin.
 
Er ist er regelmäßig im COUPÉ-THEATER und in der ZITADELLE-Spandau zu sehen und zu hören. Am liebsten lässt er sich zu Weinfesten, mittelalterlichen und historischen Veranstaltungen, aber auch zu seinen Literarischen Programmen, kurz, er lässt sich zu fast allen Gelegenheiten engagieren, bei denen man sich einen Sänger vorstellen kann.
 
Er spielte in vielen Off Theater Produktionen mit. Neben dem Theater war aber auch immer die Liebe zum Gesang da, die jetzt Oberhand gewonnen hat. Über die Jahre entstand so ein sehr umfangreiches Repertoire. Es reicht vom 14. bis zum 21. Jahrhundert. Es beinhaltetet: alte deutsche Lieder, Berliner Lieder, Villon, C.M. Bellmann und Hermann Löns, sowie internationales Repertoire. In seinen Literarischen Programmen greift er auf B. Brecht, E. Kästner, K. Tucholski, H. Löns, F. Villon und viele mehr zurück.
 
Sein Gesang führte ihn auch schon in die “große weite Welt”. So hatte er Auftritte in Österreich, der Schweiz, Frankreich und Amerika. www.der-barde-ralph.de


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Berlin ist in den Märkischen Sand gebaut, durch welchen sich sehr langsam die Spree windet, im krassen Gegensatz zur besonderen Dynamik, die in dieser Stadt herrscht. Berlin scheint sich immer wieder neu zu erfinden. Sie ist ein Beispiel für das Extreme, gezeichnet von den historischen und politischen Umbrüchen des 20. Jahrhunderts, von Größenwahn und Untergang. Vielleicht ist es gerade das Unfertige, das Dynamische und gleichermaßen das Brüchige und Beschädigte, was diese Stadt so interessant macht. Der Puls der Geschichte schlägt hier hörbarer als in manch anderer europäischer Metropole. Berlin zeigt eher die Schönheit des Lebendigen als die der Fassade. Und nicht von ungefähr kommen immer noch viele Kreative in die Stadt. Im permanenten Auf und Ab der historischen Prozesse besuchen wir besondere Orte, die für all diese Attribute Berlins stehen.

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Woher man kommt, wird man oft gefragt. Wohin man will, eher selten. Und wie man von hier nach dort gelangt, so gut wie nie. Manchmal will man weg, mal um irgendwo hinzukommen, mal um irgendwoher wegzukommen, manchmal will man lieber bleiben, darf aber nicht.

Aber wohin wollen wir eigentlich? Gibt es eine Heimat in der Fremde? Wie fremd kann einem die Heimat werden? Wo sind wir zu Hause? Wie ist es, wenn man die Wohnung, den Kiez, die Stadt, das Land, die Heimat verlassen muss? Und weswegen? Der Liebe wegen, auf der Flucht vor Armut und Krieg? Aus Abenteuerlust? Das Jobcenter verlangt eine hohe örtliche Flexibilität, was den Arbeitsplatz betrifft. Der Partner will, dass man endlich zu ihm (oder ihr) zieht. Es soll sogar Menschen geben, die es nicht lange an einem Ort aushalten, die es weiter treibt. Kann man irgendwo daheim sein, wenn man nicht in sich selbst zu Hause ist?

In den Geschichten von Autorinnen und Autoren aus Berlin geht es ums Unterwegs- und Zuhausesein, Heimat in der Fremde, fremde Heimat, um Flucht, Vertreibung, Reiselust und Reisefrust. Mit neuen Texten sind dabei: Horst Bosetzky, Jutta Blume, Dorle Gelbhaar, Regine Röder-Ensikat, Charlotte Worgitzky, Ruth Fruchtmann, Ilke S. Prick, Waltraud Schade und viele andere.

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Astrid Vehstedt wurde in Hamburg geboren, lernte zunächst Geige am Hamburger Konservatorium, Preisträgerin des Wettbewerbs “jugend musiziert”, Teilnahme am 1. Kammermusikfest Lockenhaus unter Leitung von Gidon Kremer.

Sie studierte an der Hamburger Musikhochschule/Universität Hamburg Musiktheater-Regie bei Prof. Götz Friedrich und nach dem Diplomabschluss Literaturwissenschaft bei Walter Höllerer, TU Berlin. Engagements in Brüssel (La Monnaie), London (Covent Garden) und Paris (Châtelet), Residenztheater München. Seit 1984 arbeitet sie als Regisseurin und begann im gleichen Jahr in Programmheften für Theater zu publizieren. Mittlerweile überwiegt die literarische Arbeit mit Libretti, Theaterstücken, Kurzgeschichten und Kriminalromanen.

Durch ein persönliches Engagement von Gerard Mortier an die Brüsseler Oper arbeitete sie zwölf Jahre in Belgien. Zusammenarbeit u.a. mit Peter Stein und Adolf Dresen. Heiner Müller lud sie zu Proben ans Berliner Ensemble ein; Begegnung mit Walter Jens durch die Inszenierung seines Monologs Roccos Erzählung für die Brüsseler Oper.

1989 Gründung des ensemble interculturel für zeitgenössisches Musiktheater in Brüssel. Für die Uraufführung Missa e CombattimentoScenes from a Holy War (Chester Music) schrieb sie große Teile des Librettos. Es geht um religiösen Fanatismus, dargestellt an den Kreuzzügen. Das Projekt lieder ohne worte mit authorisierter Musik von Luigi Nono und György Ligeti, das die Shoah thematisiert und bei dem es zu einer engen Zusammenarbeit mit der Fondation Auschwitz kam, konnte nicht realisiert werden. Der „Fall Dutroux“ in Belgien, mit dem sie ungewollt in Verbindung kam, war der Auslöser für ihren Kriminalroman Sonutarium Labyrinth, dessen Folgeband abgeschlossen und der dritte in Arbeit ist. Kern ihrer Arbeit ist die deutsche und europäische Geschichte zwischen Freiheit und Totalitarismus.

2017 arbeitete sie für einen Textinterpretations-Workshop in Bagdad, 2018 und 2019 für eine Masterclass „Dramatisches Schreiben“ in Basra. Januar 2020 Vorbereitende Probenarbeiten für EGMONT von Goethe in Bagdad.

