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Aug
20
Di
2019
Buchvorstellung Jerusalem, Jerusalem und Diskussion mit dem Autor Werner Sonne @ Nachbarschaftshaus, Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH
Aug 20 um 18:30 – 20:00
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Die Lebenswege zweier junger Frauen kreuzen sich in den 40er – Jahren im britisch besetzten Palästina, kurz vor der Proklamation des Staates Israel. Werner Sonnes Roman „Jerusalem, Jerusalem“ erzählt auf der Basis historisch genau recherchierter Eckdaten vom Kampf um das von zu vielen Menschen beanspruchte „Gelobte Land“ und erweitert das gängige Israelbild facettenreich.

 


Werner Sonne
hat durch seine 40-jährige Arbeit als ARD-Korrespondent und durch seine ausgiebigen Recherschereisen in den Nahen und Mittleren Osten fundierte Einblicke in die politischen Konflikte der Region. Er referiert regelmäßig als Fachmann für Außen- und Sicherheitspolitik.


Aug
27
Di
2019
„Misstraut den Grünanlagen“ Jüdische Frauengeschichten in Berlin – Eine Stadtführung @ Hotel Alexander Plaza
Aug 27 um 18:00 – 20:00
„Misstraut den Grünanlagen“ Jüdische Frauengeschichten in Berlin – Eine Stadtführung @ Hotel Alexander Plaza
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Führung: Dr. Dagmar Pruin, Geschäftsführerin Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, Direktorin Germany Close Up-Programm

Beginnend mit den Fundamenten der 1714 eingeweihten ersten Synagoge in der Heidereutergasse werden auf diesem ca. zweieinhalbstündigen Rundgang verschiedene Orte jüdischen Lebens in der Mitte Berlins besucht und ein Panorama jüdischer Frauen beleuchtet. Wie fast überall in der Welt ist auch in Berlin Geschichte meist von Männern geschrieben worden. Doch in Politik, Kultur, Religion oder Architektur haben gerade auch Frauen aus der jüdischen Gemeinde die Stadt geprägt. An ausgewählten Orten, die oft heute nichts mehr sichtbar werden lassen, kommen ihr Leben und die damit verbundenen Schicksale in der Zeit des Nationalsozialismus in den Blick. Reflexionen über das „Wie“ des Erinnerns stellen dabei einen wichtigen Baustein des Konzepts dieses Rundganges dar.


Aug
29
Do
2019
„Herr Lehmann hat die Lu gezwickt..“ @ Theater O-TonArt
Aug 29 um 19:30 – 22:00
„Herr Lehmann hat die Lu gezwickt..“ @ Theater O-TonArt
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heut‘ morgen unter’m Wasser

Sommerfrische (Bade)Chansons, Bilder und Texte aus den Jahren 1910 bis 1930

 

Übrigens: Das Erscheinen im Badekostüm ist keine Pflicht!

 

Auf ein Wiedersehen und – hören

freut sich Ihre/Eure

 

Evelin Förster

Am Flügel: Ferdinand von Seebach


Sep
1
So
2019
Weltfriedenstag oder Antikriegstag
Sep 1 ganztägig
Weltfriedenstag oder Antikriegstag
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Erstmals wurde in der Sowjetischen Besatzungszone am 1. September 1946 ein „Weltfriedenstag der Jugend“ begangen. Seit Beginn der 1950er Jahre wurde in der Deutschen Demokratischen Republik der 1. September als „Tag des Friedens“ bzw. als „Weltfriedenstag“ bezeichnet, an dem die Öffentlichkeit in Versammlungen und Kundgebungen zum Eintreten für den Weltfrieden aufgerufen wurde. In der Bundesrepublik Deutschland wird dieser Tag alljährlich als „Antikriegstag“ begangen. Er erinnert an den Beginn des Zweiten Weltkrieges mit dem deutschen Überfall auf Polen am 1. September 1939.

Die westdeutsche Initiative für diesen Gedenktag ging vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) aus, der erstmals am 1. September 1957 unter dem Motto „Nie wieder Krieg“ zu Aktionen aufrief. Auf dem Bundeskongress des DGB 1966 wurde ein Antrag angenommen, „… alles Erdenkliche zu unternehmen, damit des 1. Septembers in würdiger Form als eines Tages des Bekenntnisses für den Frieden und gegen den Krieg gedacht wird.“ Auch in der Gegenwart ruft der DGB am 1. September zu Kundgebungen und Veranstaltungen anlässlich des Weltfriedenstages auf und organisiert Veranstaltungen.


Sep
2
Mo
2019
“Im Zeichen der Luftbrücke” @ Rathaus Schöneberg, Goldener Saal
Sep 2 um 16:00 – 18:00
"Im Zeichen der Luftbrücke" @ Rathaus Schöneberg, Goldener Saal
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70 Jahre Ende der Berliner Luftbrücke

Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg lädt alle „Luftbrücken-Kinder“ und Geschichtsinteressierte zu einem Zeitsprung in die Berliner Geschichte ein.

  • 02. September 2019, 16:00 Uhr
  • Rathaus Schöneberg, Goldener Saal
    John-F.-Kennedy-Platz, 10825 Berlin
    (barrierefreier Zugang über den Eingang Freiherr-vom-Stein-Straße)

Nach der Begrüßung durch Bezirksbürgermeisterin und Gastgeberin Angelika Schöttlerwird Hans-Ulrich Schulz mit allen Interessierten in die Geschichte der Berliner Blockadezeit einzutauchen.