Auszug Publikationsliste/Uraufführungen

In Arbeit: Die Geschichte vom Kameltreiber Abudjamal und seinen Schafen

2018: Breaking News, Text, IMPULS-Festival, Steintor-Varieté Halle

2017: Spiel im Sand, Libretto, UA IMPULS-Festival in der Oper Halle

2016: Wo Berlin am schönsten ist Verlag Ellert&Richter, Hamburg

2016: Daheim&unterwegs (Hrsg.) Kurzgeschichten-Anthologie, VBB-Verlag, Berlin

2015: Im Wirtschaftswunderland Beitrag deutsch-polnische Anthologie

            Das ist der Gipfel Beitrag in „mare“, Februar 2015 und spiegel-online

2014: Sonnenprotuberanzen in „Die Lust des Augenblicks: Horst Janssen und die Blankeneser“, Verlag St.Gertruden, Hamburg

2012: Sonutarium Labyrinth Kriminalroman, fhl-Verlag, Leipzig

2002: das laboratorium mundi des herrn agrippa, Libretto, Auftragswerk junge philharmonie thüringen, UA Erfurt, Dezember 2002

2000: Nachdenken über die différence, Essay, Die deutsche Bühne

1993/94: Missa e Combattimento-Scenes from a Holy War, Libretto, Chester Music London, New York und Programmheft Théâtre Royal de la Monnaie, Brüssel, UA Antwerpen

www.astrid-vehstedt-neu.de


 

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Nach einigen Mühen hat Hercule Poirot ein Abteil im Kurswagen Istanbul – Calais des Luxuszugs ergattert. Doch auch jetzt ist ihm keine Ruhe vergönnt: Ein amerikanischer Tycoon ist ermordet worden, der ganze Zug voller Verdächtiger. Und der Mörder könnte jederzeit wieder zuschlagen. Eine Aufgabe, wie gemacht für den Meisterdetektiv.

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»Ein Glücksfall und Weltbuch für alle.« DIE ZEIT

Dies ist die Geschichte von Lotta, ihrem Bruder ›Prinz Neumann‹ und dem Hund in Opa Schultes dämmriger Scheune. Der Hund hat vom Alleinsein die Schnauze voll – deshalb erzählt er im Schuppen den Kindern die Geschichte von G. Ott, dem großen Erfinder und Lobkowitz, seinem besten Freund.

Ein Buch vom Finden und Erfinden über die Suche nach Geborgenheit und vor allem ein Buch über die Freundschaft.

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Florian Doerstelmann, geboren am 2. Mai 1967 in Freiburg im Breisgau, ist verheiratet und hat 3 Kinder. Er ist langjährig als Rechtsanwalt in Berlin tätig. Die Gefährdung des Gemeinwohls durch organisierte Kriminelle alarmierte ihn und führte dazu, dass er seit seinem Eintritt in die SPD, Anfang 2000, und bis heute in den Bereichen der Innen- und Rechtspolitik engagiert ist. Sein Ziel ist, ein Mehr an Innerer Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger zu erreichen. Für ihn ist dies eine zentrale politische Aufgabe, denn der Staat ist Garant dieser Sicherheit und diese Sicherheit unverzichtbarer Bestandteil unserer Freiheit. Und in diesem Zusammenhang bedeutet Sicherheit nicht nur geeignetes und angemessenes Handeln von Justiz und Polizei, sondern auch soziale Sicherheit – ein Aspekt den die SPD seit jeher immer mit im Blick hat.

Er ist seit 2010 Abgeordneter der SPD im Berliner Abgeordnetenhaus und Mitglied im Innen- und im Rechtsausschuss. Er ist Mitglied im Verein der Berliner Künstlerkolonie. Sein Bürgerbüro liegt am Rüdesheimer Platz.


 

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In einer Situation, in der sich niemand zu helfen weiss, findet ein Mädchen den richtigen Weg, indem es sich für das Wohl der Gemeinschaft einsetzt…….

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Christian ist ein 1962 geborener Berliner Junge und wuchs im Schöneberger und Friedenauer Kiez auf. Er hat vier Kinder und kommt aus einer grossen mit den Medien sehr verbundenen Berliner Familie.

Er unterstützt den Verein bei seiner Aussenwirkung und der Dokumentation und dem Erhalt der Traditionen und Erinnerungen um diese einem grösseren Personenkreis zugänglich zu machen und der Nachwelt zu erhalten. Er ist in der AG Dokumentation und der AG Öffentlichkeitsrabeit tätig und Verantwortlicher Ansprechpartner im Sinne des Presserechts für den Verein.


Heute hätte eigentlich auf Einladung der Künstlerkolonie Berlin ein Konzert von “Wolf Preuss und die drei M” im Theater Coupé stattfinden sollen. Allen Enttäuschten sei dies nicht als Ersatz (vor allem in technischer Hinsicht), sondern als kleines Bonbon für einen verschobenen, nicht abgesagten, Abend gedacht.

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Wolf Preuss wurde am 5. Oktober 1949 in Berlin geboren, mittlere Reife und Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann. Mit 18 Jahren erlebt er die ersten Auftritte in den Berliner Folk-Kneipen.

1968 Gründung des Duos Inga und Wolf.

Mit Inga folgt 1972 der Schritt in die Berufsmusik, im gleichen Jahr erscheint mit „Gute Nacht, Freunde“ der größte Erfolg des Duos. Anfang der 80er trennten sich die Beiden, Wolf schreibt inzwischen für andere Künstler. „Und dabei liebe ich Euch beide“ für Andrea Jürgens, „Ich werde gehen heute Nacht“ für Mary Roos, „Ich bin viel zu bescheiden“ für Peter Petrel und „Auf der Straße nach Süden“ für Tony Marshall gehören zu den Erfolgreichsten.

Mitte der 80er der Umstieg in den Journalismus, Jahre als Reporter der Berliner Abendschau aber auch als Autor für die ARD und das ZDF folgen. Die Gründung einer Filmproduktionsfirma floppt und Ende der 90er steigt er in den Weinhandel ein.

Parallel gibt es die ersten Auftritte als musikalischer Solist, bei denen er die Musik der Liedermacher und Songwriter der 70er und 80er vorträgt. Immer intensiver befasst er sich mit den Werken seiner zeitgenössischen Mitstreiter wie Reinhard Mey, Hannes Wader, Herman van Veen, Klaus Hoffmann und, und, und…, aus denen er seit 2009 regelmäßig immer wieder neue Konzerte zusammenstellt.


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Wie konnte ein Fischerort in der Provence ab 1933 zur „Hauptstadt des künstlerischen und literarischen Exils“ werden?

Wer waren die Menschen, deren Namen auf einer Gedenktafel am Hafen von Sanary-sur-Mer stehen? Warum kamen sie und sind nicht geblieben? Auf literarisch abwechslungsreiche Art spüren die Autoren in 69 Kapiteln den Lebensgeschichten dieser Flüchtlinge nach. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Fiktion ebenso wie zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Nach der Lektüre dieses Buches sieht man Sanary mit anderen Augen. www.sanary-exil.de

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Andrea Schultz, Texte und Fotos, geb. 1959 in Lübeck. Umzug als Kind nach Weinheim bei Heidelberg. Studium in Freiburg und Berlin, wo sie seit 1988 als Religionslehrerin arbeitet. Längere Aufenthalte in Spanien und Frankreich, u. a. in Sanary-sur-Mer gemeinsam mit Guenter Schmidt.

Bisherige Veröffentlichungen:

Die Reise nach Alphabetien, ein Bilderbuch mit Illustrationen von Claudia Hauboldt

Das fantastische Alphabet-Quartett, ein Kartenspiel mit Buchstabenfotos, gemeinsam mit Sigrun Casper

Guenter Schmidt, Kurzbiografien, geb. 1947 in Hainsberg bei Dresden, 1957 flüchtet die Familie in den Westen, als Flüchtlingskind Ausgrenzungs- und Fremdheitserfahrungen, von 1968 beeinflusst, 1969 in West-Berlin 2. Bildungsweg, Politikstudium, Bauarbeiter, Lehramtsstudium, bis 2012 Lehrer in Berlin-Kreuzberg.

Immer wieder Fahrten nach Frankreich, zuletzt mit dem eigenen Boot über Flüsse und Kanäle ans Mittelmeer, längere Aufenthalte in Sanary-sur-Mer.


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Als die Eltern Hellmut Sterns 1938 beschlossen, nach China zu emigrieren, holte der damals Zehnjährige den Atlas hervor, um zu erkunden, wo dieses Land überhaupt lag. Auf seine Flucht in die Mandschurei nahm Stern auch seine erste Geige mit, die aus dem Nachlaß eines anderen jüdischen Emigranten stammte. Sie wurde für die Familie bald wichtigstes Mittel zum Lebensunterhalt im Exil. Stern musizierte als Kind und Heranwachsender – oft nur für eine Mahlzeit – auf chinesischen Hochzeiten, in Nachtclubs und Restaurants.

Ebenso eindringlich wie unsentimental schildert Stern die zum Teil elenden Lebensbedingungen in der Mandschurei und die Brutalität der sowjetischen Besatzer nach 1945, deren Willkür er selbst nur knapp entrinnen konnte. Unter abenteuerlichen Bedingungen verschaffte Stern sich und einigen anderen Emigranten 1949 eine Ausreisegehmigung des Oberkommandierenden der rot-chinesischen Armee und organisierte einen Sonderzug, mit dem sie aus dem kommunistischen Machtbereich Chinas nach Israel reisen konnten. Dort wurde Stern Mitglied des Israel Philharmonic Orchestra und arbeitete unter Dirigenten wie Bernstein, Klecki und Steinberg.

Doch die Odyssee seines Emigrantenlebens sollte für Stern noch immer nicht zu Ende sein. 1956 folgte er seinem in den USA schwer erkrankten Vater und mußte sich als Schuh- und Orgelverkäufer durchschlagen, bis er trotz der rigiden Auflagen der amerikanischen Musikergewerkschaft wieder in seinem Beruf arbeiten konnte. 1961 kehrte Stern als Erster Geiger des Philharmonischen Orchesters nach Berlin zurück, wo er mit Celibidache und Karajan zusammenarbeitete.

Sterns Erinnerungen legen die historischen, politischen und kulturellen Triebkräfte offen, die seine Lebensspanne prägten. Die oft nur knapp, aber lebendig skizzierten Hintergründe verleihen diesem Leben Tiefendimension: Es geht um das Verhältnis von Juden und Deutschen und das Leben im Land der einstigen Mörder. Dies alles wird bei Stern so eindringlich und faßbar, weil er es nicht als abstraktes Wissen, sondern als Lebenserfahrung schildert.

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Andrea Kretschmer, geboren 1966 in Berlin Spandau ist aufgewachsen in Berlin Siemensstadt. Sie wohnt heute in Wilmersdorf und ist in der SPD Abteilung Wilmersdorf-Süd engagiert. Sie ist Mitglied im Verein der Künstlerkolonie Berlin.

 

 


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SEESAW – Tanztheater

Im Traum galoppieren die Fantasien. Ein tänzerischer Trip in die Tiefen der Nacht….

Choreografie: Linda Weißig | mit: Addas Ahmad, Nico Altmann, Louis Edler, Corinna Heidepriem, Vasileios Koutras, Alexander Lange, Katharina Maasberg, Lia Massetti, Tim Petersen, Hilarius Urban, Marijana Savovska, Linda Weißig | Bühne: Isolde Wittke | Kostüm: Pablo Alarcón | Lichtdesign: Manfred Arlt

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SCHILLERS SCHREIBTISCH

Ausgehend von der ebenso perfiden wie wahren Geschichte im KZ Buchenwald eine Kopie von Schillers Schreibtisch anzufertigen, begibt sich das Thikwa-Ensemble auf eine abgründige Zeitreise….