Unter dem Motto „Im Zeichen der Luftbrücke“ präsentiert der Post- und Heimatgeschichtler in seinem bilduntermalten Vortrag Alltagseinblicke aus dem Leben der „Luftbrücken-Kinder“ und wird der Frage nachgehen, was die Luftbrücke für das Leben der Berliner_innen bedeutete.

Im Anschluss des circa einstündigen Vortrages wird herzlich zum gemeinsamen „Get-together“ eingeladen. Dieses soll Raum für einen regen Erfahrungsaustausch von Jung und Alt sowie zum Geschichtenerzählen und –lauschen bieten.

Da die Sitzmöglichkeiten begrenzt sind, ist eine Anmeldung erforderlich!

Wir weisen darauf hin, dass während der Veranstaltung Foto- und Videoaufnahmen gemacht werden. Nähere Informationen zur Verwendung können bei telefonischer Anmeldung erfragt werden.


Sep
6
Fr
2019
Ausstellungseröffnung des Projekts Frauen & Kunst in Friedenau @ Nathanael-Kirche am Grazer Platz
Sep 6 um 17:00 – 18:00
Ausstellungseröffnung des Projekts Frauen & Kunst in Friedenau @ Nathanael-Kirche am Grazer Platz
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Unter der Schirmherrschaft von Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler startet am 06. September 2019 mit einer Vernissage die Ausstellung „Zeichen der Liebe“ von Monika Bolte.

  • Termin: Freitag, den 06. September 2019 ab 17:00 Uhr
  • Ort: Nathanael-Kirche am Grazer Platz, 12157 Berlin

Monika Boltes große Faszination für Friedhöfe dokumentiert sich in ihren Werken. Die von ihr „Kalte Schönheiten“ genannten Skulpturen laden zum Verweilen ein und brachten Monika Bolte dazu, sich vornehmlich mit der figuralen Darstellung der Frau auf historischen Friedhöfen auseinanderzusetzen. In ihrer Ausstellung dokumentiert sie in verschiedenen experimentellen Techniken das „Bild der Trauernden“ auf vielen europäischen Friedhöfen, zum Beispiel Berlin, Hamburg, Wien, Paris, Genua und viele andere Standorte. Die beeindruckende Vielfalt und Schönheit dieser figuralen Grabsteinkunst und Monika Boltes künstlerische Umsetzung lässt niemanden unberührt.

Die Ausstellung läuft vom 06. September bis zum 06. Oktober 2019 und ist während der Kirchenöffnungszeiten (diese sind der Internetseite der Evangelischen Kirchengemeindezu entnehmen), sowie nach Vereinbarung mit Frau Windt zu besuchen.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und der Freundeskreis „Frauen und Kunst“ laden Sie herzlich zur Ausstellungseröffnung ein.


Sep
17
Di
2019
Rechter Nationalismus und die offene Gesellschaft @ Urania
Sep 17 um 19:30 – 21:30
Rechter Nationalismus und die offene Gesellschaft @ Urania
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Referent: Dr. Harald Lamprecht, Beauftragter für Weltanschauungsfragen der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens und Geschäftsführer des Evangelischen Bundes Sachsen

Moderation: Dr. Andreas Goetze, Landespfarrer für den Interreligiösen Dialog (EKBO)

In Europa erfahren rechtspopulistische Parteien eine zunehmende Resonanz. Ungarn und Polen haben rechtspopulistische Regierungen, ein Rückbau demokratischer Prinzipien kann in diesen Ländern beobachtet werden. Auch in Deutschland können seit den Wahlerfolgen der AfD ein Rechtstrend und eine zunehmende Polarisierung in der Gesellschaft beobachtet werden. Wahlerfolge rechtspopulistischer Parteien weisen auf die Krise des europäischen Projektes hin. Sie unterstreichen die Notwendigkeit einer kritischen Auseinandersetzung mit den ideologischen Grundlagen rechtspopulistischer Bewegungen, ebenso die Aufgabe, den Zusammenhalt der durch zunehmenden religiösen und weltanschaulichen Pluralismus fragmentierten Gesellschaft zu stärken.


Sep
20
Fr
2019
Lange Nacht der Volkshochschulen
Sep 20 ganztägig
Okt
23
Mi
2019
Buchvorstellung Grunewald im Orient: Das deutsch-jüdische Jerusalem mit Thomas Sparr @ Jüdische Gemeinde zu Berlin Kleiner Saal
Okt 23 um 18:00 – 19:30
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Das deutsch-jüdische Jerusalem

»Von europ. Wald keine Rede, die Bäume vorm Haus und auch wenn man mit Einholekorb umherwandelt in Talbiyeh und Rehavia (das ist das ›vierte Reich‹, sozusagen, wo die deutschen Emigranten sich zu Israelis wandelten), ist es beinahe Dahlemisch«, schreibt aus Jerusalem.

 

Anfang der 1920er Jahre als Gartenstadt angelegt, wurde der Vorort vor allem ab 1933 zum Zentrum der deutschen Juden. Else Lasker-Schüler lebte hier, Gershom Scholem, Martin Buber, und ein lebhafter deutsch-jüdischer Mikrokosmos. Idyllisch gelegen, doch mit schwierigem Alltag, lag Rechavia im Fadenkreuz der lange geteilten Stadt; Gegenwart und Vergangenheit der Shoah lasteten auf seinen Bewohnern. Zugleich aber war dies der Ort deutsch-israelischer Annäherung. Thomas Sparr zeichnet in diesem Buch das bewegende Bild eines Viertels und der Menschen, die hier lebten.