Regie: Antje Siebers, Dominik Bender | Mit: Addas Ahmad, Nico Altmann, Dominik Bender, Heidi Bruck, Torsten Holzapfel, Peter Pankow, Sandra Scherer | Bühne: Isolde Wittke | Kostüme: Heike Braitmayer | Licht: Christian Maith | Lichttechnik: Anke Mo Schäfer | Tontechnik: Wolfgang Ullrich | Produktionsbegleitung: Kathleen Bente

 

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ORLANDO – Engel und Wartesäle

Über Männer, die wie Frauen, und Frauen, die wie Männer singen, über Zwischen- und Schwebezustände menschlicher Befindlichkeit auf der Suche nach Individualität und Neubeginn…
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Regie: Martina Couturier | Mit: Tim Petersen, Ricki Eden, Torsten Holzapfel, Martina Couturier, Ruth Geiersberger, Cornelia Glowniewski, Jannette Lange, Ronny Dollase |
Musik: Alfred Mehnert | Konzept: Martina Couturier / Ruth Geiersberger | Bühne: Matthias Maedebach | Kostüm und Ausstattung: Gerlinde Altenmüller | Licht: Klaus Dust | Video: Andrea Keiz

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Dschingis Khan

Eine Völkerschau

In Dschingis Khan präsentiert das Performancekollektiv Monster Truck drei Menschen mit Down-Syndrom, die man bis vor kurzem noch „mongoloid“ genannt hätte, als waschechte MongolInnen. In schwere Felljacken gehüllt sollen diese ihre vermeintliche Authentizität und Wildheit zur Schau stellen. Sie bekommen Handlungsanweisungen und werden zu Tableaux arrangiert; ausgeleuchtet und mit Sound unterlegt, werden sie auch noch in ihren banalsten Verrichtungen mit tieferer Bedeutung aufgeladen. Die Maschinerie des Theaters läuft auf Hochtouren, um das größtmögliche Andere zu produzieren. Ein Anderes, in das wir unsere Ängste und Sehnsüchte auslagern können, und das wir wahlweise bemitleiden, fürchten, begehren oder verklären können.

Dschingis Khan, der mächtigste Herrscher aller Zeiten, erscheint degradiert zu einer billigen Kirmesattraktion, in der sich Vorstellungen von fremdländischer Exotik mit landläufigen Ideen von geistiger Behinderung vermischen.

Von und mit Sabrina Braemer, Jonny Chambilla, Manuel Gerst, Sahar Rahimi, Oliver Rincke, Mark Schröppel, Ina Vera Dramaturgie Marcel Bugiel Musik Mark Schröppel Produktionsleitung ehrliche arbeit – freies Kulturbüro Produktionsassistenz Alisa Hecke Künstlerische Mitarbeit Matthias Meppelink

Kamera: Martin Hoffmann, Gerardo Mielstein
Schnitt: Martin Hoffmann
Titel: Thomas Lauterberg
Produktion RGB

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MAISON DE SANTÉ
Einladung zur feinen Gesellschaft | 2005

Ein Medizinstudent reist im 19. Jahrhundert in eine psychiatrische Anstalt, wo bald gar nicht mehr klar ist, wer hier Insasse oder medizinisches Personal ist…….

eine Ko-Produktion von THEATER ZUM WESTLICHEN STADTHIRSCHEN und THEATER THIKWA | Regie: Werner Gerber | mit: Anna-Katharina Andrees, Dominik Bender, Heidi Bruck, Jonny Chambilla, Ronny Dollase, Wolfgang Fliege, Torsten Holzapfel, Almut Lücke-Mündörfer, Vincent Martinez, Peter Pankow, Tim Petersen, Patrizia Schulz, Roland Strehlke und Jan Uplegger | Dramaturgie: Anke Mo Schäfer | Raum: Isolde Wittke | Kostüme: Ulv Jakobsen | Licht: Urs Hildbrand | Konzeptionelle Begleitung: Gerlinde Altenmüller

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DER DISKRETE SCHWARM DER BOURGEOISIE
2014

Sechs elegante Freunde verabreden sich immer wieder zum Essen. Dazu kommt es nie. Orientiert an Luis Buñuels Film “Der diskrete Charme der Bourgeoisie” versucht das Thikwa-Ensemble alles ganz genau so zu machen und ist dabei sehr surreal….

Konzept, Leitung: Anne Tismer | Von und mit: Fabian Bischoff, Louis Edler, Max Edgar Freitag, Benjamin Gallasch, Cornelia Glowniewski, Corinna Heidepriem, Torsten Holzapfel, Okka Hungerbühler, Martina Nitz, Sammy Serag, Anne Tismer, Keno Tismer, Wolfgang Weichert | Raum + Bühne: Anne Tismer, Isolde Wittke | Kostüme: Vicky Ajavon u. a., Heike Braitmayer | Künstlerische Produktionsassistenz + Video: Marieta Campos Gisbert | Sound: Manfred Arlt, Wolfgang Ullrich | Licht: Manfred Arlt |

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SIEBEN – ein unmoralisches Songplay | 2017

Sieben bekennende Sünder widmen sich lust- und humorvoll, choreografisch und musikalisch ihren eigenen Leidenschaften und Lastern: Ihrer Gier, ihrem Geiz, ihrer Eitelkeit, ihrem Neid, ihrer Faulheit, ihrem Sexualtrieb, ihrem Konsum….

Regie: Antje Siebers | Komposition + Textverdichtung: Susanne Betancor | Bühnenmusik + musikalische Leitung: Bärbel Schwarz | Bühne: Isolde Wittke | Kostüme: Heike Braitmayer | mit Heidi Bruck, Max Edgar Freitag, Rachel Rosen, Stephan Sauerbier, Mereika Schulz, Bärbel Schwarz, Mirjam Smejkal

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Mit freundlicher Unterstützung des Theater Thikwa haben wir einige Theaterstücke für Freunde des Theaters mit in das Programm mit aufgenommen die wir hier veröffentlichen werden.

Wir beginnen mit dem Stück

ANWESEND. AUFGEHOBEN.

Lebenszeichen aus der Anstalt

aus dem Jahr 2007.

Texte und Bildergeschichten, entstanden in den Irrenanstalten des deutschen Kaiserreichs, werden zum Ausgangspunkt einer ebenso unwirtlichen wie abstrus-lustigen Phantasiereise durch innere Welten….Ein Stück mit Texten aus der Sammlung Prinzhorn.

Konzept + Regie: Gerd Hartmann | Mit: Nico Altmann, Sabrina Braemer, Jonny Chambilla, Ronny Dollase, Karol Golebiowski, Alexander Lange, Hans Morgeneyer, Tim Petersen, Patricia Schulz, Makiko Tominaga | Musik: Manfred Effinger | Bühne + Kostüme: Pablo Alarcón | Licht: Christian Maith


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Sous le ciel de Paris
S’envole une chanson
Hum hum
Elle est née d’aujourd’hui
Dans le cœur d’un garçon
Sous le ciel de Paris
Marchent des amoureux
Hum hum
Leur bonheur se construit
Sur un air fait pour eux
Sous le pont de Bercy
Un philosophe assis
Deux musiciens, quelques badauds
Puis les gens par milliers
Sous le ciel de Paris
Jusqu’au soir vont chanter
Hum hum
L’hymne d’un peuple épris
De sa vieille cité
Près de Notre Dame
Parfois couve un drame
Oui mais à Paname
Tout peut s’arranger
Quelques rayons
Du ciel d’été
L’accordéon
D’un marinier
L’espoir fleurit
Au ciel de Paris
Sous le ciel de Paris
Coule un fleuve joyeux
Hum hum
Il endort dans la nuit
Les clochards et les gueux
Sous le ciel de Paris
Les oiseaux du Bon Dieu
Hum hum
Viennent du monde entier
Pour bavarder entre eux
Et le ciel de Paris
A son secret pour lui
Depuis vingt siècles il est épris
De notre Île Saint Louis
Quand elle lui sourit
Il met son habit bleu
Hum hum
Quand il pleut sur Paris
C’est qu’il est malheureux
Quand il est trop jaloux
De ses millions d’amants
Il fait gronder sur nous
Son tonnerre éclatant
Mais le ciel de Paris
N’est pas longtemps cruel
Pour se faire pardonner
Il offre un arc-en-ciel

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Das Märchen vom Glück von Erich Kästner

Siebzig war er gut und gern, der alte Mann, der mir in der verräucherten Kneipe gegenüber saß.

Sein Schopf sah aus, als habe es darauf geschneit, und die Augen blitzten wie eine blank gefegte Eisbahn. „Oh, sind die Menschen dumm“, sagte er und schüttelte den Kopf, dass ich dachte, gleich müssten Schneeflocken aus seinem Haar aufwirbeln.

„Das Glück ist ja schließlich keine Dauerwurst, von der man sich täglich seine Scheibe herunterschneiden kann!“
„Stimmt“, meinte ich, „das Glück hat ganz und gar nichts Geräuchertes an sich. Obwohl …“ „Obwohl!?“

„Obwohl gerade Sie aussehen, als hinge bei Ihnen zu Hause der Schinken des Glücks im Rauchfang.“

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Cornelia Schönwald, wurde 1969 in München geboren, studierte in Ulm Schauspiel und lebt in Berlin. Erste Theaterengagements in Senftenberg und Marburg, später als Gast in Cottbus, Nürnberg, Neustrelitz- Neubrandenburg, Neuss, Düsseldorf, Köln, am Theater Paderborn, in Aalen, in Hamburg, zu Schiff auf den 7 Weltmeeren, in Lübeck und in Berlin. Inszenierungen in Tübingen, Neuss, Neustrelitz- Neubrandenburg und Rottweil. Sie ist freie Sprecherin für rbb, Deutschlandfunk Kultur und WDR: Feature und Hörspiel; für Hörbücher, Voice-Over und Synchron. Sie tritt auf mit Chanson-Programmen, musikalisch- literarischen Abenden, in Live- Hörspielen und mit Lesungen. Außerdem gibt sie ihren Workshop „Der lebendige Vortrag“. Seit Oktober 2019 spielt Cornelia Schönwald an der Vagantenbühne Berlin „Menschen im Hotel“ nach Vicki Baum. Aufgrund der Einstellung des Spielbetriebs der Theater seit Mitte März 2020 ist Cornelia Schönwald aktuell online auf der Seite der Künstlerkolonie www.kueko-berlin.de und mit Mitschnitten aus ihren Programmen auf www.cornelia-schoenwald.de zu erleben.

www.cornelia-schoenwald.de


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Der Mann in der schwarzen Pelerine. Eine wunderbare Erzählung über unsere Fantasie.


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Kamishibai (japanisch 紙芝居 ‚Papiertheater‘) ist ein japanisches Papiertheater bzw. „Märchenbilderschaukasten auf der Straße.

Die Ursprünge des Kamishibai können bei den buddhistischen Wandermönchen des 10. Jahrhunderts gefunden werden. Sie nutzten die Methode des bildgestützten Erzählens mit Bilderrollen (emaki), um buddhistische Lehren zu verbreiten. Die heute bekannte Form des Kamishibai entwickelte sich zu einer Populärkultur der japanischen Vorkriegszeit. Die Vorführer des Kamishibai erzählen mit kurzen Texten zu wechselnden Bildern, die in einen bühnenähnlichen Rahmen geschoben werden. Die Texte und Bilder werden eigens für diese Erzählform erarbeitet.

Entstanden ist diese Form des öffentlichen Theaters zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Süßigkeitenverkäufer fuhren mit dem Fahrrad durch die Dörfer und Städte. Auf dem Gepäckträger war ein Holzrahmen befestigt, in den sie die Geschichtentafeln einlegten, um ihre Geschichten vorzutragen. Kamishibai ist ein Bühnenmodell aus Holz für das angeleitete gesellige Erzählen, in dem eine kindorientierte Geschichte in szenischer Abfolge von Bildern präsentiert wird. Die Vorstellungen waren jeweils kostenlos, den Unterhalt verdiente sich der Erzähler mit dem Verkauf von Süßigkeiten.

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Maja Kelemen ist 34 und in Slowenien geboren. Sie ist als Lehrerin für Deutsch als Fremdsprache tätig und als Schauspielerin. Sie wohnt in der Künstlerkolonie Berlin.


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Non, rien de rien
Non, je ne regrette rien
Ni le bien, qu’on m’a fait
Ni le mal, tout ça m’est bien égal

Non, rien de rien
Non, je ne regrette rien
C’est payé, balayé, oublié
Je me fous du passé

Avec mes souvenirs
J’ai allumé le feu
Mes chagrins, mes plaisirs
Je n’ai plus besoin d’eux
Balayer les amours
Avec leurs trémolos
Balayer pour toujours
Je repars à zéro

Non, rien de rien
Non, je ne regrette rien
Ni le bien, qu’on m’a fait
Ni le mal, tout ça m’est bien égal

Non, rien de rien
Non, je ne regrette rien
Car ma vie, car mes joies
Aujourd’hui, ça commence avec toi

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Kurzgeschichten, Momentaufnahmen und Betrachtungen mit liebevoll amüsiertem Blick: von A bis Z über Typen und Paare, Liebe und Sex. Anders Bumsen Charme Dame Falten Liebemachen Tante Schätzchen Johannes Mann Typ Zweisamkeit u.v.a. Das ideale Geschenk für eine/n PartnerIn. Irgendwo finden Sie sich und ihn/sie sicher wieder, ob als „Dame”, „Tante”, „Querkopf” oder „Schätzchen

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Ingrid Ihnen-Haas, 71 Jahre, geb. In Ostfriesland. Lebt seit 50 Jahren in Berlin mit ihrem Partner. Sie würde sich als Philanthrop bezeichnen. Hatte eine glückliche Kindheit und ich hat vieles in ihrem Leben leidenschaftlich gerne gemacht. Die Kinderladen/Elternarbeit in den 70iger Jahren war der Einstieg für ihre Berufswahl zur Sozialarbeitern und Supervisorin. Es folgten 30 Jahre Strafrechtspflege in der JVA -Tegel mit drogenabhängigen Gefangenen und später als Bewährungshelferin. Ihre Leidenschaft zum musizieren hat sie bereits während ihrer beruflichen Tätigkeit, sehr zur Freude der “Knackis” ausgeübt. Seitdem sie im Ruhestand ist, ist die Musik für sie noch wichtiger geworden. Seit 2 Jahren hatte sie mehrere Auftritte, z. B. im Theater Coupe. Ihr Reportoire reicht von Rock, Soulklassiker , bis hin zu Chansons ( Edith Piaf und Bertolt Brecht). Ingrid ist Teil der Künstlerkolonie Berlin.

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Ein arabisches Märchen. Illustriert von Joana Scheibel, Fatima Jbrahim, Marlene Lempp, Cleo Paterhoster, Jasmin Berisa, Elif Mirzlezi Gasi, Leoni Duzic, Andjela Maikovic. 

© ent-ra GbR Kunstsoftware & Kreative Computerschule Freiburg 

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Sabrin Zaher, geboren 1988, einen 10 jährigen Sohn ist deutsch-palästinensische Geschichtenerzählerin und Lesepatin an der Gebrüder Grimm Schule. Sie ist eine gute Freundin der Künstlerkolonie Berlin.


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Der kleine Tiger feiert ein Riesenfest, denn er hat Geburtstag! Alle sollen kommen. Ein schönes Fest zu feiern ist jedoch eine große Kunst, denn es muss natürlich unvergesslich sein.  Und weil jeder schließlich mal Geburtstag hat, ist es sehr nützlich zu wissen, wie man ein solches Fest feiert.

erschienen im Diogenes Verlag

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Roswitha Beck ist geboren und aufgewachsen 1952 in Berlin Kreuzberg. Sie hat eine Ausbildung zur Bauzeichnerin und ist aus dieser Zeit ist  u.a.mit dem Steglitzer Kreisel sehr vertraut. Sie war ab 1979 alleinerziehend mit zwei Kindern und 1980 wechselte sie an die FUB mit unterschiedlichen Beschäftigungsstellen und war dort zuletzt tätig im Prüfugsbüro und Prüfungsausschuß der Fachrichtung Politikwissenschaft (OSI). Ab 2015 wechsel in die Altersfreizeit, welche sich füllt mit: umsorgen der Mutter,sowie Kinder und Enkelkinder. Seit 2016 Ehrenamtliche Lese- und Lernpatin an der Finow Grund- und Europaschule in Schöneberg, Tätigkeiten als Komparsin und Kleindarstellerin. Wohnhaft in der Berliner Künstlerkolonie seit 2003.


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Sieglindes Geschichte wäre eine andere, wenn sie nicht in der DDR aufgewachsen wäre. Aber nicht die besonderen Verhältnisse sind die Hauptsache in diesem Roman, sondern Sieglinde selbst in ihrer forschen Art, den Dingen auf den Grund zu gehen. Und weil sie Fragen hat, stößt sie auf Menschen, die ihr helfen, sich zu orientieren – über die deutsche Vergangenheit, über Menschlichkeit und in Bezug auf ihr eigenes künftiges Leben.

Sumsilaizos

erschienen im Verlag Freies Geistesleben

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Gleich um die Ecke ist das Meer

erschienen im dtv Verlag

»Das Kunstvoll-Authentische an Sigrun Caspers Jugendroman ›Gleich um die Ecke ist das Meer‹ ist, dass sie es schafft, die Sprachlosigkeit, die emotionale Bedrängnis transparent zu machen, die Kindern aus einem derartigen ›Milieu‹ entgegen schlägt. Nie diskriminierend, in klarer Sprache, die unter die Haut geht, erzählt die Berliner Autorin eine Geschichte, die in der Hauptstadt an jeder Ecke stattfindet. Und deshalb ist es eine wichtige, eine richtige Geschichte, in der Kinder ab 12 sich, Klassenkameraden oder Kumpels von der Straße erkennen und besser verstehen können. (…) Ein Muss in den Schulbibliotheken.« (Zitty Berlin)

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Sigrun Casper wurde am 18. Mai 1939 in Kleinmachnow bei Berlin geboren und ist eine deutsche Schriftstellerin.

Nach ihrem Abitur 1957 absolvierte Sigrun Casper zunächst eine einjährige Ausbildung zur Industrienäherin im VEB Berliner Linie, bevor sie 1958–1959 an der Leipziger Theaterhochschule Schauspiel studierte. Nach Abbruch dieses Studiums war sie 1959–1961 als Verkäuferin in der Deutschen Bücherstube in Berlin-Mitte tätig, bevor ihr Ende 1961 die Flucht über den Checkpoint Charlie nach Westberlin gelang, wo sie 1962–1966 an der Akademie für Werkkunst und Mode (1971 in die Hochschule für bildende Künste integriert) Stoffmusterentwurf studierte.

Nach dem Konkurs ihres Kunsthandwerksgeschäfts in Berlin-Schöneberg und einer sich anschließenden Ausbildung zur Stenokontoristin folgte 1971–1975 ein Pädagogikstudium als Deutsch- und Kunstlehrerin an der Pädagogischen Hochschule Berlin. 1975–1994 schließlich arbeitete Sigrun Casper – nur unterbrochen von einem viersemestrigen Aufbaustudium der Sonderpädagogik – als Sonderschullehrerin an einer Lernbehindertenschule in Berlin-Wedding.

An die Öffentlichkeit trat Sigrun Casper 1970 bis 1980 zunächst unregelmäßig als freie Mitarbeiterin des Berliner Tagesspiegels mit Glossen und Betrachtungen, um 1984 schließlich ihre erste Buchveröffentlichung vorzulegen. In der Folgezeit arbeitet sie seit 1999 vornehmlich mit dem Tübinger konkursbuch Verlag von Claudia Gehrke zusammen, wobei ihr literarischer Schwerpunkt bislang vor allem auf Veröffentlichungen von Kurzgeschichten und Romanen, darunter zwei Jugendbucherzählungen, liegt.

Ausgehend von ihrem Studium als Stoffmusterdesignerin ist Sigrun Casper daneben aber auch bildnerisch tätig: nach einer größeren Zahl von Leinwandgemälden(siehe Abb.), die sie in den frühen 1990er Jahren schuf und zum Teil auch ausstellte, beschäftigt sie sich gegenwärtig auf diesem Gebiet vor allem mit Objektmalerei. Seit ihrer Kindheit ambitionierte Fotografin, konnte sie außerdem inzwischen viele ihrer Fotos in ihre eigenen Buchveröffentlichungen aufnehmen und 2004 auch zur gestalterischen Grundlage eines Kartenspiels für Kinder machen.

Bibliographie

Kinder- und Jugendliteratur

  • Der Springer über den Schatten. Beltz & Gelberg, Weinheim-Basel 1990, ISBN 3-407-80690-6
  • Gleich um die Ecke ist das Meer. KeRLE-Verlag, Freiburg-Wien 1996, ISBN 3-85303-105-6; TB-Ausgabe dtv, München 2001, ISBN 3-423-78172-6

Lyrik

  • Mitlesebuch 25 – Sigrun Casper. Aphaia-Verlag, Berlin 1997
  • Zeitlos dein Lächeln. Erotische Gedichte. konkursbuch Verlag, Tübingen 2010, ISBN 978-3-88769-755-6
  • Mitlesebuch 115 – Gedichte. Aphaia Verlag, Berlin 2012
  • Ein Fetzen Himmelsblau. Gedichte. konkursbuch Verlag, Tübingen 2018, ISBN 978-3-88769-682-5

Prosa

  • Der unerfindliche Schmandlau. Kurzgeschichten. Zeichnungen von Anni Schroeder. Selbstverlag, Berlin 1980
  • Das Ungeheuer. 10 Berliner Liebesgeschichten. Schriftstellerei Ute Erb, Berlin 1984, ISBN 3-923695-00-4
  • Versteinerungen. Kurzprosa. Neue Gesellschaft für Literatur e.V., Berlin 1988
  • Handschrift eines Mordes. Roman. konkursbuch Verlag, Tübingen 1999, ISBN 3-88769-146-6
  • Bleib, Vogel. Liebes-Geschichten. konkursbuch Verlag, Tübingen 2000, ISBN 3-88769-159-8
  • Sumsilaizos. Roman. Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart 2002, ISBN 3-7725-1958-X
  • Salz und Schmetterling. Roman. konkursbuch Verlag, Tübingen 2002, ISBN 3-88769-192-X
  • Zweisamkeit und andere Wortschätzchen. konkursbuch Verlag, Tübingen 2004, ISBN 3-88769-183-0
  • Eine andere Katze. Roman. Zeichnungen von Sonja Köditz. konkursbuch Verlag, Tübingen 2005, ISBN 3-88769-340-X
  • Chagall ist schuld. Ost-West-Geschichten. konkursbuch Verlag, Tübingen 2009, ISBN 978-3-88769-375-6
  • Männergeschichten. konkursbuch Verlag, Tübingen 2010, ISBN 978-3-88769-732-7
  • ars incognita / Bilder und Gedanken zur Kunst. konkursbuch Verlag, Tübingen 2013, ISBN 978-3-88769-787-7
  • Der Wortjongleur. Roman. konkursbuch Verlag, Tübingen 2015, ISBN 978-3-88769-573-6 (auch als E-Book)
  • Der unerfindliche Herr Schmandlau. Erzählungen. konkursbuch Verlag, Tübingen 2019, ISBN 978-3-88769-697-9

Herausgeberschaften

  • Konkursbuch 40: Alter. Hrsg. zus. mit Klaus Berndl, Jenny Schon, Hartmut Kieselbach. konkursbuch Verlag, Tübingen 2003, ISBN 3-88769-240-3
  • Konkursbuch 43: Scham. Hrsg. zus. mit Klaus Berndl, Salean A. Maiwald. konkursbuch Verlag, Tübingen 2005, ISBN 3-88769-243-8
  • Konkursbuch 48: Familien-Bande. Aufsatzsammlung, hrsg. zus. mit Claudia Gehrke. konkursbuch Verlag, Tübingen 2009, ISBN 978-3-88769-248-3
  • Konkursbuch 51: Außenseiter. konkursbuch Verlag, Tübingen 2013, ISBN 978-3-88769-251-3
  • Konkursbuch 52: Liebe. konkursbuch Verlag, Tübingen 2015, ISBN 978-3-88769-252-0
  • Konkursbuch 53: Geld. konkursbuch Verlag, Tübingen 2017, ISBN 978-3-88769-253-7
  • Konkursbuch 54: Lügen. konkursbuch Verlag, Tübingen 2019, ISBN 978-3-88769-254-4

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Dankeschön an alle die sich bereits als Helfer gemeldet haben. Zum Beispiel

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Sonnenuntergang am Breitenbachplatz


Ausstellung : Breitenbachplatz – Zukunftsideen für das Stadtgebiet rund um den Breitenbachplatz



WO: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Senatsverwaltung für Umwelt,
Verkehr und Klimaschutz
 Am Köllnischen Park 3, 10179 Berlin 


 

DONNERSTAG, 30. APRIL, 18.30 UHR

Dr. EUGEN OHLISCHLAEGER

Schriftsteller, Komponist, Jurist, Kritiker, Journalist,
Drehbuchautor, Liederdichter, Hörspielautor

DIENSTAG, 12. MAI, 18.30 UHR

DINAH NELKEN

Drehbuchautorin und Schriftstellerin

DIENSTAG, 11. AUGUST, 18.30 UHR

HELENE JACOBS

Widerstandskämpferin

DIENSTAG, 20. OKTOBER, 18.30 UHR

STEFFIE SPIRA

Schauspielerin

DIENSTAG, 24. NOVEMBER, 18.30 UHR

 Zum 71. Jahrestag der GCJZ Berlin

KNUD CHRISTIAN KNUDSEN

Verleger, Bildhauer und Mitbegründer der Berliner Gesellschaft

für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit



Lernen Sie unseren Traditionsverein der 1927 gegründeten Berliner Künstlerkolonie kennen, seine Zielsetzungen und unsere Aktivitäten und Veranstaltungen.

 

Die Künstlerkolonie in Berlin

Ein historischer Ort

 

 

 

Die im Berliner Stadtteil Wilmersdorf gelegene KünstlerkolonieGrundsteinlegung 1927 – wurde schnell zur Heimstatt bedeutender Persönlichkeiten des Kulturlebens der Weimarer Republik. Wir laden Sie ein, mit uns die Spuren dieses legendären Viertels um den heutigen Ludwig-Barnay-Platz herum zu erkunden.


 

Berliner Abendschau vom 21. April 2018


Kleine Geschichte der Künstlerkolonie Berlin

 

Viele Leute fragen sich was es mit der Künstlerkolonie Berlin eigentlich auf sich hat. In diesem Beitrag erklären wir was die Künstlerkolonie ist, wie sie gegründet / erbaut wurde, wer sie bewohnt und welche Aktivitäten ausgeführt werden.

AUS DEM NICHTS SCHAFFT IHR DAS WORT,
UND IHR TRAGT’S LEBENDIG FORT,
DIESES HAUS IST EUCH GEWEIHT,
EUCH, IHR SCHÖPFER UNS’RER ZEIT.

 

„1926 kaufte die “Berufsgenossenschaft deutscher Bühnenangehöriger” (75%) und der “Schutzverband deutscher Schriftsteller” (25%) das Areal von der Laubenheimer Straße bis zum Breitenbachplatz und gründeten die „Gemeinnützige Heimstätten m.b.H. Künstlerkolonie“ (heute GEHAG).

Laubenheimer Platz, um 1934

 

Diese baute seit 1927 zunächst nur rund um den damaligen Laubenheimer Platz (heute Ludwig-Barnay-Platz) zwei Wohnblöcke bis zur Bonner Straße, 1928 einen dritten Block bis zum Barnayweg (seit 21.02.1940 durch das Naziregime umbenannt in „Steinrückweg“ nach dem Schauspieler Albert Steinrück, verstorben 1929), damals waren es etwa 1000 Bewohner.

 

Ludwig Barnay, der 1924 verstorbene Schauspieler und Direktor des Königlichen Schauspielhauses in Berlin war einer der Begründer der Bühnengenossenschaft (1870). Die Wohnblöcke der seither sogen. „Künstlerkolonie“ entstanden im Rahmen des Konzepts der “Rheinischen Siedlung”, das schon vor dem Ersten Weltkrieg entstanden und 1911-15 um den Rüdesheimer Platz herum realisiert worden war.

Dieses stellte eine bewußte Alternative dar zur Blockbebauung (“Mietskasernen”). Zu erschwinglichen Preisen sollte eine “Gartenterrassenstadt” mit hoher Wohnqualität entstehen. Die Architekten waren Ernst und Günther Paulus.

Es sollte vor allem gemeinschaftliches Wohnen gefördert werden. Auch die Gestaltung der Block-Innenhöfe (siehe Fotoausstellungen) sollte der Begegnung der Bewohner dienen.

Das Areal der Künstlerkolonie ist begrenzt von der Laubenheimer Straße im Norden, dem Südwestkorso im Westen, der Kreuznacher Straße im Osten und dem Breitenbachplatz im Süden.

 

“Der Westen” 30. März 1926

Nach 1932 sollte der vierte Block bis zum Breitenbachplatz gebaut werden, dieses hat das Naziregime unterbunden. Am 15. März 1933 wurde die Siedlung von SA-Truppen gestürmt, Bücher wurden auf dem Laubenheimer Platz verbrannt, kritische Schauspieler, Schriftsteller und jüdische Bewohner wurden verhaftet und abgeführt. Etwa zwei Drittel der Bewohner flohen ins Ausland.

Verbrennung von Fahnen im Anschluss an eine Razzia auf der Kreuzung Laubenheimer/Wetzlaer Straße

4 Gedanken zu „Die Künstlerkolonie in Berlin Wilmersdorf

  1. Eure Webseite gefällt mir gut. Ich war gerade auf einer Führung mit/von Christian Sekula, am Tag des offenen Denkmals. Für mich, der seit 25 Jahren um die Ecke wohnt, viele interessante und auch mir noch nicht bekannten Geschichten um die Bebauung und um die Bewohner dieser Siedlung. Ich interessiere mich für eure öffentliche Arbeit und möchte gern in euren Verteiler aufgenommen werden.
    Meine E-Mail-Adresse:
    m.teschers@t-online.de

    1. Hallo Michael,

      das freut uns und wir nehmen Dich gern in unseren Verteiler auf.

      Deine Künstlerkolonie

  2. Liebe Leute von der Künstlerkolonie,
    ich finde es wunderbar, dass ihr die Tradition der Künstlerkolonie fortführt. Wir würden gern bei euch /über euch vermittelt, eine Lesung machen aus unserem Buch: “Sie emigrierten nicht, fliehen mussten sie”. Es geht u.a. um Bewohner der Künstlerkolonie Anfang der 30iger Jahre wie z. B. Ernst Bloch, Alfred Kantorowicz, Artur Koestler. (s. Website)
    MfG
    Guenter Schmidt

    1. Sehr gerne

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